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13.08.2019 0.01 13.08.19

Hier alles ausschliesslich aus eigener Sicht als Patient (GKV- Versichert) gesehen.
Insofern stellt Nachstehendes keinerlei aerztliche Auskunft, sondern nur die Ansicht einen Betroffenen dar.
Es wird im Folgendem versucht, den Schwerpunkt der nachfolgenden Zusammenfassung auf den Urologischen Aspekt zu legen. Allerdings muss (des Zusammenhangs wegen) auch auf Nebenwirkungen (side effects) eingegangen werden.

**1993 spontane mittlerer Nierenkolik,
(spontaner Steinabgang, klein aber scharfkantig, dasselbe nochmals 1994).
Erste Prostatauntersuchung plus PSA-Messung ohne Befund.
ab da regelmaessige Kontrolluntersuchung beim Urologen.
Ab etwa 1999 (auf eigene Kosten, da GKV):
PSA- Messung (siehe Tabelle). In zwei Faellen wurde Zweitmessung (als Kassenleistung) veranlasst (!)
Lt. Urologe (im Sinne "watchful waiting") altersgemaess, man brauche sich keine Sorgen machen.
Die PSA-Werte stiegen um 2004 langsam an, blieben aber bis 2014 auf einem "Plateau".

**Ab etwa 2007 wäre eigenes Nachfragen notwendig gewesen, betreffs der vom Urologen als "alterstypisch" eingeordneter Beschwerden, u.a.: nachts etwa 3-mal auf Toilette, gelegentliche, kurzzeitige unklare Schmerzen im Hodenbereich z.t. auch Leistenbereich bei längerem Sitzen, dazu Einschraenkungen Libido.
Diese Einschraenkung nahmen in den Folgejahren ab etwa 2007 eher "schleichend" zu.
Urologie: PSA-Bestimmung, dazu Ultraschalluntersuchung der Nieren, plus Tastuntersuchung Prostata (in zwei Faellen ergaenzend Hodenbereich: o.B..
Februar 2013: PSA 4,35 sowie schleichend subjektiv merkbare Funktionseinschraenkungen.
Im 2014 Oktober dann erstmals in Form der sog. "trockene Erektion".
Ab Oktober 2014 neue Kopfschmerzen unklarer Herkunft:
Roentgen und MRT: Stirnbereich "Sinusitis". anderes als "derzeit Subklinisch" klassifiziert.

**Januar 2015: Wechsel des Urologen.
Tastbefund Prostata: "nicht Negativ", Korrigiert "nicht eindeutig Negativ" .
Zur Klärung: Antibiotikabehandlung, dann erneute PSA-Messung.
April 2015: PSA Anstieg 5.6. (Januar 2014 war 4,76)
Kritik: Mit den heutigen Wissenstand hätte ich mich für eine OP Entschieden.

Nach 4 Wochen zur Klärung: Biopsie (Ambulant).
Sehr schmerzhafte Angelegenheit im Enddarmbereich.
Verlauf regelrecht, oertliche Betaeubung(Salbe), dank Antibiotika keine Anschlussinfektion.
Allerdings: Nach 3 Stunden Blutdruckanstieg auf 180! Etwas Blut im Urin und erheblich im Stuhl. Besserung nach weiteren 4 h. Schnelle Normalisierung. Normalisierung Stuhl nach einer Woche. Restschmerz nach 2 Wochen fast weg, Stuhlgang dann regelrecht. Zwei Tage nach Biopsie kurzzeitige Beeintraechtigungen des Harnstrahles- durch spontaner Ausschwemmung mehrerer Zusammenballungen("Propfen"), selbst normalisiert.
**Biopsie10.06.2015 "Kritischer Befundbericht":
Erste bis 14.te Prostatastanzbiopsate mit Infiltraten eines mittelgradig differenzierten, primaeren, invasiven Adenokarzinoms der Prostata mit Infiltration von 9/14 Stanzen. Gleason-Score: 7 (3b+4b)
Zweitmeinung: Upgrade auf Gleason 4a +4a = 8 , (9/14),T2c).

