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Last PSA from

Personal stories

       
11.10.2015 2.89 02.06.15
Der Anfang meiner Prostata Story startete bei einer Routineuntersuchung zum PSA wurde auch das freie PSA bestimmt. Aufgrund des sehr niedrigen freien PSA von 0,1 ng/ml hat sich ein ungünstiger PSA-Quotienten ergeben.
       
12.02.2019 3.29 12.02.19
Von 2015 bis Feb. 2019 haben die regelmäßigen Untersuchungen keine Auffälligkeiten bei Ultraschall und Abtastungen ergeben. Die PSA-Werte lagen zwischen 1,9 bis max. 4.07 ng/ml bei gleichbleibend niedrigen freien PSA von 0,12 - 0,23 ng/ml.
       
16.06.2019 4.48 16.06.19
Bei einem PSA Wert von 4,48 ng/ml habe ich mich für eine Biopsie entschieden.

Es wurden 12 Prostatastanzen entnommen.

2 Stanzproben waren positive
Basis links mit 80%iger Tumorinfiltration Gleason Score 3+3 = 6
Mitte rechts mit 40%iger Tumorinfiltration Gleason Score 3 (80%) + 4(20%) = 7a
pTNM T1c,G2
       
02.12.2019 2.35 19.11.19
Die Empfehlung meines Urologen war AS, 3 monatige Untersuchung und eine Biopsie nach einem Jahr. Ein MRT der Prostata sollte zum späteren Vergleich Ende 2019 erstellt werden.
Nach einigen Recherchen habe ich mich bezüglich Zweitmeinung an Prof. Dr. Heidenreich Uniklinik Köln gewandt.
Prof. Dr. Heidenreich und weitere Ärzte rieten mir zu einem mpMRT der Prostata.
       
09.12.2019 3.43 09.12.19
Uniklinik Köln 3.0 mpMRT mit Kontrastmittel Clariscan, Prostata Volumen 16 ml, Transitionszone 5 ml.
1. Periphere Zone , rechts, basal posterior, lateral, fokal schwach hyperfundiert ca. 10 mm PI-RADS 4
2. Periphere Zone , rechts, apikal, posterior, medial, fokal nicht eindeutig hyperfundiert ca. 10 mm PI-RADS 4
3. Periphere Zone , links, apikal, posterior, medial, fokal nicht suspekt ca. 6 mm PI-RADS 3
       
16.12.2019 3.43 09.12.19
Zweitmeinungsgespräch nach mpMRT Ergebnis mit Prof. Dr. Heidenreich.
Aufgrund der vorliegenden Befunde zeigt sich ein stanzbioptisch gesichertes Adenokarzinom der Prostata.
In der nunmehr sekundär durchgeführten mpMRT ergeben sich weitere hochsuspekte Herde, die nicht in der Region der ehemaligen Stanzbiopsie gelegen sind.
Empfehlung : Durchführung einer MR-Fusionsbiopsie Termin Feb. 2020
       
13.02.2020 3.55 13.02.20
Heute wurde in der Uniklinik Köln eine Fusionsbiopsie mit 24 Stanzen durch den Damm durchgeführt.
       
09.03.2020 3.55 13.02.20
Ergebnis der Fusionsbiopsie:

