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Personal stories

       
01.05.2017 - -
Nützliche Links auf "MetaTreff"    https://meta-treff.weebly.com

       
22.05.2017 - -
Andere dauerhafte Gesundheitsstörungen
(Nur der Vollständigkeit halber)

Seit ca.01/1990 L40.0 G Psoriasis vulgaris - Angelegte Hautminderbelastbarkeit mit Beteiligung mehrerer Strukturen - langjährige Chronische Schuppenflechte die sich unter Stress verstärkt | mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität DLQI Score: 18 (= starke Beeinträchtigung der Lebensqualität)

Seit ca. 11/2001 H91.9 L G Dauerhaft an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bzw. Hörverlust am linken Ohr seit 2001 - Innenohrschwerhörigkeit bds.
TA links an Taubheit grenzend von 95 dB aufsteigend bis 85 dB
Rechtes Ohr schwerhörig - TA rechts von 10 dB auf 60 dB

Seit ca.11/2001 H93.1 Organisch bedingter, lebenslanger, ständiger chronischer Tinnitus bzw. Ohrgeräusche mit stressinduzierter Verstärkung am linken Ohr seit 2001 (nach Hörsturz und Ohr-OP) | Schweregrad 4 (=schwerstgradig) | Ohrgeräusch links bei 90 Dezibel

Seit ca. 11/2003 Minderbelastbarkeit der Halswirbelsäule - anhaltend - mindestens mittelgradig mit massiven Schäden an der HWS - Chronifizierung nach Gerbershagen: Stadium 3 Dauerschmerz
M50.3 G Degeneratives HWS-Syndrom mit Spondylosen und Osteochondrosen C3 - 7, kyphotische Fehlstellung der HWS
M53.1 chron. Rez. Cervicobrachialgie re bei,
M42.92 bzw. multisegmentaler Osteochondrose der HWS (HWK 3-7),
M99.61 Osteophytäre Neuroforamenstenose HWK 3-7, HWK4/5 linksbetont und HWK 6/7 rechtsbetont
M47.82 Spondylose, Uncovertebralarthrose und Spondylarthrose HWSarthrose beidseits bei Z. n. Umstellungsosteotomie beidseits - Minderbelastbarkeit des Geh- und Stehapparates beidseits

Seit ca. 08/2009 li. Linkes Knie: Persistierende Chondropathie Grad III bis IV im Innenknie mit nur noch residual abgrenzbaren Restknorpelstrukturen

Seit ca. 01/2015 re. Rechtes Knie: Knorpelläsion Grad 2-3

Seit ca. 11/2011 K86.1 Chronische Pankreatitis mit rezidivierenden Schüben und mit Auswirkung auf andere Organe bzw. Körperstrukturen - Gesicherte ED 2011 (mit Folgeerkrankung: Purtscher Retinopathie bei chron. Pankreatitis mit fast völligem Sehkraftverlust am rechten Auge)

Seit ca. 10/2015 H35.3 Dauerhafte starke Visusminderung am re Auge mit
Restsehleistungskraft von 5% seit 2016 - nicht korrigierbar
(Linkes Auge künstliche Linse nach Grauer Star OP)

Seit ca. 06/2017 Multiple, vorwiegend echoreiche Schilddrüsenknoten (Heiße und kalte)
Schilddrüsenvolumen mit 94,8 ml deutlich vergrößert


       
23.05.2017 - -
23.05.2017 Tastuntersuchung der Prostata mit anschließender Blutentnahme
(Habe wegen vermehrten Harndrang in der Nacht, den Urologen aufgesucht
die Tastuntersuchung selbst war unangenehm aber nicht schmerzhaft)

24.05.2017 Laborbefund tPSA 59,64 ng/ml Referenzwert bis 4,0

07.06.2017 Ultraschall Untersuchung > Prostata Vergrößert auf 55 ml

04.07.2017 Ultraschallgesteuerte Punktion - Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%))
(Stanzbiopsie 12 Stanzen) (TRUS) / (Einname eines Antibiotikum)
Ergebnis:
Gradierung: Jeweils G2.
Kombinierter Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%)).
Graduierungsgruppe: 3
Pn1, LO, VO.
(Punktion war unangenehm und etwas schmerzhaft, aber gut auszuhalten
Nebenwirkungen der Punktion: Ejakulat war anschließend zwei Wochen blutig / Urin normal |
Anschließend sonst keine Komplikationen und keine Entzündung)

07.07.2017 Diagnose: Prostatakarzinom (C61 G)

12.07.2017 Ganzkörperskelettszintigraphie
Befund: Spätstatisch finden sind Tracermehranreichungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookz pital
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci
4. im linken Os ilium
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds.)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Ginger und der Zehen beidseits
Beurteilung: Szintigrafisch findet sich ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologische Korrelation empfohlen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

19.07.2017 CT Abdomen und Röntgen Thorax
Beurteilung: Bei bekannten Prostatakarzinom kein Nachweis von Infiltrationen benachbarter anatomischer Strukturen im kleinen Becken. Kein Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Organmetastasen. Soweit abgebildet kein Anhalt für ossäre Metasierung. Nebenbefundlich 2 kleine Leberherde idem, DD kleine Zysten oder Hämangiome. Geringe Splenomegalie.

25.07.2017 MRT des Schädels, nativ und nach KM
Beurteilung: Kein Hinweis einer maligen Läsion, insbesondere links parieto-occipital keine Diffusionsrestriktion. Hier zeigt sich lediglich ein etwas prominentes trans-calottales Gefäß, hier vermutlich sekundär im Rahmen der anamnestisch bekannten Op am linken Ohr. Jedenfalls auchspeziell hier keine maligne Läsion. Falls klinisch relevant wird ggf. eine weitere Abklärung empfohlen hinsichtlich einer differentialdignostisch möglichen duralen AV-Malformation (dann aber niedrigen Grades)

26.07.2017 Ganzkörperdiffusionsgewichtetes MRT
Befund: Zunächst auffällig ist eine deutliche Aktivierung des gesamten roten Knochenmarks, mit sehr wenig Fettmark vermutlich im Rahmen der anamnestisch angegeben hämatologischen Erkrankung im Kindesalter.
In der Diffusionsgewichtung demarkieren sich aber eindeutige metastasentypische Herde im linken OS ileum vental etwas cranial der Spina iliaca antenor (ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm) mit minimaler Deformierung der lateralen Corticalis.
Weitere kleine Herde ( 3 bis ca. 10 mm) finden sich rechts am Pedikelabgang BWK 1, zentral im BWK 5, caudal im BWK 8, rechts ventral und dorsal im BWK 10 und fraglich links dorsal im BWK 11, links lateral im LWK 4. Entlang des Rippenthorax kein Nachweis größerer Herde.
Beurteilung: Somit mehrere kleine Herde entlang der Wirbelsäule und links am Becken wie beschrieben, mit eindeutiger Diffusionsrestriktion und somit metastasentypisch. Miterfasst die Prostata mit ausgedehnten Tumorherden links laterial und hier bereits extraprotatische Infiltration.

