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01.05.2017 - -

Du hast Fragen zu Krebs?
Kostenlose Informationen bei einer Krebserkrankung
gibt es bei den Krebshilfe Organisationen:



      KID | Krebsinformationsdienst
      des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg | dkfz
      Sie sind Krebspatient, Angehöriger, Freund
      oder möchten sich zur Krebsvorbeugung und Krebsfrüherkennung informieren?

      Telefon: ​0800 / 420 30 40
      Krebsinformationsdienst.de




      Infonetz Krebs
      der Deutsche Krebshilfe und der Deutsche Krebsgesellschaft | DKG

      Das Team des Infonetz Krebs beantwortet Ihnen in allen Phasen
      der Erkrankung Ihre persönlichen Fragen nach dem aktuellen Stand
      von Medizin und Wissenschaft. Seien sie medizinischer,
      sozialrechtlicher, finanzieller oder psychologischer Natur.

      Telefon: 0800 / 80 70 88 77
      Infonetz-Krebs.de




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Informationsnetzwerk von und für ​Metastasierte mit Prostatakarzinom

      Treffpunkt der ​Metastasierten
      Die Informationsplattform ermöglicht den leichten und schellen Zugriff
      auf Onkologische-Leitlinien, Patienten-Leitlinien, die Blauen Ratgeber,
      medizinische Studien, Diagnose-Möglichkeiten, Therapie-Optionen
      und viele weitere wichtige Informationen über Prostatakrebs.
      Außerdem mit vielen Neuigkeiten aus der Krebsforschung.

      Meta-Treff.de

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22.05.2017 - -
Andere dauerhafte Gesundheitsstörungen
(Nur der Vollständigkeit halber)

Seit ca.01/1990 L40.0 G Psoriasis vulgaris - Angelegte Hautminderbelastbarkeit mit Beteiligung mehrerer Strukturen - langjährige Chronische Schuppenflechte die sich unter Stress verstärkt | mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität DLQI Score: 18 (= starke Beeinträchtigung der Lebensqualität)

Seit ca. 11/2001 H91.9 L G Dauerhaft an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bzw. Hörverlust am linken Ohr seit 2001 - Innenohrschwerhörigkeit bds.
TA links an Taubheit grenzend von 95 dB aufsteigend bis 85 dB
Rechtes Ohr schwerhörig - TA rechts von 10 dB auf 60 dB

Seit ca.11/2001 H93.1 Organisch bedingter, lebenslanger, ständiger chronischer Tinnitus bzw. Ohrgeräusche mit stressinduzierter Verstärkung am linken Ohr seit 2001 (nach Hörsturz und Ohr-OP) | Schweregrad 4 (=schwerstgradig) | Ohrgeräusch links bei 90 Dezibel

Seit ca. 11/2003 Minderbelastbarkeit der Halswirbelsäule - anhaltend - mindestens mittelgradig mit massiven Schäden an der HWS - Chronifizierung nach Gerbershagen: Stadium 3 Dauerschmerz
M50.3 G Degeneratives HWS-Syndrom mit Spondylosen und Osteochondrosen C3 - 7, kyphotische Fehlstellung der HWS
M53.1 chron. Rez. Cervicobrachialgie re bei,
M42.92 bzw. multisegmentaler Osteochondrose der HWS (HWK 3-7),
M99.61 Osteophytäre Neuroforamenstenose HWK 3-7, HWK4/5 linksbetont und HWK 6/7 rechtsbetont
M47.82 Spondylose, Uncovertebralarthrose und Spondylarthrose HWSarthrose beidseits bei Z. n. Umstellungsosteotomie beidseits - Minderbelastbarkeit des Geh- und Stehapparates beidseits

Seit ca. 08/2009 li. Linkes Knie: Persistierende Chondropathie Grad III bis IV im Innenknie mit nur noch residual abgrenzbaren Restknorpelstrukturen

Seit ca. 01/2015 re. Rechtes Knie: Knorpelläsion Grad 2-3

Seit ca. 11/2011 K86.1 Chronische Pankreatitis unklarer Ätiologie (kein Alkohol!) mit rezidivierenden Schüben und mit Auswirkung auf andere Organe bzw. Körperstrukturen - Gesicherte ED 2011 (mit Folgeerkrankung: Purtscher Retinopathie bei chron. Pankreatitis mit fast völligem Sehkraftverlust am rechten Auge)

Seit ca. 10/2015 H35.3 Dauerhafte starke Visusminderung am re Auge mit
Restsehleistungskraft von 5% seit 2016 - nicht korrigierbar
(Linkes Auge künstliche Linse nach Grauer Star OP)

Seit ca. 06/2017 Multiple, vorwiegend echoreiche Schilddrüsenknoten (Heiße und kalte)
Schilddrüsenvolumen mit 94,8 ml deutlich vergrößert


       
23.05.2017 - -
23.05.2017 Tastuntersuchung der Prostata mit anschließender Blutentnahme
(Habe wegen vermehrten Harndrang in der Nacht, den Urologen aufgesucht
die Tastuntersuchung selbst war unangenehm aber nicht schmerzhaft)

24.05.2017 Laborbefund tPSA 59,64 ng/ml Referenzwert bis 4,0

07.06.2017 Ultraschall Untersuchung > Prostata Vergrößert auf 55 ml

04.07.2017 Ultraschallgesteuerte Punktion
Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%))

(Stanzbiopsie 12 Stanzen) (TRUS) / (Einname eines Antibiotikum)
Ergebnis:
Gradierung: Jeweils G2.
Kombinierter Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%)).
Graduierungsgruppe: 3
Pn1, LO, VO.
(Punktion war unangenehm und etwas schmerzhaft, aber gut auszuhalten
Nebenwirkungen der Punktion: Ejakulat war anschließend zwei Wochen blutig / Urin normal |
Anschließend sonst keine Komplikationen und keine Entzündung)

07.07.2017 Diagnose: Prostatakarzinom (C61 G)

12.07.2017 Ganzkörperskelettszintigraphie
Befund: Spätstatisch finden sind Tracermehranreichungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookz pital
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci
4. im linken Os ilium
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds.)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Ginger und der Zehen beidseits
Beurteilung: Szintigrafisch findet sich ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologische Korrelation empfohlen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

19.07.2017 CT Abdomen und Röntgen Thorax
Beurteilung: Bei bekannten Prostatakarzinom kein Nachweis von Infiltrationen benachbarter anatomischer Strukturen im kleinen Becken. Kein Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Organmetastasen. Soweit abgebildet kein Anhalt für ossäre Metasierung. Nebenbefundlich 2 kleine Leberherde idem, DD kleine Zysten oder Hämangiome. Geringe Splenomegalie.

25.07.2017 MRT des Schädels, nativ und nach KM
Beurteilung: Kein Hinweis einer maligen Läsion, insbesondere links parieto-occipital keine Diffusionsrestriktion. Hier zeigt sich lediglich ein etwas prominentes trans-calottales Gefäß, hier vermutlich sekundär im Rahmen der anamnestisch bekannten Op am linken Ohr. Jedenfalls auchspeziell hier keine maligne Läsion. Falls klinisch relevant wird ggf. eine weitere Abklärung empfohlen hinsichtlich einer differentialdignostisch möglichen duralen AV-Malformation (dann aber niedrigen Grades)

26.07.2017 Ganzkörperdiffusionsgewichtetes MRT
Befund: Zunächst auffällig ist eine deutliche Aktivierung des gesamten roten Knochenmarks, mit sehr wenig Fettmark vermutlich im Rahmen der anamnestisch angegeben hämatologischen Erkrankung im Kindesalter.
In der Diffusionsgewichtung demarkieren sich aber eindeutige metastasentypische Herde im linken OS ileum vental etwas cranial der Spina iliaca antenor (ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm) mit minimaler Deformierung der lateralen Corticalis.
Weitere kleine Herde ( 3 bis ca. 10 mm) finden sich rechts am Pedikelabgang BWK 1, zentral im BWK 5, caudal im BWK 8, rechts ventral und dorsal im BWK 10 und fraglich links dorsal im BWK 11, links lateral im LWK 4. Entlang des Rippenthorax kein Nachweis größerer Herde.
Beurteilung: Somit mehrere kleine Herde entlang der Wirbelsäule
und links am Becken wie beschrieben, mit eindeutiger Diffusionsrestriktion
und somit metastasentypisch.
Miterfasst die Prostata mit ausgedehnten Tumorherden links laterial
und hier bereits extraprotatische Infiltration.