1. Prostatastanze mit 3,5 mm durchmessenden Anteil eines kleindrüsigen Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3)
2. Prostatastanze mit knapp 7 mm durchmessenden Anteil eines kleindrüsigen Adenokarzinoms,
3. Prostatastanze mit zwei Anteilen, jeweils 2 mm messend, eines Adenokarzinoms Gleason-Score 6 (3+3) (fokal benachbart peripheren Nervenästen)
4. Prostatastanze mit vorwiegend fibromuskulärem Gewebe und kleinen Anteilen der Damenblasen neben einer mikrofokalen Karzinominfiltration in Form einer Perineuralscheideninfiltration.
5. Prostatastanze mit leichter Duktektasie
6. Prostatastanze mit zwei
7. Prostatastanze mit 2 mm durchmessendem, kleindrüsigen Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3)
8. Prostatastanze mit leicht Gleason-Score 6 (3+3)hyperplastischen Drüsen
9. Prostatastanze mit abschnittsweiser leichter Duktektasie und kleindrüsiger chronischen Entzündung
10. 3 mm durchmessende Anteil Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3)
11 +12 . Stanzgewebe ausschließlich aus fibromuskulärem Gewebe
13. Prostatastanzen mit wenig Drüsen tumorfreie
14. Prostatastanze mit kleinherdig etwas Sklerose
15. Prostatastanze mit knapp 3 mm durchmessenden Ausläufern des kleindrüsigen Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3)
16. Prostatastanze mit 4 mm durchmessenden Ausläufern des kleindrüsigen Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3) einschließlich kleinherdiger Perineuralscheideninfiltration
17. Prostatastanze ohne eindeutige Karzinomausläufer
18. Prostatastanze mit 4 mm durchmessenden Ausläufern des kleindrüsigen Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3) neben einen weiteren 2 mm durchmessenden Ausläufer
19. Prostatastanze mit leichter Duktektasie
20. Überwiegend fibromuskuläres Gewebe neben geringer periduktaler chronischer Entzündung
21. – 26 Weitere Prostatastanzzylinder tumorfrei uncharakteristisch reaktiv verändert
27. Prostatastanze mit 3 mm durchmessendem, kleinen alveolären Adenokarzinoms, Gleason-Score 6 (3+3)
28. Tumorfreie Prostatastanze

9 von 28 Stanzen Gleason 6 (3+3) cT2c (Pn1)
Die Empfehlung vom uro-onkologischen Tumorboard : Durchführung einer nervenschonenden, roboterassestierenden, radikalen Prostatovesikulektomie ohne begleitende pelvine Lymphadenektomie bei minimalem Metastasierungsrisiko.
       
16.03.2020 3.13 16.03.20
Heute Termin beim Urologen gehabt um die Ergebnisse der Fusionsbiopsie zu besprechen. Auch er rät zur OP aufgrund der Vielzahl an positiven Stanzen. Jedoch empfiehlt er mir für Da Vinci das Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg.
       
24.03.2020 3.13 16.03.20
Nach Rücksprache mit dem Prof. der Uniklinik wurde Folgendes empfohlen :