28.07.2017 Fortgeschrittenes Prostatakarzinom mit extraprostatische Infiltration und eindeutigen metastasentypischen Herden
T3a Ausbreitung außerhalb der Kapsel
M1 (OS) Fernmetastasen (Knochenmetastasen)
Herd in Becken ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm; Kleinere Herde in der Wirbelsäule
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   Polymetastasierung     - Unheilbar -

   Fortgeschrittener Prostatakrebs mit Knochenmetastasen
   im Becken und mindestens ein halbes Dutzend Metastasen in der Brustwirbelsäule (nach MRT)
   Prognostic Grade Group V (die schlechteste Prognosegruppe )
   Leider ist nur noch eine palliative Behandlung möglich

   UICC Stadium IV    Gleich zu Beginn das schlechteste (und letzte) Krebsstadium das möglich ist


- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 49% -
LATITUDE-Studie (2017) unter ADT Behandlung
ohne frühzeitiges Docetaxel oder Zytiga!

siehe Latitude-Studie: https://www.prostata.de/magazin/therapie-allgemein/latitude-studie

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                     - Vivere militare est -
                        Leben heißt kämpfen






       
29.07.2017 59.64 24.05.17
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29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie

mit Leuprone und zu Beginn Bicalutamid
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(Zu Beginn: Libido und Potenz normal, Harndrang (Tags) & Kontinent normal, muss aber Nachts sehr oft auf Toilette / Gewicht 106 Kg bei 186 cm Größe)

29.07.2017 bis zum 27.08.2017 Bicalutamid-ratioparm 50mg Filmtabletten 1 St. Täglich (Anti-Androgene) Morgens ca. 10:00 Wirkstoff: Bicalutamid
(Nebenwirkungen: leicht deprimiert (kann aber auch sehr gut an der gesundheitlichen Gesamtsituation liegen), Antriebsarmut, Hitzewallungen, vermehrtes starkes Schwitzen, Müdigkeit)

     zusätzlich ab 31.07.2017 Tamsulosin Basis 0,4 mg Hartkapsel 1 St. Täglich nach dem ersten Essen
     Wirkstoff: Tamsulasunhydrochlorid
     (Gegen den nächtlichen Harndrang - deutliche Besserung innerhalb von einigen Tagen)

08.08.2017 Leuprone 5mg Inplantat (Hexal) 3-Monatsdepot N1 (GnRH-Analoga bzw. Gonadorelin-Analoga; veraltetes Synonym: LHRH-Agonist) Wirkstoff: Leuprorelin (als Acetat)
(Nebenwirkungen: Teilweise starke Müdigkeit und Antriebsarmut, plötzliche Hitzewallungen (oft beim zu ettgehen), plötzliches starkes Schwitzen, pessimistische Phasen, sehr schlechte Wundheilung, teilweise Heißhunger, nach 2 Wochen fast kein sexuelles Interesse mehr, nach 3 Wochen kein Ejakulat mehr und nach ca. 4 Wochen Impotenz, Gewichtszunahme - Ist alles Auszuhalten)

17.11.2017 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
08.02.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
11.05.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
01.08.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
30.10.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
16.01.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
09.04.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
12.07.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1



       
07.08.2017 59.64 24.05.17
Zwei Urologen einer urologischen Gemeinschaftspraxis
lehnen die OP des Primärtumors ab
- zu viele Metastasen und hohes OP-Risken -


(Habe mich aber auf eigenes Risko zur Radikalen Prostatektomie OP entschlossen, möchte die Turmormasse unbedingt senken und so einen Überlebensvorteil gewinnen, muss aber noch einen Arzt finden der die OP durchführt)


       
11.08.2017 59.64 24.05.17
11.08.2017 Praxis für Hämatologie und Onkologie
bezweifelt die Sinnhaftigkeit der OP des Primärtumors
wegen potentieller OP Folgen (Inkontinenz, Impotenz)



       
24.08.2017 59.64 24.05.17
24.08.2017 Eine Teilnahme an der G-RAMPP-Studie (radikale Prostatektomie (RP) bei Patienten mit einem begrenzt ossär metastasierten Prostatakarzinom) ist leider nicht mehr möglich
- zu viele Metastasen -


siehe G-RAMPP-Studie: https://www.martini-klinik.de/fileadmin/Dateien/PDFs/MK_Print/MK-Flyer/MK-Studien-gRAMPP_Studienprotokoll-V04_Ansicht.pdf


       
21.09.2017 1.90 21.09.17
21.09.2017 PSA Messung 1,90 - PSA gefallen

(Eine gute Nachricht - die Hormonbehandlung mit Leuprone schlägt an, ich bin aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Therapieformen und -optionen und sinnvollen Möglichkeiten der Behandlung)


       
16.10.2017 1.90 21.09.17
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16.10.2017 Radikale, retropubische Prostatektomie (RRP) in einen Prostatakrebszentrum
(Off-Label-Behandlung außerhalb der Leitlinie)

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Zwei Urologen lehnen vorher die OP ab; eine Onkologin hält die OP für derzeit nicht indiziert)
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Ein Prostatakrebszentrum hält einen Therapieversuch (RRP-OP) für durchaus denkbar - und führt die OP durch 5* mal, fast einen ganzen Monat mit 2 OP´s in Krankenhaus - mit starken Gewichtsverlust (8 kg) nach einen Monat Anschließend möchte ich die Tumorlast der Metastasen irgendwie senken)