**Offene OP im Prostatazentrum XXYY am 02.07.2015
(Nervschonend, Dauer lt Info mehr als 4 Stunden).
KH- Aufenthaltsdauer: 8 Tage.
Besonderheiten danach: Trotz subjektiv starken "Stuhldrang" drei Tage gar kein Stuhlgang. Es kam der Hinweis, wegen inwendiger OP Nähte auf keinen Fall staerker zu "pressen".
Dank regelmäßigen "Makrogol" kam Stuhlgang 3 Tage nach der OP.
Da seitens der Aerzte auf schnelle Mobilisierung Wert gelegt wurde, war ein leichtes Umherwandern schon am Tag nach OP erlaubt. Problem: akute Stolpergefahr durch Drainage und Katheder mit Gefaehrdung der inwendigen "neuen Verbindung".
Der per Ballon gesicherte Katheder funktionierte wie erwartet. Allerdings trat regelmaessig (ca. alle 2 bis 3 Stunden) ein leichter bis mittlerer, seltsam eng begrenzte "Krampf" auf (subjektivfür ca.20 Sekunden). Gefühlt im Beckenboden im "Schliessbereich". War nach dem Ziehen des Katheders verschwunden - also ein "Fremdkoerperreflex".
Vor dem Ziehen des Katheders wurde eine Dichtheitspruefung mit Kontrastmittel gemacht- interessant dies per "Schraegblick" am Monitor zu verfolgen. Die Sache blieb Gottseidank dicht....Ich hatte sorgfaeltig den Hinweis befolgt, in den ersten Tagen regelmaessig alle zwei Stunden auf die Toilette zu gehen (Nachts per Wecker!).
Resumee: Positiv, auch die im KH rundherum erhaltene OP- Nachsorge.

Aeusserst bedenklich aus Sicht der Mediziner: Gleason 9 sowie pT3b.
Prognose sowohl von Herrn Professor als auch vom Urologen: Weitere Nachbehandlungen, unbestimmbare Dauer.

**Auszug Laborbericht des Pathologischen Institutes XXX:
Histologie: Schlecht differenziertes Adenokarzinom der Prostata mit kapselüberschreitendem Wachstum sowie Infiltration beider Samenblasen.
Geschaetztes Tumorvolumen 30% (6ml).
Primaerer Gleasongrad: 5 (70%). Sekundaerer Gleasongrad: 4 (30%).
Mikroskopisch: Resektionsrandinfiltration apikal rechts auf einer Strecke von 0,5 mm sowie basal rechts auf einer Strecke von 0,1mm.
Karzinominfiltrierte Absetzung des Ductus deferenz rechts (!).
Maximaler Gleasongrad am Resektionsrand :4
Kapselanteile am Infiltrierten Resektionsrand: Ja
Lymphknoten rechts: 0/3. Lymphknoten links: 0/2
G3, Gleason 5+4, pT3b, N0(0/5), cM0, L1, V0, Pn1, R1.
Abschliessende Darstellung Im OP Bericht: G3, Gleason 5+4, pT3b, pN0, cM0, R1.

**Kur (Anschlussheilbehandlung- AHB):
Erfolgte auf Antrag bei der Rentenversicherung. Juli/August eine 3-woechige Kur in der auf Prostatapatienten spezialisierten Vogtlandklinik in Bad Elster.
Kurverlauf: d.h. medizinischen Betreuung und den diversen Anwendungen (Schwerpunkt Mobilisierung) waren rundum sehr positiv, u.a. auch die Moeglichkeit, bei Bedarf die taegliche Arztsprechstunde im Haus nutzen zu koennen. Bemerkung zum RehaSport: Auf meine Bitte hin, da starke Schmerzen im Sitzbereich (subjektiv: Bereich innerer Enddarmbereich) und zwar immer erst einen Tag nach (!!) groesserer Belastung (egal, ob Treppensteigen, Ergometer usw.) wurde nach Ruecksprache mit den Dipl- Sportlehrern das Fahradergometer weggelassen - und auch die Belastung im Fitnessbereich minimiert (d.h. alles, was den OP-Bereich tangieren koennte).
Damit hatte ich dann und auch im spaeteren keine weiteren Komplikationen bei der ausseren und inneren OP-Wunden. - Positiv in Bad Elster (frei nach J.W.v. Goethe) : Das Heilwasser des Brunnens in Bad Elster.....!