Diagnose:
Stanzbioptisch gesichertes Adenokarzinom der Prostata, cT1c, Gleason-Score 6 (3+3), 9 Stanzbiopsien positiv, Pn1, iPSA 3,3 ng/ml, ED 02/2020
Anamnese:
Das aktuelle Telefonat erfolgt zur Besprechung weitergehender
Therapieoptionen, nachdem sich bei Ihnen aufgrund einer PI RADS 4
Läsion rechts basal posterior lateral sowie einer weiteren PI RADS 4 Läsion rechts apikal posterior und medial im multiparametrischen MRT die Indikation zur MR-Fusionsbiopsie gestellt hatte. Diese wurde am
13..02.2020 durchgeführt und erbrachte das o.g. Ergebnis.
In der Patho- Histologie waren insgesamt 10 der entnommenen
Stanzzylinder mit einem günstig differenzierten Adenokarzinom der Prostata infiltriert. 4 der entnommenen Stanzbiopsien stammen aus dem suspekten Areal rechts basal posterior und lateral und weisen neben der günstigen Differenzierung eine Perineuralscheideninfiltration auf. Eine der entnommenen positiven Stanzbiopsien ist aus dem Bereich der rechts apikal posterior und medial. Eine weitere positive Stanzbiopsie stammt aus dem 3. im MRT beschriebene Areal. Zudem finden sich 4 weitere positive Biopsien erneut mit einem Gleason-Score 6 Befund. Es ergibt sich kein Hinweis für eine lymphovaskuläre Invasion oder eine Perineuralscheideninfiltration.
Unter Berücksichtigung der Befunde des multiparametrischen Kernspintomogrammes sowie der Patho- Histologie ergibt sich bei Ihnen nunmehr ein günstig differenziertes Adenokarzinom der Prostata mit Perineuralscheideninfiltration ohne Hinweis für organüberschreitendes Wachstum. Dementsprechend kämen bei Ihnen als Therapieoptionen die nervschonende Roboter assistierte Prostatovesikulektomie bzw. die perkutane intensitätsmodulierte Radiotherapie in Betracht. Aufgrund des multifokalen Tumorwachstums und insbesondere aufgrund der
Beteiligung der apikalen Region wäre aus meiner Sicht die MRT basierte TULSA-PRO Behandlung nicht als Behandlung der Wahl indiziert. Hier sehen wir aufgrund der Ausdehnung und der Lokalisation des Tumors eine zu hohe Gefahr für eine Tumorpersistenz.
Die nervschonende radikale Roboter assistierte Prostatektomie wir eine OP-Zeit von ca. 2 Std. beinhalten. Der mittlere perioperative Blutverlust liegt bei kleiner 200 ml. Die Transfusionsrate lag in den vergangenen 5 Jahren bei kleiner 0,3%. Der mittlerer stationäre Aufenthalt liegt bei 6 Tagen. Die Kontinenz entwickelt sich bei Patienten in Ihrem Alter und unter Berücksichtigung der Patho- Histologie in über 94% der Männer bereits innerhalb der ersten 3 Monate komplett zurück. Bzgl. der Potenz kann bei bds. Nervschonung in ca. 3/4 der Männer mit der Aufrechterhaltung der Potenz gerechnet werden.
Als therapeutische Alternative steht die perkutane intensitätsmodulierte Radiotherapie zur Diskussion. Es wird eine Gesamtdosis von 78 Gy in Einzelfraktionen von 1 Gy appliziert, so dass eine gesamte Behandlungsdauer von ca. 8-9 Wochen resultiert. Vor Durchführung der perkutanen Radiotherapie erfolgte die Einlage von
Goldmarkern in die Prostata, um eine zielgenaue Bestrahlung zu ermöglichen. Unter der Strahlentherapie kann es zu akuten Toxizitäten im Sinne einer irritativen Miktionssymptomatik und Defäkationssymptomatik kommen, die in aller Regel innerhalb der ersten 6-8 Wochen nach Beendigung der Bestrahlungstherapie abklingen. An Langzeittoxizitäten können Vernarbungen im unteren uro- Genitaltraktes mit Ausbildung von Ulzerationen auch im Gastrointestinaltrakts bei kleiner 10% der Patienten auftreten. Das Risiko für die Entwicklung eines sekundären Malignoms im Bereich der Harnblase und des Rektums liegt bei keiner 1%.
Wir hatten die beiden Therapiemöglichkeiten ausführlich miteinander besprochen. Prinzipiell möchten Sie eine aktive Therapie im Sommer diesen Jahres durchführen lassen. Diesbezüglich sollte eine PSA Wert Kontrolle in ca. 3 Monaten erfolgen.

       
17.04.2020 3.13 16.03.20
Zweitmeinungsgespräch in Uniklinik Heidelberg. Gespräch und Empfehlungen waren etwas enttäuschend .
       
17.04.2020 3.13 16.03.20
Zweitmeinungsgespräch in Uniklinik Heidelberg. Gespräch und Empfehlungen waren etwas enttäuschend .
       
06.05.2020 2.95 06.05.20
PSA weiterhin niedrig
       
11.05.2020 2.95 06.05.20
Routine Untersuchung Urologe , Ultraschall, Abtasten und PSA alles OK
       
11.05.2020 2.95 06.05.20
bis heute (3 Wochen nach dem Zweitmeinungsgespräch) liegt immer noch kein Bericht aus Heidelberg vor.
       
24.06.2020 3.18 24.06.20
Bericht aus Heidelberg wie erwartet wird nur die radikale Therapie empfohlen.
Zwischenzeitlich favorisiere ich für mich, als primäre Therapie die HiFu (TULSA PRO) Behandlung. Weitere Recherchen sowie Rücksprachen mit den Kliniken in Köln und Trier haben zu dieser Vorgehensweise bestärkt . Vorteilhaft ist die rel. kleine Prostata (16 ml), Low Risk Gleason und weiterhin rel. niedriger PSA Wert