15.10.2017 - 23.10.2017 stationäre Behandlung
      Prostataadenokarzinom pT3a,
      Gleason-Score 4+5=9, Epstein-Grad 5, Pn1, pN0 (0/18), Mx, R1. IPSA 59,64 ng/ml
   16.10.2017 OP - Radikale, retropubische Prostatektomie mit Lymphadenektomie beidseits
      Durchführung der pelvinen Lymphadenektomie rechts und links -
      Entfernung der pelvinen Lymphknoten
      (Internu, Externes- und Obiuratorius-Region) unter Schonung des Nervus obturatorius.
      (OP unter Vollnarkose)
   17.10.2017 Pathologisch-anatomische Begutachtung
      Histologie:
      Klassifikation: pT3a, Gleason-Score 4(90%)+5(10%)=9, Epstein-Grad 5, Pn1pN0MxR1
      I,II Karzinomfreie pelvine Lymphknoten (0/5 LK rechts, 0/13 LK links)
      Ill Ausgedehnte lnflltrate eines Prostataadenokarzinoms im linken Seitenlappen eines Prostatektomie-präparates
      mit Perineuralscheideneinbrüchen und Kapseldurchbruch
      Karzinomausläufer bis 0.8 cm Größe im vesikalen Präparaterand
      sowie bis 1 cm Größe im peripheren Präparaterand links
      Karzinomfreier urethraler Präparaterand
      Karzinomfreie Samenblase rechts
   23.10.2017 Cystogramm

23.10.2017 - 25.10.2017 stationäre Behandlung
      1. Penis-und Skrotalödem bei
      2. Lymphocele im linken Unterbauch
      3. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      4. Kleine Wunddehiszenz
      5. Allergien: Keine

26.10.2017 - 26.10.2017 stationäre Behandlung
      1. Wunddehiszenz
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Z.n. Lymphocele im linken Unterbauch
      4. Allergien: Keine

30.10.2017 - 03.11.2017 stationäre Behandlung
      1. Wunddehiszenz bei
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Allergien: Keine

04.11.2017 - 15.11.2017 stationäre Behandlung
   07.11.2017 Cystogramm
   08.11.2017 OP - Lymhocelen-Fensterung mittels Mini-Laparotomie
      (OP unter Vollnarkose)
      1. Pelvine Lymphozele bei
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Z.n. Pelvine Lymphozelen-Punktion am 30.10.2017
      4. Z.n. Wunddehiszenz
      5. Allergien: Keine
   14.11.2017 der Urinkatheder (nach 4 Wochen) und der Katheder am Bauch wurden endlich Entfernt.



   Prostataadenokarzinom mit Perineuralscheideneinbrüchen und Kapseldurchbruch
         Karzinomausläufer bis 0,8 cm Größe im vesikalen Präparaterand
         sowie bis 1 cm Größe im peripheren Präparaterand links
         OP nicht nerverhaltend

         pT3a, pNo (0/18), cM1, Gleason-Score 9 = 4(90%)+5(10%), Epstein-Grad 5





            Der Leiter eines Prostatakrebszentrum hat die Chance genutzt
                  mein Leben durch eine sehr schwierige OP zu verlängern
                         - Danke !!! -





Bin trotz OP die bei histopathologisch dokumentiertem R1-Rest nicht vollständig gelang (laut Arztbericht vom 2.11.2018), wochenlangen Urinkatheder, langen Krankenhausaufenthalt, keiner möglichen Nervschonung (laut OP-Bericht und (zu Zeit) Inkontinenz überzeugt von der Richtigkeit der OP und hoffe die OP konnte mein Leben um einige Monate oder vielleicht sogar um einige Jahre verlängern. Den Versuch war es sicherlich wert.
Den momentanen Gewichtsverlust (hab im Krankenhaus kein Brot gegessen - bekomme dadurch Verstopfungen und klebrigen Stuhl) sehe ich eher positiv, ich hatte sowieso zu viel Gewicht

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Siehe auch: Operation bei Prostatakrebs trotz Metastasen?
http://prostata-hilfe-deutschland.de/operation-bei-prostatakrebs-trotz-metastasen/
Siehe auch: Welche ist die beste Therapie beim aggressiven Prostatakarzinom?
https://www.prostata.de/magazin/operation-und-strahlentherapie/welche-ist-die-beste-therapie-beim-aggressiven-prostatakarzinom


Von mir durch die OP erhofftes, verlängertes Überleben: weitere 1 - 2 Jahre
- Die Ergebnisse der G-RAMPP-Studie stehen aber noch aus -
Die G-RAMPP-Studie unfasst allerdings nur Patienten mit höchstens bis maximal 5 Knochmetastasen, ich habe aber leider mehr Knochenmetastasen
Siehe: https://www.martini-klinik.de/fuer-aerzte/studien/studienuebersicht/g-rampp-studie/


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      Es ist unglaublich, wie viel Kraft
         die Seele dem Körper zu verleihen vermag
               Wilhelm von Humboldt





       
02.11.2017 1.90 21.09.17
02.11.2017 Rentenbescheid der DRV - Volle Erwerbsminderungsrente bekommen,
unbefristet bis zur Regelaltersgrenze


Rentenbeginn ab 1.04.2017

Rückwirkend wegen meiner anderen Erkrankungen / der Krebs wäre dazu nicht mehr nötig gewesen!