**September 2015: Postoperativ ein Abfall des PSA (nur auf) 0,55 (2 Monate nach OP).
Daher: Adjuvante Bestrahlung Prostataloge (Begründung hoher Gleason)
Kriterium: Heilung der OP Wunden. (Aufgrund Dichtheit vermutet)
Adjuvandte Bestrahlung: Oktober bis November 2015 im Uniklinikum XXXX
"Tomotherapie" mit 6 MV-Photonen, in Schritten je 1,8 Gy. Summe im Zielbereich 70 Gy. CT- gestuetzte 3-D-Planung.
Gute Beratung durch die Strahlenaerzte und freundliches Personal. Problem: Lt.Bestrahlungsplan: Prostataloge und direkt benachbarte Enddarmabschnitt (!) bekamen eine erhebliche Dosis, umliegende Organe entsprechend weniger.
Maßnahmen zur Reduzierung der Dosis im Enddarmbereich wurden leider nicht angeboten.....
Vom Strahlenarzt kam ein lebenswichtigen (!) Hinweis: Alle unklaren Problemen im Bauchbereich in jedem Falle zeitnah fachaerztlich abklaeren zu lassen.
Nebenwirkungen Tomotherapie:
Nach einer Woche leichte Bindehautentzuendung beider Augen. Nach etwa 10 Bestrahlungen, gesteigerter Harndrang und drastische (!) Reduzierung der Urin-"Haltemenge" (zuletzt max. 50 ml!!).
Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung des Enddarmes wurden nicht angeboten. Die guten Ratschäge entsprechend zu Trinken, um die Blase voll zu haben gingen voll ins Leere, denn Ich war gerade im letzten Teilbereich der Bestrahlungsserie froh noch rechtzeitig auf die Toilette zu kommen. Die Verwendung einer sog. "Penisklemme" als Hilfsmittel war mir nicht beklannt.
Wie erwartet im 2. Drittel der Bestrahlungszeit progressiv zunehmende Enddarmprobleme. Die Frage nach vorzeitigem Abbruch wurde von mir gestellt. (Antwort: Das koenne der Erfolg der Massnahme gefaehrden)
Diese ("leichtgradigen Defektionsbeschwerden") waren innerhalb eines Monats abnehmend und nach einem Jahr nicht mehr auffaellig (d.h. sehr selten).
Zu den Enddarmbeschwerden direkt nach der Logen- Bestrahlung: Aus meiner Erfahrung hilft regelmaessige kurze Kaltwasserwasseranwendung/Dusche (auch im Unterbauchbereich!).

**Zweitkur nach adjuvanten Bestrahlung der Prostataloge im Dezember 2015/ Januar 2016:
(Anschlussheilbehandlung) Erfreulicherweise wieder im o.g. "Vogtlandklinikum" Bad Elster.

**PSA postoperativ Sept 2015:0,55 ng/ml)
PSA nach Bestrahlung Januar 2016.: 0,5 ng/ml

Daher weitere Behandlung mit Bicalutamid.
**Januar 2016 Vor der Therapie: "Bestrahlung Mammae" (zwecks Ruhigstellung der Brustdrüsen)d.h. handgrosser Bereich frontal mit je 4 Gy Elektronenfeld. In 3 Sitzungen, insgesamt je 12 Gy pro Druesenumgebung.
Nebenwirkung: leichte Hautroetung aehnlich Sonnenbrand.
Absolute Kritik aus heutiger Sicht --Da hätte ich wegen moeglicher Spaetschaeden ganz verzichten sollen- man folgt leider !!! zu schnell den ärztlichen Empfehlungen.
Zum Glueck erfolgte seitens Strahlenarzt eine Empfehlung zum "Elektronenfeld" (mehr flach wirkend d.h. günstiger als eine Roentgenbestrahlung).
.
**Januar 2016: Start der Behandlung mit 150 mg Bicalutamid/Tag.

**PSA: Maerz 2016: 0,026 ng/ml.
PSA: Herbst 2016: kleiner 0,015 ng/ml (fortlaufend weitere siehe Tabelle PSA-Werte)
PSA: August 2019: kleiner 0,014 ng/ml (aktueller Wert)
Nächster Kontrolltermin: Frühjahr 2020.