28.07.2017 Fortgeschrittenes Prostatakarzinom
mit extraprostatische Infiltration und eindeutigen metastasentypischen Herden

T3a Ausbreitung außerhalb der Kapsel
M1 (OS) Fernmetastasen (Knochenmetastasen)
Herd in Becken ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm; Kleinere Herde in der Wirbelsäule
__________________________________________________


   Polymetastasierung     - Unheilbar -

   Fortgeschrittener Prostatakrebs mit Knochenmetastasen
   im Becken und mindestens ein halbes Dutzend Metastasen
   in der Brustwirbelsäule (nach MRT)
   Prognostic Grade Group V (die schlechteste Prognosegruppe )
   Leider ist nur noch eine palliative Behandlung möglich

   UICC Stadium IV
   Gleich zu Beginn das schlechteste (und letzte) Krebsstadium das möglich ist


- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 49% -
LATITUDE-Studie (2017) unter ADT Behandlung
ohne frühzeitiges Docetaxel oder Zytiga!

siehe Latitude-Studie:
https://www.prostata.de/magazin/therapie-allgemein/latitude-studie

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                     - Vivere militare est -
                        Leben heißt kämpfen






       
29.07.2017 59.64 24.05.17
==========================================
29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie

mit Leuprone und zu Beginn Bicalutamid
==========================================


(Zu Beginn: Libido und Potenz normal, Harndrang (Tags) & Kontinent normal, muss aber Nachts sehr oft auf Toilette / Gewicht 106 Kg bei 186 cm Größe)

29.07.2017 bis zum 27.08.2017 Bicalutamid-ratioparm 50mg Filmtabletten 1 St. Täglich (Anti-Androgene) Morgens ca. 10:00 Wirkstoff: Bicalutamid
(Nebenwirkungen: leicht deprimiert (kann aber auch sehr gut an der gesundheitlichen Gesamtsituation liegen), Antriebsarmut, Hitzewallungen, vermehrtes starkes Schwitzen, Müdigkeit)

     zusätzlich ab 31.07.2017 Tamsulosin Basis 0,4 mg Hartkapsel 1 St. Täglich nach dem ersten Essen
     Wirkstoff: Tamsulasunhydrochlorid
     (Gegen den nächtlichen Harndrang - deutliche Besserung innerhalb von einigen Tagen)

08.08.2017 Leuprone 5mg Inplantat (Hexal) 3-Monatsdepot N1 (GnRH-Analoga bzw. Gonadorelin-Analoga; veraltetes Synonym: LHRH-Agonist) Wirkstoff: Leuprorelin (als Acetat)
(Nebenwirkungen: Teilweise starke Müdigkeit und Antriebsarmut, plötzliche Hitzewallungen (oft beim zu ettgehen), plötzliches starkes Schwitzen, pessimistische Phasen, sehr schlechte Wundheilung, teilweise Heißhunger, nach 2 Wochen fast kein sexuelles Interesse mehr, nach 3 Wochen kein Ejakulat mehr und nach ca. 4 Wochen Impotenz, Gewichtszunahme - Ist alles Auszuhalten)

17.11.2017 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
08.02.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
11.05.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
01.08.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
30.10.2018 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
16.01.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
09.04.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
12.07.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
16.10.2019 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
15.01.2020 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1
08.04.2020 Leuprone 5mg Inplantat 3-Monatsdepot N1


       
07.08.2017 59.64 24.05.17
Zwei Urologen einer urologischen Gemeinschaftspraxis
lehnen die OP des Primärtumors ab
- zu viele Metastasen und hohes OP-Risken -


(Habe mich aber auf eigenes Risko zur Radikalen Prostatektomie OP entschlossen, möchte die Turmormasse unbedingt senken und so einen Überlebensvorteil gewinnen, muss aber noch einen Arzt finden der die OP durchführt)


       
11.08.2017 59.64 24.05.17
11.08.2017 Praxis für Hämatologie und Onkologie
bezweifelt die Sinnhaftigkeit der OP des Primärtumors
wegen potentieller OP Folgen (Inkontinenz, Impotenz)



       
24.08.2017 59.64 24.05.17
24.08.2017 Eine Teilnahme an der G-RAMPP-Studie
(radikale Prostatektomie (RP) bei Patienten mit einem begrenzt
ossär metastasierten Prostatakarzinom) ist leider nicht mehr möglich
- zu viele Metastasen -


siehe G-RAMPP-Studie:
https://www.martini-klinik.de/fileadmin/Dateien/PDFs/MK_Print/MK-Flyer/MK-Studien-gRAMPP_Studienprotokoll-V04_Ansicht.pdf


       
21.09.2017 1.90 21.09.17
21.09.2017 PSA Messung 1,90 - PSA gefallen

(Eine gute Nachricht - die Hormonbehandlung mit Leuprone schlägt an, ich bin aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Therapieformen und -optionen und sinnvollen Möglichkeiten der Behandlung)


       
16.10.2017 1.90 21.09.17
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16.10.2017 Radikale, retropubische Prostatektomie (RRP) in einen Prostatakrebszentrum
(Off-Label-Behandlung außerhalb der Leitlinie)

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Zwei Urologen lehnen vorher die OP ab;
eine Onkologin hält die OP für derzeit nicht indiziert)
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Ein Prostatakrebszentrum hält einen Therapieversuch (RRP-OP) für durchaus denkbar - und führt die OP durch 5* mal, fast einen ganzen Monat mit 2 OP´s in Krankenhaus - mit starken Gewichtsverlust (8 kg) nach einen Monat Anschließend möchte ich die Tumorlast der Metastasen irgendwie senken)

15.10.2017 - 23.10.2017 stationäre Behandlung
      Prostataadenokarzinom pT3a,
      Gleason-Score 4+5=9, Epstein-Grad 5, Pn1, pN0 (0/18), Mx, R1. IPSA 59,64 ng/ml
   16.10.2017 OP - Radikale, retropubische Prostatektomie
   mit Lymphadenektomie beidseits

      Durchführung der pelvinen Lymphadenektomie rechts und links -
      Entfernung der pelvinen Lymphknoten
      (Internu, Externes- und Obiuratorius-Region) unter Schonung des Nervus obturatorius.
      (OP unter Vollnarkose)
   17.10.2017 Pathologisch-anatomische Begutachtung
      Histologie:
      Klassifikation: pT3a, Gleason-Score 4(90%)+5(10%)=9, Epstein-Grad 5, Pn1pN0MxR1
      I,II Karzinomfreie pelvine Lymphknoten (0/5 LK rechts, 0/13 LK links)
      Ill Ausgedehnte lnflltrate eines Prostataadenokarzinoms im linken Seitenlappen eines Prostatektomie-präparates
      mit Perineuralscheideneinbrüchen und Kapseldurchbruch
      Karzinomausläufer bis 0.8 cm Größe im vesikalen Präparaterand
      sowie bis 1 cm Größe im peripheren Präparaterand links
      Karzinomfreier urethraler Präparaterand
      Karzinomfreie Samenblase rechts
   23.10.2017 Cystogramm

23.10.2017 - 25.10.2017 stationäre Behandlung
      1. Penis-und Skrotalödem bei
      2. Lymphocele im linken Unterbauch
      3. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      4. Kleine Wunddehiszenz
      5. Allergien: Keine

26.10.2017 - 26.10.2017 stationäre Behandlung
      1. Wunddehiszenz
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Z.n. Lymphocele im linken Unterbauch
      4. Allergien: Keine

30.10.2017 - 03.11.2017 stationäre Behandlung
      1. Wunddehiszenz bei
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Allergien: Keine

04.11.2017 - 15.11.2017 stationäre Behandlung
   07.11.2017 Cystogramm
   08.11.2017 OP - Lymhocelen-Fensterung mittels Mini-Laparotomie
      (OP unter Vollnarkose)
      1. Pelvine Lymphozele bei
      2. Z.n. radikaler Prostatektomie am 16.10.2017
      3. Z.n. Pelvine Lymphozelen-Punktion am 30.10.2017
      4. Z.n. Wunddehiszenz
      5. Allergien: Keine
   14.11.2017 der Urinkatheder (nach 4 Wochen)
   und der Katheder am Bauch wurden endlich Entfernt.




   Prostataadenokarzinom
   mit Perineuralscheideneinbrüchen und Kapseldurchbruch
         Karzinomausläufer bis 0,8 cm Größe im vesikalen Präparaterand
         sowie bis 1 cm Größe im peripheren Präparaterand links
         OP nicht nerverhaltend

         pT3a, pNo (0/18), cM1, Gleason-Score 9 = 4(90%)+5(10%), Epstein-Grad 5





            Der Leiter eines Prostatakrebszentrum hat die Chance genutzt
                  mein Leben durch eine sehr schwierige OP zu verlängern
                         - Danke !!! -





Bin trotz OP die bei histopathologisch dokumentiertem R1-Rest nicht vollständig gelang (laut Arztbericht vom 2.11.2018), wochenlangen Urinkatheder, langen Krankenhausaufenthalt, keiner möglichen Nervschonung (laut OP-Bericht und (zu Zeit) Inkontinenz überzeugt von der Richtigkeit der OP und hoffe die OP konnte mein Leben um einige Monate oder vielleicht sogar um einige Jahre verlängern. Den Versuch war es sicherlich wert.
Den momentanen Gewichtsverlust (hab im Krankenhaus kein Brot gegessen - bekomme dadurch Verstopfungen und klebrigen Stuhl) sehe ich eher positiv, ich hatte sowieso zu viel Gewicht

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Siehe auch: Operation bei Prostatakrebs trotz Metastasen?
http://prostata-hilfe-deutschland.de/operation-bei-prostatakrebs-trotz-metastasen/
Siehe auch: Welche ist die beste Therapie beim aggressiven Prostatakarzinom?
https://www.prostata.de/magazin/operation-und-strahlentherapie/welche-ist-die-beste-therapie-beim-aggressiven-prostatakarzinom


Von mir durch die OP erhofftes, verlängertes Überleben: weitere 1 - 2 Jahre
- Die Ergebnisse der G-RAMPP-Studie stehen aber noch aus -
Die G-RAMPP-Studie unfasst allerdings nur Patienten
mit höchstens bis maximal 5 Knochmetastasen,
ich habe aber leider mehr Knochenmetastasen

Siehe:
https://www.martini-klinik.de/fuer-aerzte/studien/studienuebersicht/g-rampp-studie/


__________________________________________________



      Es ist unglaublich, wie viel Kraft
         die Seele dem Körper zu verleihen vermag
               Wilhelm von Humboldt





       
02.11.2017 1.90 21.09.17
02.11.2017 Rentenbescheid der DRV
Volle Erwerbsminderungsrente bekommen,
unbefristet bis zur Regelaltersgrenze


Rentenbeginn ab 1.04.2017

Rückwirkend wegen meiner anderen Erkrankungen / der Krebs wäre dazu nicht mehr nötig gewesen!


