Google+
 
ch Karli
Drucken

Mein Bericht

Übersetzen auf:
Englisch    
Französisch    
Spanisch    

Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
21.04.2009 6.20 20.04.09
Biopsie: Tumorbefall in 9/9 Gewebestanzen.
       
16.11.2015 34.40 09.11.15
Routine PSA Kontrolle (Jährlich) bei Hausarzt. Habe mich in der Woche davor unerklärlich schlecht gefühlt (Schlappheit; Erkältungssymptome)
       
24.11.2015 34.40 09.11.15
Von Hausärztin zitiert. Sprunghafter Anstieg des PSA Wertes. Sie überweist mich an den Urologen. - Ich war mir bewusst, dass die Bestrahlung von 2009 wahrscheinlich nicht für die Ewigkeit hält. Man hatte mir einen Rückfall nach etwa 10 Jahren vorausgesagt. Nun sind es eben nur deren 6.
       
01.12.2015 53.30 01.12.15
Der Urologe will mit einem weiteren PSA Test sicherstellen, dass sich das Resultat vom 24.11. nicht auf einem Irrtum beruht. Leider zeigt sich ein weiterer Sprung. Sofort mit Bicalutamid beginnen.
       
16.12.2015 53.30 01.12.15
CT Thorax/Abdomen: ossäre Metastasen BWK2, Os Ileum rechts und an 6. Rippe links. Mehrere, bis 4 cm durchmessende intrapulmonale Rundherde.
Szintigraphie: multiple ossäre Metastasen im Stamm- und proximalen Extremitäten-Skelett.
       
17.03.2016 1.90 17.03.16
Erste PSA Messung seit Beginn der HB. Ich sehe das ganz positiv!! - Negativ ist das generelle Befinden: Müdigkeit, Schlappheit, Schlafstörungen und natürlich Wallungen. Kann aber recht gut damit umgehen.
       
09.06.2016 2.50 09.06.16
HB wird abgesetzt. Mein Urologe favorisiert intermittierende Hormonbehandlung, da kontinuierliche auch erhebliche Nachteile mit sich bringen. Er ist mit dem Erfolg zufrieden, bezieht sich aber auf den PSA Wert von 1.9 vom 17.03.2016. - Den neuen Wert von 2.5 hat er noch nicht zur Hand. - Im darauf folgenden Bericht an meine Hausärztin bestätigt er den positiven Verlauf der Behandlung und steht zur Absetzung von Zoladex. Allerdings will er jetzt den nächsten PSA Test im Herbst (September) durchführen.
       
19.09.2016 2.51 19.09.16
Glücklich! PSA ist gleich geblieben (unabh. Labor). Hausärztin hat empfohlen Blutanalyse für diverse Werte zu ermitteln, da ich immer noch Nachwirkungen der HB habe (unvermittelte Schweissausbrüche; Müdigkeit). Alle Werte sind gut mit Ausnahme von Haemoglobin, das leicht unter der Norm liege. Man hat natürlich um Rahmen der Blutuntersuchung auch den PSA Wert gemessen.
       
19.10.2016 5.10 19.10.16
PSA auf 5.1 gestiegen. Dr. Z. ist damit sehr zufrieden. Er meint dass ich auf bahandlung ausgezeichnet ansprach, Weitere Hormonbehandlung definitiv erst im Januar.
       
26.02.2017 80.80 24.01.17
Böse Überraschung!! -Nachdem ich ursprünglich gut auf die Behandlung reagiert hatte, kommt jetzt der starke PSA Anstieg. Zudem habe ich seit einiger Zeit Schmerzen (Rücken, Ellbogen links) in Gebieten wio sich Metastasen befinden, Der Urologe hat das auch nicht erwartet. Sofort Widerbeginn mit Hormontherapie (Depotspritzen), weiter mit X-Geva. Zusätzlich Bicalutamid für 30 Tage.
       
07.04.2017 16.10 07.04.17
Besuch bei der Hausärztin: Seit einiger Zeit habe ich z.T. extrem Starke Schübe von "elektrischen" Strömen entlang des rechten Arms bis in die Fingerspitzen. Dabei hat sich eine gewisse "Taubheit" entwickelt, will heissen dass das Gefühl in der Aussenseite der Hand und der Finger 3, 4 und 5 beeinträchtigt ist. Die Ärztin vermutet einen Zusammenhang mit den Metastasen und schlägt CT vor. Zudem Blutentnahme für PSA und andere Werte.
       