**Kontinienz- Ist erhalten. Problem: Geringe Haltemenge im Mittel von 150ml. (max. etwa 300 ml) Aus Erfahrung versuche ich regelmaessig alle 3 Stunden zur Toilette zu kommen (seltsam, das war aber auch schon vor der OP so) Auf keinen Fall zu lange warten! Falls nicht, passierte es, dass der "Oeffnungsmechanismus" fuer eine gewisse Zeit quasi unliebsam beeintraechtigt ist. Dazu passt, das im "Beckenbodentraining" in der Kur mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass man den Schliessmuskel zwar trainieren, aber auf keinen Fall ueberlasten sollte. D.h. "Austesten...".

**Vermutliche Nebenwirkungen durch die Antiandrogene Behandlung mit Bicalutamid 2016 bis 2019)
- Wie erwartet: Erhebliche Beeintraechtigung Potenz (d.h zusaetzlich zum "altersbedingten" Abfall).
- Fruehmorgens leichte Ruecken/Schulterschmerzen, werden im Tagesverlauf geringer
- Gelegentlich eine gewisse "Antriebslosigkeit". --;Ausgleich durch Sport!
- Brustvolumen: Zunächst deutliche Zunahme. Nach Beendigung BICA deutlicher Rückgang (Stand derzeit etwas mehr als Ausgangsform)
- kompletter Haarausfall unter beiden Achseln, komischerweise auch an den Schienbeinen(woanders nicht bemerkt).
- Vermehrtes Schwitzen ( spez. Nachts) (auch nach Beendigung BiCa Behandlung)

**Nachwirkung Bestrahlung Prostataloge
Im Maerz 2016 (d.h. vier Monate nach Bestrahlung) unvermittelt ungewoehnliche Bauchschmerzen (mal stärker mal weniger) Ultraschall. o.B... Kein Blut im Stuhl (!). ....
Leider wurde es vor einem langem Wochenende (2016 ausgerechnet abends vor Karfreitag) wieder mal deutlich stärker. Also zur UNI-Notambulanz - dort war es allerdings katastrophal überfüllt (d.h. unangenehme "Basar-Atmosphäre"...): Am Desk wurde vorsortiert: " Was! Nur Bauchschmerzen??..."... Zum Glück rettete mich der Hinweis auf die 70Gy-Bestrahlung - da waere ich wohl ansonsten am Desk wieder fortgeschickt worden. Diagnose nach 5 h (Wartezeit, Bluttest, Wartezeit, Ultraschall): "Schwere einfache Divertikulitis- im US-Bild eindeutig. "Es wäre richtig, das ich rechtzeitig gekommen war" meinte ein Assistenarzt...Behandlung mit 2 Antibiotika.
Vom nachträglich befragte Strahlenarzt wurde ein Zusammenhang mit den 70 Gy nicht ausgeschlossen - im Darmbereich sind ja einige (Dutzend?) Gy angekommen. Frueher tolerierbare Ueberlastungen im Darmbereich (z.B Essendruck plus blaehende Speisen plus mechanische Belastung wie stärkere Bewegung ...) koennen jetzt also unerwartete Folgen haben.....
Danach Darmspiegelung April 2016 : Lt. Internist o.B. Allerdings wurde eine deutlich "verstaerkte Adernzeichung" (im vom Strahlenkegel erfassten Bereich) diagnostiziert.


**Knochendichtemessung Juni 2017
Positive Nachricht: Der "BMD"-Index liegt altersentsprechend "Gut" d.h. im "blauen Bereich". Damit kann die antiandrogene Behandlung mit Bicalutamid weitergehen....
Interessante Empfehlung: "....30 Min Sonnenlichtexposition an Armen und Gesicht....alternativ Supplementierung (!) von 800- 2000 IE Vitamin D3 oral taeglich..."