       
07.11.2017 0.01 07.11.17
07.11.2017 PSA Messung 0,01 - PSA gefallen

Nadir - neuer Tiefstand nach der Prostata-OP


       
20.11.2017 0.01 07.11.17
20.11.2017 Beratung - Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie

hält die Bestrahlung der Prostatloge trotz der R1-Situation zum jetzigen Zeitpunkt wegen der Polymetastasierung für nicht sinnvoll und rät von der Bestrahlung der Wirbelsäulen Metastasen zum jetzigen Zeitpunkt ab

"Eine additive Bestrahlung der Prostataloge bei metastasierendem Prostatakarzinom ist ungeachtet der R1-Resektion zur Senkung der Metastasierungsgeschwindigkeit nicht sinnvoll, zumal es sich bei insgesamt 8 synchron vorhandenen Metastasen auch nicht um eine Oligometastasierung handelt"

Die Entscheidung liegt bei in diesen Fall bei mir - ich sammel mehr Informationen und denke gründlich darüber nach)


       
27.11.2017 0.01 07.11.17
27.11.2017 - 18.12.2017 Reha in Bad Feilnbach
u.a. Beckenbodentraining

Die bestehende Inkontinenz (nach dem Entfernen der Prostata und vier Wochen Urinkatheder) bessert sich sehr langsam von Woche zu Woche - Die Reha in Bad Feilenbach ist ansonsten recht schön, aber leider ist verständlicherweise kein Schwimmbadbesuch wegen der Inkontinenz gestattet



       
21.12.2017 0.01 07.11.17
21.12.2017 Die Krankenkasse lehnt die Kostenübername
von Abiraterone zum jetzigen Zeitpunkt ab


Antrag auf Kostenübernahme schon am 19.09.2017


       
02.01.2018 0.01 07.11.17
02.01.2018 Eine Behandlung der Knochenmetastasen
durch Cyberknife ist leider nicht möglich - zu viele Metastasen -

(Anfrage und Antwort nur per Email)

Das wäre meine erste Wahl zur Bekämpfung der Metastasen und zur Reduzierung der Tumormasse gewesen, um vielleicht etwas mehr Lebenszeit zu gewinnen


       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Beratung - Nuklearmedizin - eine Behandlung
mit Radium-223-dichlorid (Xofigo) ist zum jetztigen Zeitpunkt
laut Leitlinie nicht möglich und auch nicht sinnvoll



       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Krankenkasse hat bei Abirateron eingelenkt

"...Es handelt sich bei Ihrer Erkrankung um einen indikationsgerechten Einsatz mit den Arzneimitteln Zytiga® und Prednisolon®..."
"...Sozialmedizinische Voraussetzungen für ein Kassenrezept (Muster 16) erfüllt..."

Muss ich jetzt noch mit meinen Arzt absprechen


       
16.01.2018 0.01 07.11.17
16.01.2018 Schwerbehindertenausweis
von Zentrum Bayern Familie und Soziales erhalten
100% Schwerbehindert unbefristet mit Kennzeichen G und B


War vorher schon jahrelang wegen anderer Erkrankungen 50% unbefristet Schwerbehindert

Aua sofort - Kennzeichen B - für Begleitperson, das verheißt für die nahe Zukunft nichts Gutes



       
12.02.2018 0.07 08.02.18
12.02.2018 Zweitmeinung zur Bestrahlung
in einer erstklassigen Praxis für Strahlentherapie
empfiehlt die Metastasen in der Wirbelsäule zum jetzigen Zeitpunkt
nicht zu bestrahlen, rät aber zum Bestrahlen der R1 Situation.


Beratung war sehr ausführlich - die Praxis kann ich (was die Beratung betrifft) nur Empfehlen


       
05.03.2018 0.07 08.02.18
05.03.2018 Ganzkörperskelettszintigraphie


Befund:
Spätstatisch finden sich Tracermehranrelcherungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookzipital (idem)
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal (idem)
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci (idem)
4. im linken Os ilium (idem)
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds., idem)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Finger und der Zehen beidseits (idem)

Beurteilung:
Im Vergleich zur VU 07/17 findet sich ein weitgehend umwränderter Befund mit metastasensuspekt erhöhtem Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologiesche Korrelation empfohlen, sofern noch nicht geschehen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.



       
12.03.2018 0.01 12.03.18
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12.03.2018 - 23.03.2018   10 Bestrahlungen li. Becken
(20 * 20 * 10 mm messende Metastase)

Bestrahlungen des linken Os ilium mit einer Gesamtdosis von 30.0 Gy
in einmal täglichen Fraktionen von 3,0 Gy 5x pro Woche
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Applikation mittels Photonen eines Elektronen/inearbeschleunigets einer Grenzenergte von 78 MeV in 3D-konformaler Technik. Tägliche Positionskontroile mittels kV-lmaging.

Konnte vorher wegen der Metastase im linken Becken nicht mehr sitzen keine Nebenwirkungen der Bestrahlung, nur Besserung der Symtome - konnte ca. 2 Monaten nach Ende der Bestrahlung wieder einigermaßen normal
Sitzen



       
16.03.2018 0.01 12.03.18
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16.03.2018 Beginn Zytiga 2*500 mg + Prednison

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Zwei Fachärzte verweigern vorher die lebensverlängernde Therapie)
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- Gott sei Dank habe ich aber doch noch Hilfe in einer sehr kompetenten Onkologie in einen großen, modernen Klinikum gefunden und dort wurde selbstverständlich sofort die Zytiga-Therapie begonnen -


         Vielen herzlichen Dank an den ärztlicher Leiter
            einer erstklassigen Internistischen Onkologie
               in einen modernen, großen Klinikum
                  für die lebensverlängernde Zytiga-Therapie
                     und die immer freundliche und ausgezeichnete Behandlung


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Zur Wirksamkeit von Zytika als Erstliniemedikament bei mHSPC

- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 66%
LATITUDE-Studie (2017) unter ADT + Abirateron Behandlung
(Plus die von mir erhoffte, verbesserte Lebenserwartung durch die OP)

siehe LATITUDE-Studie: Wie Prostatakrebs und Metastasen behandeln?
http://www.prostata.de/magazin/therapie-allgemein/latitude-studie

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            Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg,
               der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen
                  Alexander Graham Bell




       
24.05.2018 0.01 07.05.18
24.05.2018 Kernspintomographie der BWS
- Zahlreiche ossäre metastasensuspekte Läsionen in mehreren Wirbelkörpern -


...inTh1 rechts dorsal,
in TH2 links an der Bodenwurzel,
im hinteren Wirbelkörperdrittel BWK 5,
am Querfortsatz BWK7 links,
an der Grundplatte BWK8,
an der Bogenwurzel BWK9 links und
zentral im Wirbelkörper BWK9,
im hinteren Drittel an der Hinterkante BWK10,
dorsal BWK11,
kleinste Läsion LWK 1...