12.04.2017 16.10 07.04.17
Resultate der CT liegen vor. Besprechung mit Hausärztin. Es sind tatsächlich die Metastasen die zu meinen Schmerzen ("elektrischen" Strömen) im rechten Arm führen. Bestrahlung wird vorgeschlagen und ein Termin in der Onkologie des Spitals wird sofort vereinbart (19.04.2017). Inzwischen wird Behandlung mit Medikamenten verordnet (siehe Medikamente).
       
10.05.2017 27.40 04.05.17
Heute letzte Bestrahlung der Brustwirbelsäule (insgesamt 10x3Gy=30Gy). Schlecht vertragen. Schlafstörungen wegen ausgeprägter Nervosität. Müdigkeit, Schlappheit, besonders anfänglich, etwas abflauend gegen Ende. Bis jetzt lediglich leichte Verbesserung der Schmerzen im rechten Arm, vor allem durch Rückgang der Häufigkeit der Schmerzschübe. Gemäss Onkologin soll es bis zu drei Monate dauern bis der volle Erfolg spürbar ist.
       
30.05.2017 27.40 04.05.17
Nebenwirkungen von Bicalutamid:
1. Extreme Schlappheit; Desinteresse an Umgebung. Fühle mich wie ein "Zombie"
2. Schlafstörungen
3. Atemnot bei kleinen Anstrengungen; Treppensteigen nur mit Hilfe der Arme am Geländer möglich.
4. Nach ca 10 Tagen Hautreizungen (Rücken, Fesseln)
5. Verstärkte Tendenz von Wasser in Füssen und Beinen, besonders links mit Varikose.
(Die Punkte 3 bis 5 sind bei den ersten Verabreichungen von Bicalutamid nicht aufgetreten)
Da ich ab 19.05. auf Ferienreise bin, beschliess ich ab 22.05. Medikament abzusetzen, da ich sonst gar nichts von der Reise habe. Rufe jedoch Urologe an, der vorschlägt dass ich bis Ende der Reise absetze und danach mit 1 Tablette jeden zweiten Tag weiterzufahren.
Wiederbeginn: 30.05.2017 - jedoch 1 pro Tag
       
24.09.2017 57.50 21.08.17
Berichtigung; Im Nachhinein erkenne ich die im letzten Bericht erlittenen Unpässlichkeiten als Nachwirkung der Palliativbestrahlung, die mich sehr stark mitgenommen hat. Hauptursache ist also nicht Bicalutamid.

Heute erklärt mir der Urologe dass er mich an die Krebsabteilung überweisen will. Der PSA Wert steigt weiterhin, was bedeutet, dass die Krebszellen sich an die Behandlung angepasst habe. Deshalb wird eine Behandlung durch Krebsspezialisten verordnet. Die Krebsabteilung ist im selben Spital.
       
29.09.2017 62.00 26.09.17
Erste Konsultation beim Chefarzt Onkologie. Grobe Bestandsaufnahme. Der Anstieg des PSA bewertet er als moderat. Schlägt vor, die Dosierung von Bicalutamid auf 3 pro Tag zu erhöhen, bevor wir gleich mit grossem Geschütz losballern. Beim nächsten Termin gegen Ende November werden wir weitere Schritte Besprechen; evtl. bildgebende Untersuchungen. - Falls Erhöhung der Bicalutamid Dosierung keine Besserung bringt, Wechsel auf andere Medikamente.
       
23.10.2017 97.00 18.10.17
Vom 19. bis 23.10.2017 im Spital. - Hatte gravierende Schlafstörungen (1 bis 2 Std pro Nacht), dazu Schwindel und alternierend Schmerzen an verschiedenen Stellen. Allgemein immer schlechter werdender Zustand. Daher auf meinen Wunsch Eintritt in Spital und Wechsel auf neue Therapie. Aufenthalt in Spital brachte Beruhigung der Schlafstörungen. Allmähliche Besserung des allgemeinen Befindens. Verabreichung einer Basisdosis von Schmerzmitteln (Targin) bringt auch die Schmerzen unter Kontrolle. - Bei besonders starken Schmerzen steht OXYNORM 10 mf/ml zur Verfügung.