**Skelettzintigraphie 06.03.2018
Vom Urologen aufgrund der fortdauernden bestehenden Schulterschmerzen angeordnet!
Befund: "Darstellung von Tracermehranreichnungen in beiden AC-Gelenken, beiden Humeroglenoidalgelenken, beiden Ellenbogengelenkensowie im Mittelfuessen beidseits und im Grosszehengelenk links. Etwas inhomogene Traceranreicherung in der Wirbelsauleund beiden ISG bei leicht rechtskonvexer Skoliose der LWS".
Beurteilung: "Szintigraphisch kein Hinweis auf eine ossiaere Metastasierung, insbesondere nicht im Schulterbereich. Die beschriebenen Knochenstoffwechselsteigerungen sind degenerativ bedingt".

**Darmspiegelung (zweite): August 2018: Anlass: Blutauflagerungen am Stuhl:
*Diagnose lt. Internist.: Eindeutig Proktitis im Enddarmbereich-- Heilungsaussichten sind nach Aussage schlecht.

**Im PK- Forum gefunden und nach Literatur sehr erfolgversprechend:
HBO-Therapie (hyberbare Sauerstofftherapie in Druckkammer).
HBO- Behandlung "Proktitis" entsprechend "Marx- Schema" 40 Sitzungen 5 mal/Woche.
Beginn: April 2019. Bereits nach etwa 10 Behandlungen (" Tauchfahrten") subjektiv positiv,
Aufgrund eines wetterbedingten Infekts(Ohrentzündung d.h. Druckausgleich nicht möglich) kam es zu drei Wochen "Zwangspause". Die erreichte Verbesserung verblieb.
Nach Abschluss der Behandlungern, im Juni 2019 d. H. nach 40 HBO- Sitzungen: Weiterhin positiv!
D.h.: Besserung gegenüber der Ausgangslage.
Blut/Schleim: Derzeit nur selten, und dann optisch nur kleine Blutauflagerung am Stuhl (einfache Kontrolle: Abrollen von Toilettenpapier auf fraglichen Stuhlfragmenten) .
Lt. Hinweis der UNI ist eine Statuskontrolle in einer koloskopischen Praxis fruehestens 2 Monaten nach Abschluß der HBO sinnvoll.
Finanzierung erfolgte vorab als "Selbstzahler". ( z.Zt. laufendes Verfahren am Sozialgericht).

**Urologischer Status August 2019:
Lt. Urologe: Daten Labor und Sonographie o.b.
Nächste planmäßiger Kontrolltermin: Frühjahr 2020

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**Rueckschau Stand Sommer 2019:

** Allgemeine Belastung: Gut. U.a. seit Mitte 2016 (d.h. 1 Jahr nach OP) längere Autofahrten selbst (Autobahn mit Toilettenstop wenigstens alle 2 h).

** Mentales: Positiv
--Selbsthilfegruppe Prostata: Interessenhalber - aber erst ab Herbst 2016 (d.h. erst 1 Jahr nach OP)

--Sport im Verein ab Mai 2017: Schwerpunkt Koordination und Mobilisierung (Kein Kraftsport!). Aus meiner Sicht moechte gern ich die bekannte Erfahrung bestätigen: Sport wirkt ausserst positiv inbezug auf die allgemeine Motivation. Ist immer schön, auch innerhalb der Sportgruppe eine Akzeptanz zu finden.
Allerdings kostet das oft - d.h. immer wieder - Überwindung!
Gründe 'schnell mal so' abzusagen, gibt es ja so viele! (Wetter, Erkältung,Termine, usw. usw)...

--Reisen: Mit Einschraenkungen weiterhin normal belastbar:
Z.B. im Fruehjahr 2017 (schon zwei Jahre nach der OP, da kam viel Gutes zusammen): Um Ostern herum erstmals wieder ein Langstreckenflug via Singapore in Indonesiens Osten: In das Inselreich Maluku, Ambon unweit von Papua, ganz im dunklen Osten. Dort per Fähre auf eine der kleinen Inseln dort. Besuch bei guten Freunden im Dorf. Ein ganz besonderes Erlebnis war natuerlich die Osterzeit ("Paskah") und die Osterfeier in der Dorfkirche (Gereja Prostestan Maluku). Vier Wochen unter`m Aequator bei 30 C° und geschaetzten 90 % Luftfeuchte.....
Fluege: Economy, unbedingt Aussenplatz.. Aber das war schon immer so!