       
07.11.2017 0.01 07.11.17
07.11.2017 PSA Messung 0,01 - PSA gefallen

Nadir - neuer Tiefstand nach der Prostata-OP


       
20.11.2017 0.01 07.11.17
20.11.2017 Beratung - Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie

hält die Bestrahlung der Prostatloge trotz der R1-Situation zum jetzigen Zeitpunkt wegen der Polymetastasierung für nicht sinnvoll und rät von der Bestrahlung der Wirbelsäulen Metastasen zum jetzigen Zeitpunkt ab

"Eine additive Bestrahlung der Prostataloge bei metastasierendem Prostatakarzinom ist ungeachtet der R1-Resektion zur Senkung der Metastasierungsgeschwindigkeit nicht sinnvoll, zumal es sich bei insgesamt 8 synchron vorhandenen Metastasen auch nicht um eine Oligometastasierung handelt"

Die Entscheidung liegt in diesen Fall bei mir - ich sammel mehr Informationen und denke gründlich darüber nach


       
27.11.2017 0.01 07.11.17
==========================================
27.11.2017 - 18.12.2017 Reha in Bad Feilnbach
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u.a. Beckenbodentraining

Die bestehende Inkontinenz (nach dem Entfernen der Prostata und vier Wochen Urinkatheder) bessert sich sehr langsam von Woche zu Woche - Die Reha in Bad Feilenbach ist ansonsten recht schön, aber leider ist verständlicherweise kein Schwimmbadbesuch wegen der Inkontinenz gestattet



       
21.12.2017 0.01 07.11.17
21.12.2017 Die Krankenkasse lehnt die Kostenübername
von Abiraterone zum jetzigen Zeitpunkt ab


Antrag auf Kostenübernahme schon am 19.09.2017


       
02.01.2018 0.01 07.11.17
02.01.2018 Eine Behandlung der Knochenmetastasen
durch Cyberknife ist leider nicht möglich - zu viele Metastasen -

(Anfrage und Antwort nur per Email)

Das wäre meine erste Wahl zur Bekämpfung der Metastasen und zur Reduzierung der Tumormasse gewesen, um vielleicht etwas mehr Lebenszeit zu gewinnen


       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Beratung - Nuklearmedizin - eine Behandlung
mit Radium-223-dichlorid (Xofigo) ist zum jetztigen Zeitpunkt
laut Leitlinie nicht möglich und auch nicht sinnvoll



       
10.01.2018 0.01 07.11.17
10.01.2018 Krankenkasse hat bei Abirateron eingelenkt

"...Es handelt sich bei Ihrer Erkrankung um einen indikationsgerechten Einsatz mit den Arzneimitteln Zytiga® und Prednisolon®..."
"...Sozialmedizinische Voraussetzungen für ein Kassenrezept (Muster 16) erfüllt..."

Muss ich jetzt noch mit meinen Arzt absprechen


       
16.01.2018 0.01 07.11.17
16.01.2018 Schwerbehindertenausweis
von Zentrum Bayern Familie und Soziales erhalten
100% Schwerbehindert unbefristet mit Kennzeichen G und B


War vorher schon jahrelang wegen anderer Erkrankungen 50% unbefristet Schwerbehindert

Aua sofort - Kennzeichen B - für Begleitperson, das verheißt für die nahe Zukunft nichts Gutes



       
12.02.2018 0.07 08.02.18
12.02.2018 Zweitmeinung zur Bestrahlung
in einer erstklassigen Praxis für Strahlentherapie
empfiehlt die Metastasen in der Wirbelsäule zum jetzigen Zeitpunkt
nicht zu bestrahlen, rät aber zum Bestrahlen der R1 Situation.


Beratung war sehr ausführlich - die Praxis kann ich (was die Beratung betrifft) nur Empfehlen


       
28.02.2018 0.07 08.02.18
==========================================
24.09.2018 - 11.03.2019 Denosumab-Therapie

regelmäßig alle 4 Wochen Denosumab (XGEVA) 120 mg Spritze
+ 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D
==========================================
Denosumab insgesamt 9*
28.2.18, 11.4.18, 24.9.18, 22.10.18, 19.11.18, 17.12.18,
14.1.19, 11.2.19 und 11.3.19


Calcium und Vitamin D siehe:
http://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Verordnung/VO-aktuell/2018/KVB-VA-180927-WIS-Vitamin-D.pdf

Zur Prävention von skelettbezogenen Komplikationen unter andern gegen die aktuelle Frakturgefahr der BWS und um gegen den Rebound-Effekt von Denosumab vorzubeugen, aber dafür vor allen die Gefahr einer späterern Kieferosteonekrose beim längeren Einsatz von Denosumab)


       
05.03.2018 0.07 08.02.18
05.03.2018 Ganzkörperskelettszintigraphie


Befund:
Spätstatisch finden sich Tracermehranrelcherungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookzipital (idem)
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal (idem)
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci (idem)
4. im linken Os ilium (idem)
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds., idem)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Finger und der Zehen beidseits (idem)

Beurteilung:
Im Vergleich zur VU 07/17 findet sich ein weitgehend umränderter Befund mit metastasensuspekt erhöhtem Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologiesche Korrelation empfohlen, sofern noch nicht geschehen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.



       
12.03.2018 0.01 12.03.18
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12.03.2018 - 23.03.2018   10 Bestrahlungen li. Becken
(20 * 20 * 10 mm messende Metastase)

Bestrahlungen des linken Os ilium mit einer Gesamtdosis von 30.0 Gy
in einmal täglichen Fraktionen von 3,0 Gy 5x pro Woche
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Applikation mittels Photonen eines Elektronen/inearbeschleunigets einer Grenzenergte von 78 MeV in 3D-konformaler Technik. Tägliche Positionskontroile mittels kV-lmaging.

Konnte vorher wegen der Metastase im linken Becken nicht mehr sitzen keine Nebenwirkungen der Bestrahlung, nur Besserung der Symtome - konnte ca. 2 Monaten nach Ende der Bestrahlung wieder einigermaßen normal
Sitzen



       
16.03.2018 0.01 12.03.18
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16.03.2018 Beginn Zytiga 2*500 mg + Prednison

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Zwei Fachärzte verweigern vorher die lebensverlängernde Therapie)
==========================================


- Gott sei Dank habe ich aber doch noch Hilfe in einer sehr kompetenten Onkologie in einen großen, modernen Klinikum gefunden und dort wurde selbstverständlich sofort die Zytiga-Therapie begonnen -


         Vielen herzlichen Dank an den ärztlicher Leiter
            einer erstklassigen Internistischen Onkologie
               in einen modernen, großen Klinikum
                  für die lebensverlängernde Zytiga-Therapie
                     und die immer freundliche und ausgezeichnete Behandlung


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Zur Wirksamkeit von Zytika als Erstliniemedikament bei mHSPC

- Statistisches Gesamtüberleben nach 3 Jahren 66%
LATITUDE-Studie (2017) unter ADT + Abirateron Behandlung
(Plus die von mir erhoffte, verbesserte Lebenserwartung durch die OP)

siehe LATITUDE-Studie: Wie Prostatakrebs und Metastasen behandeln?
http://www.prostata.de/magazin/therapie-allgemein/latitude-studie

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            Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg,
               der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen
                  Alexander Graham Bell




       
24.05.2018 0.01 07.05.18
24.05.2018 Kernspintomographie der BWS
- Zahlreiche ossäre metastasensuspekte Läsionen
in mehreren Wirbelkörpern -


...inTh1 rechts dorsal,
in TH2 links an der Bodenwurzel,
im hinteren Wirbelkörperdrittel BWK 5,
am Querfortsatz BWK7 links,
an der Grundplatte BWK8,
an der Bogenwurzel BWK9 links und
zentral im Wirbelkörper BWK9,
im hinteren Drittel an der Hinterkante BWK10,
dorsal BWK11,
kleinste Läsion LWK 1...


       
07.06.2018 0.01 04.06.18
==========================================
07.06.2018 - 05.07.2018  20 Bestrahlungen der BWS
(9 Metastasen im bestrahlten Bereich)

Bestrahlung Wirbelsäule T1 bis T11 (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2,0 Gy 5x pro Woche

Bestrahlung einzelner Wirbelsäulenmetas. (20 * 2,3 Gy) Gesamtdosis 46 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2.3 Gy 5x pro Woche

Maximalprogramm auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
- eine Verbesserung der Prognose ist aber laut Aufklärung mehr als fraglich -
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Applikation mittels Photonen eines Elektronenlineerbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MeV in lMAT-Technik, Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.

Hatte vorher vor allen Nachts Schmerzen in der Wirbelsäule Nebenwirkungen der Bestrahlung: Körperliche Schwäche, sehr starke Minderung der körperlich Leistungsfähigkeit, starke psychische Belastungen wegen der ständigen Frakturgefahr der Wirbelsäule und der Gefahr der Nervenschädigung mit Querschnittslähmung - War doch etwas viel, 9 Metastasen nur im bestrahlten Berich (10 Wirbelkörper) der BWS - und gleichzeitig Probleme mit der Bauchspeicheldrüse (ich habe seit längeren eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung mit starken Verdauungsproblemen und mit zum Teil sehr starken Bauchschmerzen

04.06.2018 Lipase 340 U/I
02.07.2018 Lipase 233 U/I
07.07.2018 Lipase 390 U/I
24.09.2018 Lipase 426 U/I



Erhoffe mir insgeheim trotz Polymetastasierung und anderer Bestrahlungstechnik eine weitere Verlängerung des progressionsfreien Überlebens und des tumorspezifischen Überlebens

siehe:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/966802/krebstherapie-praezisionsbestrahlung-bietet-heilungschance-metastasen.html
http://www.aerzteblatt.de/archiv/163347/Stereotaktische-Bestrahlung-Lokale-Tumorkontrolle-enorm-verbessert
http://www.degro.org/krebsheilungschancen-trotz-metastasen-punktgenaue-behandlung-mit-stereotaktischer-strahlentherapie/
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         - Die Furcht ist eine Folge der Hoffnung -
            Lucius Annaeus Seneca

         - Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen -
            Hekaton von Rhodos




       
16.08.2018 0.01 30.07.18
16.08.2018 CT Hals, Thorax, Abdomen und Becken

Skelett:
Degenerative Veränderungen der HWS insbesondere HWK 4-7. Atlantodentalarthrose. Größenstationäre 8 x 5 mm messende Osteolyse pedikelständig BWK 1 rechtsseitig. Kleine osteoplastische Läsion im Processus spinosus BWK 2. 7 mm messende Osteolyse BWK 2 im Pedikel links. Die übrigen im MRT vorbeschriebenen Osteolysen CT-morphologisch nicht eindeutig abgrenzbar. Größenstationäre osteoplastische wenige Millimeter messende Läsionen im Os ischii links an der rechts ventrolateralen Vorderkante LWK 1, an der 5. Rippe links dorsal sowie sehr flau der 7. Rippe dorsal und 11 Rippe rechtsdorsal. Sowie Mehrsklerosierung an der 3. Rippe nahe dem kostotransversalen Übergang kranial.
Bekannte hämangiomtypische Läsionen in BW K 5 dorsal sowie BWK 10 und 11.
Kein Nachweis von neu aufgetretenen Wirbelkörperhöhenminderungen oder Frakturen.

