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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
16.09.2022 2.01 16.09.22
Mit diesem Datum begann meine Geschichte mit dem Prostatakarzinom. Zunächst bemerkte ich erste Symptome in Form von Blut im Ejakulat, was mich dazu veranlasste, meinen Hausarzt aufzusuchen. Die erste PSA-Messung ergab einen Wert von 2,01 ng/ml, der laut meines Arztes in meinem Alter nichts Ungewöhnliches darstellte und möglicherweise die Symptome auf körperliche Belastung zurückzuführen sein könnte. Dennoch erhielt ich vorsichtshalber eine Überweisung zu einem Urologen.
Nach einer eingehenden lokalen Untersuchung, einschließlich der Abtastung, wurde ich mit der beruhigenden Aussage entlassen, dass sowohl die Prostata als auch die PSA-Werte meinem Alter entsprechen und keinen Anlass zur Besorgnis geben.
       
20.07.2023 2.01 16.09.22
Nach etwa einem halben Jahr, in dem die Symptome von Blut im Ejakulat immer wieder sporadisch auftraten, kamen schließlich neue Beschwerden hinzu: Blut im Urin. Dieses Mal habe ich meine Frau mit einbezogen. Sie suchte einen sehr guten Urologen für mich aus und konnte einen schnellen Termin vereinbaren. Von diesem Zeitpunkt an, nahm alles einen schnellen Verlauf.
       
28.08.2023 3.17 24.08.23
Die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata ergab eine Gesamteinschätzung mit einem PI-RADS Score von 5, was auf eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine bösartige Veränderung hinweist. Diese Diagnose konnte ich zunächst kaum fassen. Tausend Gedanken und Fragen schossen mir durch den Kopf, denn ich hatte mich zuvor nie mit Krankheiten beschäftigt. Ich treibe regelmäßig Sport, bin Nichtraucher, habe keine erblich bedingten Vorerkrankungen und achte stets auf eine gesunde Ernährung – warum passiert mir das?
Doch dann dachte ich mir: Egal. Sie werden den Tumor entfernen, und alles wird gut. Schließlich sagen alle, dass man mit einer solchen Diagnose und der richtigen Behandlung sehr lange leben kann. Dieser Gedanke hat mich optimistisch gestimmt, und ich habe beschlossen, nach vorne zu blicken.
       
11.09.2023 3.17 24.08.23
Die erste PET/CT-Untersuchung ergab Traceranreicherungen im rechten Bereich der Prostata sowie eine leichte Traceranreicherung in einem Lymphknoten oberhalb des linken Schlüsselbeins. Nun steht eine Operation bevor, die den nächsten Schritt in der Behandlung darstellt.
       
26.09.2023 4.60 26.09.23
Ich wurde einer roboterassistierten laparoskopischen Prostatektomie mit Blasenhalsrekonstruktion, DJ-Anlage beidseitig und pelviner Lymphadenektomie unterzogen. Kurz gesagt, der Krebs hatte bereits die Prostata überschritten und teilweise die Blase erreicht.
Während der Operation wurden die Prostata samt Nerven entfernt und die Blase rekonstruiert. Bis zuletzt hatte ich gehofft, dass eine schonendere Entfernung der Prostata möglich wäre, aber dies war in meinem Fall nicht umsetzbar. Diese Erfahrung hat mein Leben grundlegend verändert, und ich muss lernen, damit umzugehen und das Beste daraus zu machen.
       
01.11.2023 0.06 27.10.23
Die letzten sechs Wochen habe ich in einer Rehabilitationsklinik verbracht. Die Inkontinenz ist eine große Herausforderung, die mich körperlich und emotional belastet. Diese Zeit hat mir jedoch viel Raum zum Nachdenken gegeben. Ich arbeite daran, mich mit der neuen Situation zu arrangieren, auch wenn es für mich alles andere als einfach ist.
       

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