       
07.06.2018 0.01 04.06.18
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07.06.2018 - 05.07.2018  20 Bestrahlungen der BWS (9 Metastasen im bestrahlten Bereich)

Bestrahlung Wirbelsäule T1 bis T11 (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2,0 Gy 5x pro Woche

Bestrahlung einzelner Wirbelsäulenmetastasen (20 * 2,3 Gy) Gesamtdosis 46 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2.3 Gy 5x pro Woche

Maximalprogramm auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
- eine Verbesserung der Prognose ist aber laut Aufklärung mehr als fraglich -
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Applikation mittels Photonen eines Elektronenlineerbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MeV in lMAT-Technik, Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.

Hatte vorher vor allen Nachts Schmerzen in der Wirbelsäule Nebenwirkungen der Bestrahlung: Körperliche Schwäche, sehr starke Minderung der körperlich Leistungsfähigkeit, starke psychische Belastungen wegen der ständigen Frakturgefahr der Wirbelsäule und der Gefahr der Nervenschädigung mit Querschnittslähmung - War doch etwas viel, 9 Metastasen nur im bestrahlten Berich (10 Wirbelkörper) der BWS - und gleichzeitig Probleme mit der Bauchspeicheldrüse (ich habe seit längeren eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung mit starken Verdauungsproblemen und mit zum Teil sehr starken Bauchschmerzen

04.06.2018 Lipase 340 U/I
02.07.2018 Lipase 233 U/I
07.07.2018 Lipase 390 U/I
24.09.2018 Lipase 426 U/I



Erhoffe mir insgeheim trotz Polymetastasierung und anderer Bestrahlungstechnik eine weitere Verlängerung des progressionsfreien Überlebens und des tumorspezifischen Überlebens

siehe:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/966802/krebstherapie-praezisionsbestrahlung-bietet-heilungschance-metastasen.html
http://www.aerzteblatt.de/archiv/163347/Stereotaktische-Bestrahlung-Lokale-Tumorkontrolle-enorm-verbessert
http://www.degro.org/krebsheilungschancen-trotz-metastasen-punktgenaue-behandlung-mit-stereotaktischer-strahlentherapie/
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         - Die Furcht ist eine Folge der Hoffnung -
            Lucius Annaeus Seneca

         - Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen -
            Hekaton von Rhodos




       
16.08.2018 0.01 30.07.18
16.08.2018 CT Hals, Thorax, Abdomen und Becken

Skelett:
Degenerative Veränderungen der HWS insbesondere HWK 4-7. Atlantodentalarthrose. Größenstationäre 8 x 5 mm messende Osteolyse pedikelständig BWK 1 rechtsseitig. Kleine osteoplastische Läsion im Processus spinosus BWK 2. 7 mm messende Osteolyse BWK 2 im Pedikel links. Die übrigen im MRT vorbeschriebenen Osteolysen CT-morphologisch nicht eindeutig abgrenzbar. Größenstationäre osteoplastische wenige Millimeter messende Läsionen im Os ischii links an der rechts ventrolateralen Vorderkante LWK 1, an der 5. Rippe links dorsal sowie sehr flau der 7. Rippe dorsal und 11 Rippe rechtsdorsal. Sowie Mehrsklerosierung an der 3. Rippe nahe dem kostotransversalen Übergang kranial.
Bekannte hämangiomtypische Läsionen in BW K 5 dorsal sowie BWK 10 und 11.
Kein Nachweis von neu aufgetretenen Wirbelkörperhöhenminderungen oder Frakturen.

Thorax:
Struma nodosa mit mehreren verkalkten Noduli und insbesondere deutlich vergrößertem linken Schilddrüsenlappen. Kein Pleura/Perikarderguss. Keine pathologiseh vergrößerten Lymphknoten rnediastinal, beiderseits hilär oder axillär.
In Lungenfenster einzelne winzige sehr flaue Noduli subpleural kleine 4 mm. Links paramediastinal im
Oberlappen 13 x 6 mm messende Konsolidation am ehesten dystelektatisch.

Abdomen:
Die parenchymatösen Bauchorgane in nativ computertomografischer Aufnahmetechnik deutlich eingeschränkt
beurteilbar:
Unverändert 1 cm messende hypodense Läsion im Segment ll. Weitere 1,2 cm messende hypodense Läsion in Segment VI nahe dem Leberunterrand, am ehesten zystisch. Pankreas lipomatös aufgelockert. Gallenblase flüssigkeitsgefüllt, nicht wandverdickt. lntra- und exlrathepatische Gallenwege sowie Ductus pancreaticus nicht erweitert. Milz soweit homogen. Nebennieren bds. zart. Nieren bds. homogen. NBKS und harnableitende System beiderseits zart. Harnblase nicht entfaltet. Postoperativ Rektusdiastase bzw. Hernie mit Vorwölben von Dünndarmschlingen und resultierend gering ausgezogener Hamblasenvorderwand. Klippmaterial im kleinen Becken, insbesondere links iliakal. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten relroperitoneal, mesenterial, iliakal oder beiderseits inguinal. Pannikulitis.

Beurteilung:
Im Vergleich zur Voruntersuchung weitgehend Status idem. die aus dem MRT bekannten lytischen Läsionen CT-morphologisch nur teilweise abgrenzbar, soweit größenstationär.
Bekannte Wirbelkörperhämangiome größenstationär.
Mehrere größenstationäre osteoplastisehe Läsionen, gering progrediente Mehrsklerosierung an der 3. Rippe links am kostotransversalen Übergang DD degenerativ DD osteoplastisch.
Im linken Oberlappen pleuralständige Verdichtung. am ehesten Dystelektase. Verlaufkontrolle in 3-6 Monaten empfohlen.