Thorax:
Struma nodosa mit mehreren verkalkten Noduli und insbesondere deutlich vergrößertem linken Schilddrüsenlappen. Kein Pleura/Perikarderguss. Keine pathologiseh vergrößerten Lymphknoten rnediastinal, beiderseits hilär oder axillär.
In Lungenfenster einzelne winzige sehr flaue Noduli subpleural kleine 4 mm. Links paramediastinal im
Oberlappen 13 x 6 mm messende Konsolidation am ehesten dystelektatisch.

Abdomen:
Die parenchymatösen Bauchorgane in nativ computertomografischer Aufnahmetechnik deutlich eingeschränkt
beurteilbar:
Unverändert 1 cm messende hypodense Läsion im Segment ll. Weitere 1,2 cm messende hypodense Läsion in Segment VI nahe dem Leberunterrand, am ehesten zystisch. Pankreas lipomatös aufgelockert. Gallenblase flüssigkeitsgefüllt, nicht wandverdickt. lntra- und exlrathepatische Gallenwege sowie Ductus pancreaticus nicht erweitert. Milz soweit homogen. Nebennieren bds. zart. Nieren bds. homogen. NBKS und harnableitende System beiderseits zart. Harnblase nicht entfaltet. Postoperativ Rektusdiastase bzw. Hernie mit Vorwölben von Dünndarmschlingen und resultierend gering ausgezogener Hamblasenvorderwand. Klippmaterial im kleinen Becken, insbesondere links iliakal. Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten relroperitoneal, mesenterial, iliakal oder beiderseits inguinal. Pannikulitis.

Beurteilung:
Im Vergleich zur Voruntersuchung weitgehend Status idem. die aus dem MRT bekannten lytischen Läsionen CT-morphologisch nur teilweise abgrenzbar, soweit größenstationär.
Bekannte Wirbelkörperhämangiome größenstationär.
Mehrere größenstationäre osteoplastisehe Läsionen, gering progrediente Mehrsklerosierung an der 3. Rippe links am kostotransversalen Übergang DD degenerativ DD osteoplastisch.
Im linken Oberlappen pleuralständige Verdichtung. am ehesten Dystelektase. Verlaufkontrolle in 3-6 Monaten empfohlen.


       
12.09.2018 0.01 27.08.18
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12.09.2018 - 30.10.2018 Additive Bestrahlungen der R1-Situation
(Experimenteller Ansatz)

Bestrahlungen der Prostataloge (33 x 2 Gy) Gesamtdosis 66 Gy

Bestrahlung der Samenblase (30 x 1,8 Gy) Gesamtdosis 54 Gy

Auf eigenen ausdrücklichen Wunsch!
(Dezember 2017 Beratung - Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie:
"Eine additive Bestrahlung der Prostataloge
bei metastasierendem Prostatakarzinom ist ungeachtet
der R1-Resektion zur Senkung
der Metastasierungsgeschwindigkeit nicht sinnvoll,
zumal es sich bei insgesamt 8 synchron vorhandenen Metastasen
auch nicht um eine Oligometastasierung handelt")
==========================================

Applikation mittels Photonen eines Elektronenlinearbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MV in IMAT-Technik. Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.

Ich erhoffe mir durch die R1-Bestrahlung weniger urologische Probleme in der Zukunft und durch die Tumorreduktion evtl. eine weitere, verbesserte bzw. höhere Lebenserwartung

Die Nebenwirkungen halten sich Anfangs die meiste Zeit im Grenzen:
- Sporadisch mittlere Schmerzen im Becken links und rechts (aber schon seit der OP)
- Manchmal Probleme beim Sitzen aber wahrscheinlich wegen der Metastase im Becken.
- Manchmal (Morgens im Bett) sehr starke Krämpfe in den Beinen, der Grund ist unklar.
- Sehr oft Schweißausbrüche wegen der Hormontherapie mit Leuprone und Zytiga.
- Zu Zeit bei den Lipasewerten und der chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung wieder eine Besserung.

Die Nebenwirkungen kurz vor Schluss sind doch noch ziehlich stark:
- Sehr starke, kolikartige Schmerzen in der rechten Flanke / Ursache?
- Sehr starke Verdaungsprobleme
- So ab den frühen Nachmittag ständiges Wasser lassen

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      - Wir sind niemals besiegt, außer, wenn wir den Mut verlieren -
            Michael Müller ​(1673 - 1704)




       
17.10.2018 0.01 24.09.18
17.10.2018 Unspezifische Schmerzen im Bereich der rechte Seite/Flanke
Krankenhausaufenthalt vom 17.10 bis zum 19.10.2018 und vom 23.10 bis zum 25.10.2018

Diagnosen:
Hepatomegalie (R16.0) Anmerkung: Lebervergrößerung
Geringradige Fettleber (K76.0)
Pankreas-Lipomatose (E88.29)
Echofreie Ziste im rechten Leberlappen (Größe 13 mm) (K76.8)
Cholesterolpolypen der Gallenblase (-6mm) (K82.8)
Leichtgradige Splenomegalie (R16.1) Anmerkung: Vergrößerung der Milz
Kleine axiale Hernie (K44.9)
Glykogenakanthosen (K22.88)
Streifenförmige Rötung der Schleimhaut im Magen (K29.6)
Erhabene Erosionen an Pylorus (mit weißlichen Belägen), im Antrum und Corpus, fibrin- und hämatinbelegt
V.a. eine Drüsenkörperzyste DD kleiner Polyp
V.a. Magenschleimhautektopien im Bulbus (K31.88)

Ausschluss neue Knochenmetastasen im Becken und Wirbelsäule


       
01.11.2018 0.01 22.10.18
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01.11.2018 - 15.01.2019 Schmerz-Therapie mit Hydromorphon
gegen kolikartige Schmerzen im Rücken / re. Flanke
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Sporadisch sehr starke, (ohne Schmerzmittel) kaum auszuhaltende Schmerzen - Ursache unklar -
??? Nierenkolik durch Nierensteine ??? > Wurde im Krankenhaus nichts festgestellt
??? Akute Nierenbeckenentzündung ??? > Wurde im Krankenhaus nichts festgestellt
??? Nierengries ??? > Habe ausreichend gertrunken, aber Fleisch und viele Nüsse gegessen
??? Metastasen ??? > ist eher ein anderer Schmerz
??? Schmerzen durch die vielen Bestrahlungen ???
??? chronische Pankreatits??? > Lipase Werte waren eigentlich zu dieser Zeit in der Norm?
Vorher:
04.06.2018 Lipase 340 U/I
02.07.2018 Lipase 233 U/I
07.07.2018 Lipase 390 U/I
24.09.2018 Lipase 426 U/I


Nebenwirkungen durch die Behandung bei mir: Müdigkeit und starke Verstopfung (dagegen hilft Movicol, zahlt bei Hydromorphon-Einnahme die Krankenkasse ) sonst keine, leider wurde aber auch keine völlige Schmerzfreiheit erreicht. Der Schmerz war noch leicht da, aber es war einen so ziehmlich egal.

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      - Leiden machen den Menschen stark. Oder sie zerbrechen ihn. -
            Carl Hilty ​(1833 -1909)




       
03.12.2018 0.01 19.11.18
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03.12.2018 - 07.12.2018 Gynäkomastieprophylaktische Bestrahlung

Bestrahlung der Brust (5 x 3 Gy) Gesamtdosis 15 Gy je Seite
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Keine Nebenwirkungen und keine Probleme durch die Bestrahlung


       
14.02.2019 0.01 14.02.19
14.02.2019 CT Abdomen und Thorax

"Multiple vorbekannte ossäre Läsionen in der BWS, in den Rippen links sowie im Beckenskelett, unverändert zur Voruntersuchung. Sklerosierungen im Femurkopf beidseits. Keine frische Fraktur abgrenzbar.
Beurteilung:
Kein Hinweis auf ein Lokalrezidiv des vorbekannten Prostatakarzinoms. Multiple ossäre Läsionen der BWS, der Rippen links und des Beckens idem zur Voruntersuchung.

​Der PSA-Wert lag bei < 0,01 ng/ml."


       
01.04.2019 0.07 11.03.19
01.04.2019 Szintigraphie – Ganzkörperskelett

Befund:
Spätstatisch finden sich Tracermehranreicherungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookzipital (regredient)
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal (idem)
3. parasternal links im Bereich der knorpeligen Anteile des ventralen Rippenskeletts (idem)
4. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci (idem)
5. im linken Os ilium (idem)
6. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds., idem)
7. in einzelnen kleinen Gelenken der Finger und der Zehen beidseits (idem)

Beurteilung:
Im Vergleich zur VU 03/18 findet sich weitgehend unverändert ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus in den Rippen links und im linken Os ilium. Etwas rückläufiger metastasensuspekter Osteometabolismus im Schädel links parietookzipital (DD Meningeom).
Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

Info:
Meningeom:       https://www.dgnc.de/gesellschaft/fuer-patienten/meningeome/
Hirnmetastase:   https://www.netdoktor.de/krankheiten/hirntumor/hirnmetastasen/




         Wer kämpft, kann verlieren,
                  wer nicht kämpft, hat schon verloren





       
05.04.2019 0.07 11.03.19
05.04.2019 OP rechtes Sprunggelenk

Nicht Krebsbedingt


       
29.05.2019 0.01 02.05.19
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ab 29.05.2019 Zometa-Infusion-Therapie
regelmäßig 4-wöchentlich eine Infusion

ab 2020
Zu Zeit regelmäßig alle 4 Monate eine Infusion

+ 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D
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Zometa insgesamt 6*
29.05.19, 26.06.19, 24.07.19, 16.10.19, 19.02.20, 10.06.20
Nächste Zometa-Infusion geplant in vier Monaten
Vor allen um Denosumab abzusetzten und um gegen den Rebound-Effekt von Denosumab vorzubeugen
aber auch weil die (Knochen-) Heilung im rechten Fuß keine Fortschritte macht

Die Infusion dauert ca. 1 1/2 Stunden (1 Stunde die eigentliche Infusion und 1/2 Stunde das Nachspülen) und findet im Krankenhaus statt; man soll am gleichen Tag viel Trinken.
Nebenwirkungen nach einigen Tagen bis jetzt: Knochen und Gelenkschmerzen



       
12.06.2019 0.01 02.05.19
12.06.2019 CT Thorax nativ

Befund:
Korrelierend mit der Skelettszintigraphie vom April zeigen sich in der 5. und 7. Rippe links dorsal kleine osteo-
plastische Läsionen von knapp 1 cm Größe. In der Voruntersuchung vom August 2018 sind die Läsionen mit
gleicher Größe und Dichte bereits nachweisbar. Weitere osteoplastische oder osteolytische Herdbefunde
finden sich im Untersuchungsgebiet nicht. Kein Frakturnachweis.
Kein Nachweis von pathologisch vergrößerten Lymphknoten supraklavikulär, axillär, mediastinal und soweit
abgebildet im Oberbauch. Kein Nachweis von Pleuraerguss oder Pleuratumoren. Keine pulmonalen Infiltrate
oder Rundherde. Große Struma nodosa mit kleinen Verkalkungen und hypodensen Herden unverändert zur
Voruntersuchung, soweit miterfasst.

Beurteilung:
Kleine, seit 8/2018 konstante osteoplastische Herde in der 5. und 7. Rippe links dorsal.
Kein Anhalt für pulmonale oder pleurale Metastasierung. Kein Nachweis von pathologisch vergrößerten
Lymphknoten.


       
12.06.2019 0.01 02.05.19
12.06.2019 MR Becken und LWS

Befund:
Fettmarkkonversion der unteren BWS bis BWK12 und im Bereich Os ilium und linke Hälfte Os sacrum links.
Diffuse Signalveränderungen des Knochenmarks im LWS-Bereich und sakral rechts sowie im Os ilium, leichte
Signalanhebung auch in der Diff.-Sequenz in diesen Bereichen, was etwa dem entspricht, was in der MR-
Voruntersuchung von 01/2019 in der HWS dargestellt war. Im Os ilium links am vorderen Rand der
Beckenschaufel kleine hypointense Markraumläsion mit ca. 2 cm Länge, die allenfalls minimale
Signalanhebung in der fettsupprimierten Sequenz zeigt, kein paraossaler Weichteilprozess. In den übrigen
Beckenanteilen keine destruierenden Läsionen, Hüftköpfe unauffällig. Kein Nachweis von pathologisch
vergrößerten Lymphknoten im Becken. Kein Tumorbefund in der Prostataloge. Bauchwandhernie bzw.
Rectusdiastase. Direkt neben dem Beckenkamm links im subkutanen Weichteilgewebe diffuse ödematöse
Veränderungen in der fettsupprimierten Sequenz über ca. 6 bis 7 cm, kein umschrieben raumfordernder oder
infiltrativ ausgedehnter Prozess.

Beurteilung:
Diffuse Signalveränderungen des Knochenmarks der LWS und im Bereich des Os ilium rechts und Os sacrum
rechts, vereinbar mit Knochenmarksveränderungen bei Prostata-Ca, allerdings ohne Anhalt für umschriebene
osteoplastisch oder osteolytische Läsionen. Kein Anhalt für eine Wirbelfraktur.
Kleine sklerosierte Läsion in der Beckenschaufel links, z.B. bestrahlte Metastase. Für eine Weichteilraumforderung ergibt sich kein Anhalt.
Weichteilödem am Beckenkamm links subkutan, dieser Befund ist MR-tomographisch unspezifisch, könnte
posttraumatisch oder entzündlich bedingt sein, kein typischer Befund für eine Metastase im Fettgewebe.


Anmerkung: Knochenmarksveränderungen in der Lendenwirbelsäule die noch nicht bestrahlt wurde! Fürchte das Knochenmark ist Krebs befallen.

https://www.researchgate.net/profile/Heike_Daldrup-Link/publication/244883581_MR-Diagnostik_von_Knochenmarkerkrankungen/links/57b9f85108ae14f440bd8df3/MR-Diagnostik-von-Knochenmarkerkrankungen.pdf
Zitat Seite 5: Die Fettmarkkonversion ist nach einer Bestrahlung mit < 30–40 Gy reversibel, bei mehr als 40 Gy irreversibel

Siehe auch: https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/st%C3%B6rungen-der-hirn-,-r%C3%BCckenmarks-und-nervenfunktion/tumoren-des-nervensystems/sch%C3%A4digung-des-nervensystems-infolge-von-strahlentherapie



       
25.06.2019 0.01 02.05.19
25.06.2019 Telefonische Absage MRgFUS aus dem FUS-Center Klinikum Dachau - führen keine Therapie von Knochenmetastasen durch

Wie ich später erfahren habe, gibt es in Dachau auch noch das Helios Amper-Klinikum Dachau (Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München - Tel: (08131) 76-0) https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/dachau/unser-angebot/unsere-fachbereiche-und-zentren/radiologie/mrgfus/ die eine Behandlung von Knochenmetasten in Dachau durchführen

Evtl. kann ich für eine Behandlung (li. Becken) auch nach Frankfurt
(www.radiologie-düx.de
www.radiologie-düx.de/mrgfus-therapie/mrgfus-knochenmetastasen)
ausweichen.

Beim nächsten Mal habe ich diese Information rechtzeitig

Vorteile von MRgFUS die ich sehe
+ nicht-invasiv Behandlung ohne Skalpell, Nadel oder Katheter - keine Operation, kein Schnitt
+ das Risiko einer Tumorzellverschleppung existiert nicht
+ keine Strahlenbelastung
+ auch bei osteoplastische Metastasen möglich
+ wiederholte Anwendbarkeit
+ Vorbehandlungen spielen dabei keine Rolle
+ eine Behandlung ist auch nach einer nach einer Strahlentherapie oder nach einer Operation möglich
+ Nach einer MRgFUS Therapie kann ohne Probleme
    eine Strahlentherapie oder aber operative Stabilisierung angeschlossen werden


Nachteile von MRgFUS die ich sehe:
keine Behandlung von Metastasen an der Wirbelsäule und im Gehirn möglich


       
01.07.2019 0.01 26.06.19
01.07.2019 Kernspintomographie der Schädelbasis und des Schädels

Befund:
Vergleich mit einer auswärtigen MIR-Voruntersuchung von 7/2017.
Altersentsprechend normal weite Liquorräume, Ventrikelsystem mittelständig und annähernd symmetrisch.
Sub- und Epiduralräume unauffällig. Die knöcherne Schädelbasis erscheint unauffällig, bei anamnestisch Z.n.
OP im Bereich des linken Ohres (keine genaueren Angaben) stellt sich auch in der Dünnschichtsequenz keine
pathologischen Strukturveränderungen dar, sowohl in der Dünnschichtsequenz nach Injektion von Kl/l i.v. als
auch in der MR-Angiosequenz und insbesondere in den Quellbildern der MR—Angio lassen sich pathologische
Gefäßformationen parietooccipital erkennen. Ein kleines Gefäß erstreckt sich durch die Schädelkalotte, zeigt
keine Gefäßmalformationen, die Kontrastierung des venösen Sinus links occipital ist unauffällig seitengleich
zur rechts. An der weiteren Schädelkalotte keine Signalveränderungen, supratentorielle Marklager und
kortikale Strukturen unauffällig. Kleine transparenchymatös verlaufende Vene rechts frontal. Die arterielle MR-
Angio zeigt den Verlauf der Kopf-Halsgefäße insgesamt unauffällig.

Beurteilung:
Kein Nachweis einer Gefäßmalformation bei unauffälliger MR-Angio.
Kein Nachweis einer pathologischen Formation an der Schädelbasis
oder Schädelkabtte, kein Anhalt für ossäre Metastasen bei Prostata-CA.
lntracerebral* kein Anhalt für Metastasen.

( * innerhalb des Gehirns (Cerebrum) gelegen)


Nochmal Glück gehabt; der metastasensuspekte Osteometabolismus im Schädel links parietookzipital (DD Meningeom) laut Szintigraphie vom 01.04.2019 hat sich nicht bestätigt.