       
12.09.2018 0.01 27.08.18
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12.09.2018 - 30.10.2018 Additive Bestrahlungen der R1-Situation
(Experimenteller Ansatz)

Bestrahlungen der Prostataloge (33 x 2 Gy) Gesamtdosis 66 Gy

Bestrahlung der Samenblase (30 x 1,8 Gy) Gesamtdosis 54 Gy

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Dezember 2017 Beratung - Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie:
"Eine additive Bestrahlung der Prostataloge bei metastasierendem Prostatakarzinom ist ungeachtet der R1-Resektion zur Senkung der Metastasierungsgeschwindigkeit nicht sinnvoll, zumal es sich bei insgesamt 8 synchron vorhandenen Metastasen auch nicht um eine Oligometastasierung handelt")
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Applikation mittels Photonen eines Elektronenlinearbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MV in IMAT-Technik. Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.

Ich erhoffe mir durch die R1-Bestrahlung weniger urologische Probleme in der Zukunft und durch die Tumorreduktion evtl. eine weitere, verbesserte bzw. höhere Lebenserwartung

Die Nebenwirkungen halten sich Anfangs die meiste Zeit im Grenzen:
- Sporadisch mittlere Schmerzen im Becken links und rechts (aber schon seit der OP)
- Manchmal Probleme beim Sitzen aber wahrscheinlich wegen der Metastase im Becken.
- Manchmal (Morgens im Bett) sehr starke Krämpfe in den Beinen, der Grund ist unklar.
- Sehr oft Schweißausbrüche wegen der Hormontherapie mit Leuprone und Zytiga.
- Zu Zeit bei den Lipasewerten und der chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung wieder eine Besserung.

Die Nebenwirkungen kurz vor Schluss sind doch noch ziehlich stark:
- Sehr starke, kolikartige Schmerzen in der rechten Flanke / Ursache?
- Sehr starke Verdaungsprobleme
- So ab den frühen Nachmittag ständiges Wasser lassen

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      - Wir sind niemals besiegt, außer, wenn wir den Mut verlieren -
            Michael Müller ​(1673 - 1704)




       
24.09.2018 0.01 24.09.18
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24.09.2018 - 11.03.2019 Denosumab-Therapie

regelmäßig alle 4 Wochen Denosumab (XGEVA) 120 mg Spritze
+ 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D
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Denosumab insgesamt 9* (28.2.18, 11.4.18, 24.9.18, 22.10.18, 19.11.18, 17.12.18, 141.19, 11.2.19 und 11.3.19)

Calcium und Vitamin D siehe:
http://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Verordnung/VO-aktuell/2018/KVB-VA-180927-WIS-Vitamin-D.pdf

Vorher nur 2 Spritzen (am 28.02.2018 und am 11.04.2018)

Zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen unter andern gegen die aktuelle Frakturgefahr der BWS und um gegen den Rebound-Effekt von Denosumab vorzubeugen, aber dafür vor allen die Gefahr einer späterern Kieferosteonekrose beim längeren Einsatz von Denosumab)


       
17.10.2018 0.01 24.09.18
17.10.2018 Unspezifische Schmerzen im Bereich der rechte Seite/Flanke
Krankenhausaufenthalt vom 17.10 bis zum 19.10.2018 und vom 23.10 bis zum 25.10.2018

Diagnosen:
Hepatomegalie (R16.0) Anmerkung: Lebervergrößerung
Geringradige Fettleber (K76.0)
Pankreas-Lipomatose (E88.29)
Echofreie Ziste im rechten Leberlappen (Größe 13 mm) (K76.8)
Cholesterolpolypen der Gallenblase (-6mm) (K82.8)
Leichtgradige Splenomegalie (R16.1) Anmerkung: Vergrößerung der Milz
Kleine axiale Hernie (K44.9)
Glykogenakanthosen (K22.88)
Streifenförmige Rötung der Schleimhaut im Magen (K29.6)
Erhabene Erosionen an Pylorus (mit weißlichen Belägen), im Antrum und Corpus, fibrin- und hämatinbelegt
V.a. eine Drüsenkörperzyste DD kleiner Polyp
V.a. Magenschleimhautektopien im Bulbus (K31.88)

Ausschluss neue Knochenmetastasen im Becken und Wirbelsäule


       
01.11.2018 0.01 22.10.18
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01.11.2018 - 15.01.2019 Schmerz-Therapie mit Hydromorphon
gegen kolikartige Schmerzen im Rücken / re. Flanke
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Sporadisch sehr starke, (ohne Schmerzmittel) kaum auszuhaltende Schmerzen - Ursache unklar -
??? Nierenkolik durch Nierensteine ??? > Wurde im Krankenhaus nichts festgestellt
??? Akute Nierenbeckenentzündung ??? > Wurde im Krankenhaus nichts festgestellt
??? Nierengries ??? > Habe ausreichend gertrunken, aber Fleisch und viele Nüsse gegessen
??? Metastasen ???
??? Schmerzen durch die vielen Bestrahlungen ???
??? chronische Pankreatits??? > Lipase Werte waren eigentlich zu dieser Zeit in der Norm?
Vorher:
04.06.2018 Lipase 340 U/I
02.07.2018 Lipase 233 U/I
07.07.2018 Lipase 390 U/I
24.09.2018 Lipase 426 U/I

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      - Leiden machen den Menschen stark. Oder sie zerbrechen ihn. -
            Carl Hilty ​(1833 -1909)




       
03.12.2018 0.01 19.11.18
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03.12.2018 - 07.12.2018 Gynäkomastieprophylaktische Bestrahlung

Bestrahlung der Brust (5 x 3 Gy) Gesamtdosis 15 Gy je Seite
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Keine Nebenwirkungen und keine Probleme durch die Bestrahlung


       
14.02.2019 0.01 14.02.19
14.02.2019 CT Abdomen und Thorax

"Multiple vorbekannte ossäre Läsionen in der BWS, in den Rippen links sowie im Beckenskelett, unverändert zur Voruntersuchung. Sklerosierungen im Femurkopf beidseits. Keine frische Fraktur abgrenzbar.
Beurteilung:
Kein Hinweis auf ein Lokalrezidiv des vorbekannten Prostatakarzinoms. Multiple ossäre Läsionen der BWS, der Rippen links und des Beckens idem zur Voruntersuchung.

​Der PSA-Wert lag bei < 0,01 ng/ml."