       
08.07.2019 0.01 26.06.19
08.07.2019 Termin Neurochirurgie (Besprechung MR Schädel)


       
10.07.2019 0.01 26.06.19
==========================================
10.07.2019 - 06.08.2019 20 Bestrahlungen der Metastasen in den Rippen li.
5. und 7. Rippe links dorsal (20 x 2,0 Gy) Gesamtdosis 40 Gy
in einmal täglichen Fraktionen zu 2,0 Gy 5x pro Woche

Arztanmerkungen zum Aufklärungsgespräch:
Mögliche Nebenwirkungen akut: Schmerzzunahme,
Hustenreiz, radiogene Lungenentzündung
Langfristig möglich: Narbenbildung an der Lunge mit
Abnahme der Atemfunktion, Risiko für Schädigung des
Nervs unter den jeweiligen Rippem aufgrund einer
Vorbelastung durch Bestrahlung der Wirbelsäule
(Auswirkungen: segmentale Empfindungsstörungen),
Gefahr von Rippenbrüchen
(plus ca. 2 Seiten normale, mögliche Nebenwirkungen und Spätfolgen )
==========================================

Applikation mittels Photonen eines Elektronenlineerbeschleunigers einer Grenzenergie von 6 MeV in lMAT-Technik, Bestrahlungsplanung am CT Volumsdatensatz. Tägliche Positionskontrolle mittels kV-lmaging.


Die wiederholte Bestrahlung (große Metastase im Becken, Metastasen in die Wirbelsäule von T1 bis T11, Bestrahlung der Prostataloge und Samenblase (R1), die gynäkomastieprophylaktische Bestrahlung beider Brüste und jetzt eine Metastasen-Bestrahlung in den Rippen) und die Hormontherapie mit Leuprone und Zytiga zerrt jetzt doch ziemlich an meinen Kräften: Null Kondition und längeres Rausgehen bei Sonnenschein (Hochsommer) ist nicht möglich.



       
02.09.2019 0.01 24.07.19
************************************************************************
Zwischenbericht / 26 Monaten nach Erstdiagnose
************************************************************************

- (Hauptproblem zur Zeit) Schmerzen im Becken außen und in den Oberschenkeln vor allen Nachts (Neuropathie??? oder Lymphödem???
Ursache eigentlich klar: Prostata-OP, Bestrahlungen und 18 Lymphknoten entfernt (Werde ich abklären lassen was es genau ist; habe aber schon bei drei Ärzten nachgefragt > kann man nichts machen, soll Schmerzmittel nehmen (Anmerkung: Interessiert bei einer Palliativ-Behandlung keinen Arzt wirklich)
- Kondition gleich Null (war heute nach den Einkaufen völlig Erschöpft)
- vertrage zur Zeit keine pralle Sonne (Hochsommer)
- mehrmals täglich Hitzewallungen (sind aber auszuhalten und ich habe mich daran gewöhnt)
- schnelle und sehr starke Erschöpfung
- manchmal extrem müde
- völlige Erektile Dysfunktion
- "Diffuse Signalveränderungen des Knochenmarks der LWS und im Bereich des Os ilium rechts und Os sacrum rechts, vereinbar mit Knochenmarksveränderungen bei Prostata-Ca, allerdings ohne Anhalt für umschriebene osteoplastisch oder osteolytische Läsionen." (MR vom 12.6.19) - Knochenmarksveränderungen bei Prostata-Ca - Fürchte da braut sich was zusammen.
- Psychisch wird es auf Grund der vielen Erkrankungen langsam eng (Krebs, chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, Schuppenflechte, Tinnitus, Taub auf einen Ohr, auf einen Auge nur noch 5% Sehleistung, Gehen eingeschränkt (wird sehr langsam wieder besser) und starke Verdauungsprobleme)
- fühle mich (zu Zeit - nach der letzten Bestrahlung) manchmal "wie durch den Wolf gedreht" und hoffe die Nebenwirkungen der letzten Bestrahlung verringern sich bald wieder


+ trotz allen noch resilient (ein schöner Sonnenuntergang am See bewirkt manchmal ein kleines Wunder!)
+ Kontinenz gut, brauche meistens zur Zeit nur eine Einlage am Tag
+ PSA unter der Nachweisgrenze von 0,01
+ Knochenmetastasen verursachen zur Zeit keine Schmerzen (nur machmal leichte Knochenschmerzen an allen möglichen Stellen - Nebenwirkungen von Schmerztabletten??? Nebenwirkungen vom Knochenaufbaumittel???)
+ Hormonbehandlung mit Leuprone und Zytiga wirkt noch
+ habe Übergewicht (sehe ich in meiner Lage als positiv)
+ kann mich noch selbst versorgen und es ist noch kein Palliativteam nötig
+ noch keine Lungen, Leber und Hirnmetastasen
+ es sind noch einige Therapie-Optionen verfügbar (​​Xtandi, Lutetium-177-PSMA, 225-Actinium-PSMA, Docetaxel, Cabazitaxel​ und eventuell Studienteilnahmen)
+ Bin mit mir im Reinen und glücklich mit meinen Leben.


Schaue mir oft die Krankheitsverläufe mit ähnlicher Ausgangslage an:
comulus  ED 2017 /​ 03         https://de.myprostate.eu/?req=user&id=837&page=report
Pluto       ED 2017 / 04         https://de.myprostate.eu/?req=user&id=860&page=report
Ru61       ED 2017 / 07         https://de.myprostate.eu/?req=user&id=803&page=report
Barnold   ED 2017 / 12         https://de.myprostate.eu/?req=user&id=875&page=report
Lothar61 ED 2018 / 06         https://de.myprostate.eu/?req=user&id=911&page=report


       
14.09.2019 0.01 24.07.19
14.09.2019 Schmerztherapie (Schmerzen im Becken außen und in den beiden Oberschenkeln) mit Tramadol und Pregabalin (Lyrica) nach Bedarf
um Amitriptylin-neuraxpharm und Nortriptylin erweitert.



       
19.09.2019 0.01 18.09.19
==========================================
19.09.2019 - 30.09.2019 Palliation
bei onkologischer Grunderkrankung in Bad Trissel
==========================================


Aufnahmegrund (Palliative Zielsetzung):
Aufnahme auf die Palliativ-Station bei fortschreitender onkologischer Grunderkrankung
ohne kurative Therapieansätze zur Umsetzung folgender Zielvorstellungen:
Symptomlinderung ambulant nicht beherrschbarer Schmerzen
Psychosoziale Betreuung des Pat.


Aktuell behandelte Nebendiagnosen:
Schmerzen in beiden Beckenkämmen, brennend
Chronische Pankreatitis

Weitere Diagnosen:
Psoriasis vulgaris
Taubheit links
HWS-Syndrom
Gluten-Unverträglichkeit
Rezidivierende Diarrhoen

Therapie bei Entlassung:
Calcium 1g 1-0-0
Zytiga 500 mg *2
Amitriptylin 10 mg 0-0-1
Prednisolon 5 mg 1-0-1
Novtriptylin 10 mg 1-0-0
Diclofenac 75 mg 0-0-1
Dexamethason 1 mg 1-0-0
Pantoprazol 40 mg 1-0-0
Pregabalin 50 mg 0-0-1
Dekristol 10.000 IE. 1-0-0 (1x Woche Mi)
Hydromorphon 2 mg - 2 mg - 6 mg.
Movicol 1-1-0 Btl.

"...Die weitere Versorgung wird nun heimatnah erfolgen. der Pat. wird sich hierzu auch mit dem lokalen SAPV Team in Verbindung setzen..."


       
10.10.2019 0.01 18.09.19
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10.10.2019 Erste Kontaktaufnahme mit dem SAPV-Team
(Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) vom Netzwerk Hospiz
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11.10.2019 0.01 18.09.19
Geschätze Lebenserwartung


Auf der DGU wurde ein Fall (am Ende des Vortrags) diskutiert mit:
https://dgu.conference2web.com/#resources/fallvorstellung-was-wurden-sie-tun-55f23f4a-5323-4d71-bb5f-d09dd6386a9f (Ganzen Link kopieren)


PSA 59,7 ng/ml, systematic biopsy
4/8 Gleason Score 4+4
Bone scan: 3 bone metastases (peivis, spine) (Oligo-metastasiertes Prostatakarzinom)
CT: no visceral metastases
Lebenserwartung 4-5 Jahre


Meine Ausgangssituation vor 27 Monaten:
PSA 59,64 ng/ml
Entgültiger Gleason Score 4+5 (OP); Gleason Score 4+3 (Biopsie)
8 Kochenmetastasen zu beginn (Poly-metastasiertes Prostatakarzinom)
    12/2017 Zentrum für Strahlentherapie und Radiologie:
    "...zumal es sich bei insgesamt 8 synchron vorhandenen Metastasen
    auch nicht um eine Oligometastasierung handelt..."
CT: Keine viszeralen Metastasen
Lebenserwartung ? Jahre (Bei einen verspäteten Zytiga-Einsatz)



Lebenserwartung laut:
S3-Leitlinie Prostatakarzinom (Version 5.1, 2019)
Zitat Seite 210:
" Bei über 80% der Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom liegen Knochenmetastasen vor [830, 831]. Typische Prädilektionsstellen sind die Wirbelsäule, das Becken und der Brustkorb [832]. Beim Prostatakarzinom treten überwiegend osteoblastische Metastasen auf. Die mediane Überlebenszeit bei bekannten Knochenmetastasen beträgt ca. drei Jahre [833]. Symptomatische Komplikationen sind vorwiegend Schmerzen, Hyperkalzämie, pathologische Frakturen und Rückenmarkskompression bei Wirbelkörperfrakturen."
https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Prostata_5_0/LL_Prostatakarzinom_Langversion_5.1.pdf