       
01.04.2019 0.07 11.03.19
01.04.2019 Szintigraphie – Ganzkörperskelett

Befund:
Spätstatisch finden sich Tracermehranreicherungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookzipital (regredient)
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal (idem)
3. parasternal links im Bereich der knorpeligen Anteile des ventralen Rippenskeletts (idem)
4. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci (idem)
5. im linken Os ilium (idem)
6. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds., idem)
7. in einzelnen kleinen Gelenken der Finger und der Zehen beidseits (idem)

Beurteilung:
Im Vergleich zur VU 03/18 findet sich weitgehend unverändert ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus in den Rippen links und im linken Os ilium. Etwas rückläufiger metastasensuspekter Osteometabolismus im Schädel links parietookzipital (DD Meningeom).
Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

Info:
Meningeom:       https://www.dgnc.de/gesellschaft/fuer-patienten/meningeome/
Hirnmetastase:   https://www.netdoktor.de/krankheiten/hirntumor/hirnmetastasen/




         Wer kämpft, kann verlieren,
                  wer nicht kämpft, hat schon verloren





       
05.04.2019 0.07 11.03.19
05.04.2019 OP rechtes Sprunggelenk

Nicht Krebsbedingt


       
29.05.2019 0.01 26.05.19
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ab 29.05.2019 Zometa-Infusion-Therapie

regelmäßig alle 3 Monate eine Infusion
+ 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D
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Vor allen um Denosumab abzusetzten und um gegen den Rebound-Effekt von Denosumab vorzubeugen
aber auch weil die (Knochen-) Heilung im rechten Fuß keine Fortschritte macht

Die Infusion dauert ca. 1 1/2 Stunden und findet im Krankenhaus statt; man soll am gleichen Tag viel Trinken.
Nebenwirkungen nach einigen Tagen bis jetzt: Knochen und Gelenkschmerzen



       
12.06.2019 0.01 26.05.19
12.06.2019 CT Thorax nativ

Befund:
Korrelierend mit der Skelettszintigraphie vom April zeigen sich in der 5. und 7. Rippe links dorsal kleine osteo-
plastische Läsionen von knapp 1 cm Größe. In der Voruntersuchung vom August 2018 sind die Läsionen mit
gleicher Größe und Dichte bereits nachweisbar. Weitere osteoplastische oder osteolytische Herdbefunde
finden sich im Untersuchungsgebiet nicht. Kein Frakturnachweis.
Kein Nachweis von pathologisch vergrößerten Lymphknoten supraklavikulär, axillär, mediastinal und soweit
abgebildet im Oberbauch. Kein Nachweis von Pleuraerguss oder Pleuratumoren. Keine pulmonalen Infiltrate
oder Rundherde. Große Struma nodosa mit kleinen Verkalkungen und hypodensen Herden unverändert zur
Voruntersuchung, soweit miterfasst.

Beurteilung:
Kleine, seit 8/2018 konstante osteoplastische Herde in der 5. und 7. Rippe links dorsal.
Kein Anhalt für pulmonale oder pleurale Metastasierung. Kein Nachweis von pathologisch vergrößerten
Lymphknoten.


       
12.06.2019 0.01 26.05.19
12.06.2019 MR Becken und LWS

Befund:
Fettmarkkonversion der unteren BWS bis BWK12 und im Bereich Os ilium und linke Hälfte Os sacrum links.
Diffuse Signalveränderungen des Knochenmarks im LWS-Bereich und sakral rechts sowie im Os ilium, leichte
Signalanhebung auch in der Diff.-Sequenz in diesen Bereichen, was etwa dem entspricht, was in der MR-
Voruntersuchung von 01/2019 in der HWS dargestellt war. Im Os ilium links am vorderen Rand der
Beckenschaufel kleine hypointense Markraumläsion mit ca. 2 cm Länge, die allenfalls minimale
Signalanhebung in der fettsupprimierten Sequenz zeigt, kein paraossaler Weichteilprozess. In den übrigen
Beckenanteilen keine destruierenden Läsionen, Hüftköpfe unauffällig. Kein Nachweis von pathologisch
vergrößerten Lymphknoten im Becken. Kein Tumorbefund in der Prostataloge. Bauchwandhernie bzw.
Rectusdiastase. Direkt neben dem Beckenkamm links im subkutanen Weichteilgewebe diffuse ödematöse
Veränderungen in der fettsupprimierten Sequenz über ca. 6 bis 7 cm, kein umschrieben raumfordernder oder
infiltrativ ausgedehnter Prozess.

Beurteilung:
Diffuse Signalveränderungen des Knochenmarks der LWS und im Bereich des Os ilium rechts und Os sacrum
rechts, vereinbar mit Knochenmarksveränderungen bei Prostata-Ca, allerdings ohne Anhalt für umschriebene
osteoplastisch oder osteolytische Läsionen. Kein Anhalt für eine Wirbelfraktur.
Kleine sklerosierte Läsion in der Beckenschaufel links, z.B. bestrahlte Metastase. Für eine Weichteilraumforderung ergibt sich kein Anhalt.
Weichteilödem am Beckenkamm links subkutan, dieser Befund ist MR-tomographisch unspezifisch, könnte
posttraumatisch oder entzündlich bedingt sein, kein typischer Befund für eine Metastase im Fettgewebe.


Anmerkung: Knochenmarksveränderungen in der Lendenwirbelsäule die noch nicht bestrahlt wurde! Fürchte das Knochenmark ist Krebs befallen.

https://www.researchgate.net/profile/Heike_Daldrup-Link/publication/244883581_MR-Diagnostik_von_Knochenmarkerkrankungen/links/57b9f85108ae14f440bd8df3/MR-Diagnostik-von-Knochenmarkerkrankungen.pdf
Zitat Seite 5: Die Fettmarkkonversion ist nach einer Bestrahlung mit < 30–40 Gy reversibel, bei mehr als 40 Gy irreversibel

Siehe auch: https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/st%C3%B6rungen-der-hirn-,-r%C3%BCckenmarks-und-nervenfunktion/tumoren-des-nervensystems/sch%C3%A4digung-des-nervensystems-infolge-von-strahlentherapie



       
25.06.2019 0.01 26.05.19
25.06.2019 Telefonische Absage MRgFUS aus dem FUS-Center Klinikum Dachau - führen keine Therapie von Knochenmetastasen durch