Sollte jedoch bei einer frühzeitigen Docetaxel oder Abirateron-Therapie laut LATITUDE und STAMPEDE-Studie deutlich darüber liegen. Leider wurde bei mir die Zytiga-Therapie aber erst 8 Monaten verspätet nach der Erstdiagnose eingesetzt. - C'est la vie -




       
16.10.2019 0.01 16.10.19
16.10.2019 Laborwert Chromogranin A (CGA) bei 313 (Referenzbereich < 102 ng/ml)
PSA unter der Nachweisgrenze von 0,01

Ein CT (Becken, Torax, Hals) am 4.11.2019 wird abgewartet um zu beurteilen wie es mit den Metastasen ausschaut und dann wird entschieden

Hoffe kein neuroendokriner Tumor (NET) und vielleicht nur eine Erhöhung durch Pantoprazol oder "nur" mal wieder eine Bauspeicheldrüsenentzündung (Lipase wurde leider nicht bestimmt)
- immer nach der Devise „Nerven behalten" -





      Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen,
            sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.
                  Epiktet - Philosoph, einer der einflussreichsten Vertreter der späten Stoa
                        * um 50 in Hierapolis in Phrygien; † um 138 in Nikopolis in Epirus





       
04.11.2019 0.01 16.10.19
4.11.2019 CT Hals, Thorax, Abdomen + Becken KM i.v. mit MPR

Skelett:
Degenerative Veränderungen der HWS mit Osteochondrosen insbesondere HWK 4-HWK 7. Thorakal und
Iumbal nur geringe degenerative Veränderungen. Kleine Kompaktainsel Mehrsklerosierungen am Os ischii
links sowie am Hüftkopf rechts, sowie flaue Mehrskleroslerung an der 5- und 7. Rippe links dorsal
kein ein-
deutiger Nachweis osteolytisch/plastische Destruktionen.


Beurteilung:
Kein Anhalt für ein Lokalrezidiv.
Unverändert diskrete Mehrsklerosierungen der 5. und 7. Rippe links dorsal und am Os isohii links.
Pulmonalvenöse Stauung und pneumonietypisohen Konsolidationen linken Ober und Unterlappen (Klinik?).
Ansonsten kein Nachweis von Lymphknoten-, Lungen- oder Organfiliae.


(Anmerkung: Auf der CT-Bildgebung ist kein Nachweis eines Lokalrezidivs zu sehen.
Das nachdem ich mir jetzt 12 Metastasen, die Turmorreste in der Samenblase und in der Prostataloge (R1-Befund nach OP) bestrahlen lassen habe; alles bei einen PSA-Wert unter der Nachweisgrenze)
Ist mir aber schon klar die Metas kommen wieder und was ein besser auflösendes PET/CT zeigen würde ist eine ganz andere Sache
Eine PET/CT oder PET/MRT wird aber von meinen Arzt bei einen PSA-Wert unter der Nachweisgrenze nicht beauftragt
Bei einer (anfänglichen) Polymetastasierung wird auch nicht mehr viel nach Metastasen gesucht, hier steht die palliative Schmerzbekämpfung an erster Stelle. Eine kurative Vorgehensweise ist ausgeschlossen.
Also weiter mit Leuprone und Zytiga (+ Metformin)
Nächstes CT in einen halben Jahr
Pulmonalvenöse Stauung und pneumonietypisohen Konsolidationen linken Ober und Unterlappen soll evtl. durch Röntgen abgeklärt werden - ich gehe aber persönlich von einer Erkältung aus und nicht von einer radiogene Lungenentzündung oder einer Narbenbildung an der Lunge mit Abnahme der Atemfunktion (siehe Bericht 10.7.19)
Irgend ein Problem ist immer da, also wie schon gesagt "Nerven behalten"



       
12.11.2019 0.01 16.10.19
12.11.2019 Ist leider doch eine Lungenentzündung mit starken Atembeschwerden (C’est la vie) wird seit heute unter anderem mit Amoxi-Clavulan behandelt

Ist aber hoffentlich "nur" eine normale Lungenentzündung und kein radiogene Lungenentzündung oder eine Abnahme der Atemfunktion durch die wiederholten Bestrahlungen (siehe Bericht vom 10.7.18)



       
04.12.2019 0.01 20.11.19
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04.12.2019 Metformin-Therapie

(Natürlich mit einer Weiterführung der Leuprone- und Zytiga-Therapie)
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Auf Grund hoher Blutzuckerwerte
und als Nebeneffekt die Wirkung von Metformin auf Krebs
Metfirmnin Lich 500mg
Langsame Steigerung auf 1,500 mg Metfirmnin täglich

Achtung: Metformin verträgt sich nicht mit Grippostad und soll nicht vor einer CT eingenommen werden;
               Prednisolon (wegen Zytiga) kann die Wirkung von Metformin vermindern

Therapie wurde vorher wegen Erkältung, CT und dann Lungenentzündung verschoben


siehe:

Prostatakrebs: länger leben mit Diabetes-Medikament? (13.02.2019)
https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2019/02/13/prostatakrebs-laenger-leben-mit-diabetes-medikament/


Aktuelle Studien am SAKK in der Schweiz mit Metformin:
Wirkt das Diabetesmedikament Metformin auch bei Prostatakrebs? (SAKK 08/15 PROMET)
https://www.sakk.ch/de/studie/wirkt-das-diabetesmedikament-metformin-auch-bei-prostatakrebs
Metformin kombiniert mit Enzalutamide zur Behandlung von kastrationsresistentem Prostatakrebs (SAKK 08/14 IMPROVE)
https://www.sakk.ch/de/studie/metformin-kombiniert-mit-enzalutamide-zur-behandlung-von-kastrationsresistentem


Ergebnisse einer Phase-Ib / II-Studie zu Enzalutamid und Metformin bei Männern mit kastrationsresistentem Prostatakrebs (CRPC) (Website in Englisch)
https://ascopubs.org/doi/abs/10.1200/JCO.2019.37.15_suppl.5054

Enzalutamid und Metforminhydrochlorid bei der Behandlung von Patienten mit hormonresistentem Prostatakrebs (Website in Englisch)
https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02339168


Siehe auch (bzw. höre) zu Metformin auch die Kongress Beiträge auf der letzten DGU (Deutschen Gesellschaft für Urologie)
Eisenberger-Projekt 2017: Einfluss von Metformin auf die metabolische Reprogrammierung des Prostata- und Nierenzellkarzinoms unter besonderer Beachtung von microRNAs
https://dgu.conference2web.com/#resources/eisenberger-projekt-2017-einfluss-von-metformin-auf-die-metabolische-reprogrammierung-des-prostata-und-nierenzellkarzinoms-unter-besonderer-beachtung-von-micrornas (den ganzen Link kopieren)
Metformin-induced miR-205 expression with downregulation of VEGFA as a molecular rationale for the synergism of Metformin and Sunitinib in clear cell renal cell carcinoma (Vortrag in deutscher Sprache)
https://dgu.conference2web.com/#users/293392 (den ganzen Link kopieren)

Interessant der Vortrag:
Metastasiertes hsProstatakarzinom : Behandlungsoptionen für ältere und multi morbide Patienten (Seite 17 - standard of care (SOC) + Metformin / STAMPEDE-Studienarm mit Metformin ab ca. Sommer 2016)
http://www.professionalabstracts.com/dgho2019/pdf/open.php?id=157&system=list (pdf-Datei)

Infos Metformin allgemein:
Metformin - das orale Antidiabetikum bei Diabetes Mellitus und zum Abnehmen
https://www.doktorweigl.de/therapie/metformin-das-orale-antidiabetikum-bei-diabetes-mellitus-und-zum-abnehmen-9790/




                           Dum spiro, spero
                               Solange ich atme, hoffe ich
                                   Marcus Tullius Cicero



       
12.02.2020 0.01 22.01.20
==========================================
12.02.2020 Statine-Therapie

natürlich mit einer Weiterführung der anderen Therapien:

Leuprone-Therapie
Zytiga-Therapie (+ Prednisolon)
Metformin-Therapie

Zometa Infusionen alle 4 Monate (+ Calzium + Vitamien D3)
+ Schmerztherapie (Hydromorphon, Pregabalin und Amitriptylin)
==========================================

Auf Grund hoher Cholesterinwerte
und als Nebeneffekt die Wirkung von Satine auf Krebs

Simvastatin 1A Pharma 20 mg (Einnahme am Abend / (Auf den gleichzeitigen Genuss von Grapfruitsaft soll verzichte werden)
Langsame Steigerung auf 20 mg (zuerst eine halbe Tabette mit 10 mg)



siehe:
Verbessern Statine während der Hormontherapie das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs? (5.02.2020)
https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2020/02/05/verbessern-statine-waehrend-der-hormontherapie-das-ueberleben-von-patienten-mit-fortgeschrittenem-prostatakrebs/?indication=prostatakrebs


Anmerkung: ich hoffe das ich mit dieser Kombination Leuprone + Zytiga + Metformin + Statiin einen unausweichlichen Progress bzw. Hormonresistenz bei Gleason-Score 9, M1, R1, de novo metastasiertes Prostatakarzinom, Polymetastasierung* (*festgestellt im normalen CT) möglichst lange hinauszögern kann.

siehe dazu
Statine (+ Metformin) und Prostatakrebs
https://arznei-news.de/statine-prostatakrebs



siehe dazu (ADT + Zytiga):
Statistisch signifikante Risikoreduktion um 70% in der Zeit bis zur PSA Progression
(statistisch bei 33,2 Monate bei ADT + Zytiga (1. Diagramm))

https://www.studienurologie.de/klinische-studien/aktuelle-studienergebnisse-in-der-medikamentoesen-tumortherapie/latitude/




siehe dazu auch:
Wie lange wirkt die Hormontherapie? Wann tritt Resistenz ein?
http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/Wirkungsdauer_der_ADT.pdf


und auch Interessant:
Nebenwirkungen der Hormontherapie und Maßnahmen zu ihrer Linderung
http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/ADT-Nebenwirkungen.pdf


Danke Georg für diese beiden informativen Übersichten










            Alle kräftigen Menschen lieben das Leben
                  Heinrich Heine





       
02.03.2020 0.01 19.02.20
28.02.2020 - 02.03.2020 Krankenhausaufenthalt - V. a. Ileus (Darmverschluss)

Behandlungsdiagnosen:
- Chronische Obstipation unter Opiodtherapie bei metastasiertem Prostatekarzinom
- Leukopenie a.e. unter Metamizol

Bei meinen letzten Aufenthalt in der Palliativstation musste die Schmerzmittel-Dosis (Hydromorphon, Pregabalin und Amitriptylin), zur Symptomlinderung ambulant nicht beherrschbarer Schmerzen (starke Schmerzen im li. und re. Becken beim Liegen und teilweise beim Sitzen), erhöht werden.
Jetzt am 2.3. nach dem Aufstehen: krampfartige Bauchschmerzen, die sich sehr schnell zu kolikartige Schmerzen steigerten, dazu sehr starkes wiederholtes Erbrechen.
Wurde dann per Notarzt versorgt und musste mit den Rettungswagen schnellstens ins nächste Krankenhaus gebracht werden.
War aber nach den durchgeführten und notwendigen Maßnahmen im Krankenhaus innerhalb weniger Tage wieder auf den Füßen.

Für solche Notfälle in der Zukunft habe ich jetzt zwei Mini-Klistiere zu Hause und achte noch mehr auf die regelmäßige Movicol-Einnahme.
Für Lactulose (Abführmittel) und Agiolax habe ich schon ein Rezept.
Bin also in Zukunft besser für einen solchen Fall gerüstet.




       
09.04.2020 0.01 01.04.20
9.04.2020 CT Hals,Thorax, Abdomen und Beckenknochen mit MPR
(zur Abklärung der Frakturgefahr)



Skelett:
Kleine umschriebene Hypersklerosierung an der Spina iliaca anterior inferior links ist mit ca. 22 x 10 x 17 mm im kurzfristigen Vergleich (1 1/2019) mit 20 x 10 x l8 mm annähernd größenstationär.
Auch im langfristigen Verlauf (Vergleich 8/2018) ist die umschriebene Hypersklerosierung bereits mit ca. 23 x 8 x 14 mm abgrenzbar. Mehrere kleine umschriebene Hypersklerosierungen unter anderem am Femurkopf rechts, am Schenkelhals rechts sowie am Os ischii links größenstationär am ehesten kleine Kompaktainseln.
Einzelne fleckige Hypodensitäten in BWK 5,10 und 11 im Wesentlichen unverändert. Ebenfalls unverändert flaue
Hypersklerosierungen der 5. bis 7. Rippe links dorsal.

Beurteilung:
Kein Anhalt für ein Lokalrezidiv.
Sich auch im langfristigen Verlauf ohne wesentliche Befunddynamik darstellende umschriebene Hypersklerosierungen der 5. bis 7. Rippe links dorsal sowie des Os ilium links.
Geringe residuelle Milchglasverdichtungen im linken Ober- und Unterlappen DD postentzündliche Residuen (Klinik?)
Kein Nachweis von Lymphknoten-, Lungen- oder Organfiliae.


* Ober- und Unterlappen der Lunge
* Residuen = „das Zurückgebliebene“
* Hypersklerosierung = Gewebe verdichtet sich
Das nächste CT (wieder ohne Schädel) ist wieder in 6 Monaten geplant

(Anmerkung: Zytiga wirkt erstaunlich lange, PSA unter der Nachweisgrenze
jetzt noch die nächtlichen Schmerzen im linken und im rechten Becken unter Kontrolle bringen, mehr Luft bekommen und die nächsten Monate nicht an COVID-19 erkranken (Milchglasverdichtungen in der Lunge / Prednisolon Einnahme) - dann bin ich erst einmal zufrieden)




       
13.05.2020 0.01 13.05.20
Endlich lassen die Schmerzen im Becken in der Nacht beim Schlafen wieder etwas nach
und Schlafen (mit starken Schmerzmitteln: Hydromorphon, Pregabalin und Amitriptylin; kurzzeitig auch noch Diclofenac und Dexamethason) ist wieder einigermaßen möglich. (Novaminsulfon das relativ gut gegen die chronische Pankreatitis hilft sprach hier leider gar nicht an)
Wenigstens ist Sitzen meistens gut möglich.


       
10.06.2020 0.01 13.05.20
Bringe die Schmerzen, in der rechten Becken-Außenseite stärker als in der linken Seite (hier links an der Spina iliaca anterior inferior die Reste bzw. Hypersklerosierung einer schon bestrahlten Metastase mit ca. 22 x 10 x 17 mm), im Becken in der Nacht beim Schlafen nicht unter Kontrolle.
Schlafe zu Zeit meist nur noch wenige Stunden in der Nacht und am Tag.

Ich habe heute wieder eine Zometa-Infusion in der Onkologischen Tagesklinik erhalten und hoffe auf Besserung (und keine Verschlechterung dadurch).
Nachfrage bei der Strahlentherapie (durch die Onkologie): "Eine Bestrahlung ist möglich aber bei einer Knochenverdichtung.....?" (Anmerkung: dann hätte ich auch rund einhundert Bestrahlungen hinter mir)
Kommentar der Strahlentherapie "Soll mich nicht darauf legen" Kein Kommentar meinerseits dazu.
Vom Gang zum Orthopäden wurde mir in der Onkologie abgeraten.
Ischias-Schmerzen seihen laut Onkologie beim darauf Liegen eher Unwahrscheinlich.
Schmerzursache weiterhin unklar.
(Schmerzen durch die Rest-Metastasen bzw. Knochenverdichtungen? Polyneuropathie? Lymphödem? Knochenmarkentzündung? Schmerzen durch die OP? Bestrahlungen? Nebenwirkung der Medikamente?)
Anmerkung: Schlafe schnell ein und wache nach einiger Zeit wegen starker Schmerzen im Becken auf. (Es ist sicher nichts Psychologisches)
---
Ein weicher Matratzen-Topper brachte nur eine Verschlechterung.
Der Hausarzt hat mir dazu eine Cortisonspritze angeboten.
Von Prednissolon (Anfangs 5 mg später 10 mg) bin ich jetzt auf Dexamethason 0,5 mg umgestiegen.
Hydromorphon und Pregabalin (Ist allerdings suboptimal für meine chronische Bauspeicheldrüsenentzündung) habe ich in der Nacht schon erhöht. Zusätzlich auch die Einnahme von Amitriptylin und Diclofenac.

Hitze und Wärme verschlimmern die Schmerzen stark. Sehe dem Sommer deshalb mit sehr gemischten Gefühlen entgegen.
Eine Einweisung, wieder auf die Palliativstation wie letztes Jahr, wäre auch noch eine Möglichkeit.


       
10.06.2020 0.01 13.05.20
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10.06.2020 Umstieg auf Dexamethason (0,5 mg/Tag)
von Prednison (zuletzt 10 mg/Tag)

natürlich mit einer Weiterführung der anderen Therapien:

Leuprone-Therapie
Zytiga-Therapie (jetzt mit Dexamethason)
Statine-Therapie
Metformin-Therapie (die Wirkung wird leider durch das Cortision (Prednison bzw. Dexamethason) etwas herabgesetzt)


Zometa Infusionen zu Zeit alle 4 Monate (+ Calzium + Vitamien D3)
+ Schmerztherapie (Hydromorphon, Pregabalin, Diclofenac und Amitriptylin)
==========================================

Auf Grund der (vor allen nächtlichen) Schmerzen im Becken
und als Nebeneffekt die Wirkungsdauer von Zytiga zu verlängern.

Da die Wirkung der Hormontherapie
mit Leuprone seit 29.07.2017 (bis jetzt 34,5 Monate)
und der Zytiga-Therapie seit 16.03.2018 (bis jetzt 27 Monate (Zytiga wurde leider erst verzögert eingesetzt))
wahrscheinlich kurz vor den Progress steht, erscheint mir der Wechsel auch aus diesem Grund sinnvoll.
Eigentlich wollte ich ja noch 3 Monate abwarten; aber Krebs ist leider nicht Planbar.


siehe:

mCRPC: Umstellung auf anderes Steroid führt laut spanischer Studie zu Ansprechen
https://www.univadis.de/viewarticle/mcrpc-umstellung-auf-anderes-steroid-fuehrt-laut-spanischer-studie-zu-ansprechen-625993 ( 21.08.2018 / 03.09.2018)

Switch from abiraterone plus prednisone to abiraterone plus dexamethasone at asymptomatic PSA progression in patients with metastatic castration-resistant prostate cancer
(Übersetzung: Wechsel von Abirateron plus Prednison zu Abirateron plus Dexamethason bei asymptomatischer PSA-Progression bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30099821 (Februar 2019)



Nur zur Info: Dexamethason wird seit neuersten auch bei schweren Covid-19 Fällen eingesetzt und senkt dort als erstes Medikament die Sterberate um 35%.
https://www.welt.de/wissenschaft/article209712709/Coronavirus-Dexamethason-senkt-Sterblichkeit-bei-schwerem-Covid-19.html (16.06.2020)






       
15.01.2030 0.01 11.06.20
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            - Mögen alle Wesen glücklich leben und von Unheil erlöst werden -
                          Buddha

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         Vielen herzlichen Dank
            an alle hochmotivierten, behandelnde Ärzte
               und alle fürsorglichen Krankenpfleger/innen
                  und freundlichen Arzthelfer/innen

                     Besonders möchte ich mich aber bei
                        meinen Hausarzt bedanken.
                           - Den besten Arzt den ich kenne! -