Wie ich später erfahren habe, gibt es in Dachau auch noch das Helios Amper-Klinikum Dachau (Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München - Tel: (08131) 76-0) https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/dachau/unser-angebot/unsere-fachbereiche-und-zentren/radiologie/mrgfus/ die eine Behandlung von Knochenmetasten in Dachau durchführen

Evtl. kann ich für eine Behandlung (li. Becken) auch nach Frankfurt ( https://www.mrgfus-zentrum-frankfurt.de/ bzw. https://www.mrgfus-zentrum-frankfurt.de/gutartiger-knochenmetastasen/therapie-behandlung/ ) ausweichen

Beim nächsten Mal habe ich diese Information rechtzeitig

Vorteile von MRgFUS die ich sehe
+ nicht-invasiv Behandlung ohne Skalpell, Nadel oder Katheter - keine Operation, kein Schnitt
+ das Risiko einer Tumorzellverschleppung existiert nicht
+ keine Strahlenbelastung
+ auch bei osteoplastische Metastasen möglich
+ wiederholte Anwendbarkeit
+ Vorbehandlungen spielen dabei keine Rolle
+ eine Behandlung ist auch nach einer nach einer Strahlentherapie oder nach einer Operation möglich
+ Nach einer MRgFUS Therapie kann ohne Probleme
    eine Strahlentherapie oder aber operative Stabilisierung angeschlossen werden
+ CE-zertifiziert und sowohl in Amerika wie auch Europa zugelassen

Nachteile von MRgFUS die ich sehe:
keine Behandlung von Metastasen an der Wirbelsäule und im Gehirn möglich


       
01.07.2019 0.01 26.05.19
01.07.2019 Kernspintomographie der Schädelbasis und des Schädels

Befund:
Vergleich mit einer auswärtigen MIR-Voruntersuchung von 7/2017.
Altersentsprechend normal weite Liquorräume, Ventrikelsystem mittelständig und annähernd symmetrisch.
Sub- und Epiduralräume unauffällig. Die knöcherne Schädelbasis erscheint unauffällig, bei anamnestisch Z.n.
OP im Bereich des linken Ohres (keine genaueren Angaben) stellt sich auch in der Dünnschichtsequenz keine
pathologischen Strukturveränderungen dar, sowohl in der Dünnschichtsequenz nach Injektion von Kl/l i.v. als
auch in der MR-Angiosequenz und insbesondere in den Quellbildern der MR—Angio lassen sich pathologische
Gefäßformationen parietooccipital erkennen. Ein kleines Gefäß erstreckt sich durch die Schädelkalotte, zeigt
keine Gefäßmalformationen, die Kontrastierung des venösen Sinus links occipital ist unauffällig seitengleich
zur rechts. An der weiteren Schädelkalotte keine Signalveränderungen, supratentorielle Marklager und
kortikale Strukturen unauffällig. Kleine transparenchymatös verlaufende Vene rechts frontal. Die arterielle MR-
Angio zeigt den Verlauf der Kopf-Halsgefäße insgesamt unauffällig.

Beurteilung:
Kein Nachweis einer Gefäßmalformation bei unauffälliger MR-Angio.
Kein Nachweis einer pathologischen Formation an der Schädelbasis oder Schädelkabtte, kein Anhalt für
ossäre Metastasen bei Prostata-CA. lntracerebral* kein Anhalt für Metastasen.
( * innerhalb des Gehirns (Cerebrum) gelegen)


Nochmal Glück gehabt; der metastasensuspekter Osteometabolismus im Schädel links parietookzipital (DD Meningeom) laut Szintigraphie vom 01.04.2019 hat sich nicht bestätigt.


       
08.07.2019 0.01 26.05.19
08.07.2019 Termin Neurochirurgie (Besprechung MR Schädel)


       
10.07.2019 0.01 26.05.19
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10.07.2019 - 06.08.2019  20 Bestrahlung der Rippen

5. und 7. Rippe links dorsal (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2,0 Gy 5x pro Woche

Arztanmerkungen zum Aufklärungsgespräch:
Mögliche Nebenwirkungen akut: Schmerzzunahme,
Hustenreiz, radiogene Lungenentzündung
Langfristig möglich: Narbenbildung an der Lunge mit
Abnahme der Atemfunktion, Risiko für Schädigung des
Nervs unter den jeweiligen Rippem aufgrund einer
Vorbelastung durch Bestrahlung der Wirbelsäule
(Auswirkungen: segmentale Empfindungsstörungen),
Gefahr von Rippenbrüchen
(plus ca. 2 Seiten normale, mögliche Nebenwirkungen und Spätfolgen )
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Applikation mittels Photonen eines Elektronenlineerbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MeV in lMAT-Technik, Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.


Die wiederholte Bestrahlung (große Metastase im Becken, Metastasen in die Wirbelsäule von T1 bis T11, Bestrahlung der Prostataloge und Samenblase (R1), die gynäkomastieprophylaktische Bestrahlung beider Brüste und jetzt eine Metastasen-Bestrahlung in den Rippen) und die Hormontherapie mit Leuprone und Zytiga zerrt jetzt doch ziemlich an meinen Kräften: Null Kondition und längeres Rausgehen bei Sonnenschein ist nicht möglich.






       
01.01.2030 0.01 26.05.19
    Nützliche Links auf     https://meta-treff.weebly.com






         Vielen herzlichen Dank
            an alle hochmotivierten, behandelnde Ärzte
               und alle fürsorglichen Krankenpfleger/innen und freundlichen Arzthelfer/innen

                     Besonders möchte ich mich aber bei
                        meinen Hausarzt bedanken.
                           - Den besten Arzt den ich kenne! -










       
01.02.2030 0.01 26.05.19
     Fragen zu Krebs?

      Kostenlose Informationen bei einer (Prostata-) Krebserkrankung
      gibt es bei den Krebshilfe Organisationen



Krebsinformationsdienst
KID - Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg
Sie haben Fragen zu Krebs?
Telefon: ​0800 / 420 30 40
https://www.krebsinformationsdienst.de/


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https://www.infonetz-krebs.de/












            - Mögen alle Wesen glücklich leben und von Unheil erlöst werden -
                           Buddha