Ralf_S_Jahrgang_1966



Personal data - diagnosis

Personal data

Visible name: Ralf_S_Jahrgang_1966
Ctry: Deutschland
State/Province: Baden-Württemberg
Year of birth: 1966
Age: 52
Occupation: IT-Experte / Sachverständiger / Coach
Hobbies: Reisen / Motorrad / Hunde
My Website:

Data at initial diagnosis

Date: 29.10.2015
Age at diagnosis: 49
PSA: 14.01
Biopsied? Yes
TUR-P? No
Gleason Score: 3 + 4 = 7a
TNM-Stages: T2c N0 M0
Remark: N- & M-Werte aufgrund PSMA-PET/CT

Maximum measured prostate volume

Date: 24.11.2018
PSA: 8.05
Volume in ml or cm³: 22 ml

Postoperative pathological data

Date:
Gleason Score:
pTNM-classification:
Margins:
p-L-V-P-G-Findings:
See stories of:

Prostate cancer treatments

** PSA level at the start of the treatment
from to PSA** Type Clinic City



Drugs

NEM = Nutritional supplement
from to Medication Quantity / unit of time
Quantity per D / M / Y etc.


PSA-History    ng/ml    logarithmic

PSA-History    ng/ml    linear

Testosteron    ng/ml

LH    mIU/ml

TSH    qUI/ml

FSH    qUI/ml

Prolaktin    ng/ml

SHBG    nmol/l

PSA doubling times in years

Doubling time is greater than previous period.
Doubling time is smaller than previous period.
* Calculated backwards for 1, 2, 4 and 8 periods.

Limit = 3 years


Calculation of doubling times in days

Doubling time in years:
Doubling time in days:
Date PSA 1* 2* 4* 8*
29.10.15 14.01
03.12.15 7.84 --
17.05.16 5.59 -- --
14.09.16 2.99 -- --
16.03.17 13.02 0.24 0.68 --
06.04.17 9.00 -- 0.35 6.74
11.07.17 5.13 -- -- --
17.10.17 10.68 0.25 2.15 0.59
12.03.18 8.20 -- 0.99 -- --
15.08.18 8.40 12.29 -- -- 27.14
26.11.18 8.05 -- -- 2.12 4.81
09.01.19 8.19 4.85 -- -- 1.60
29.03.19 7.35 -- -- -- --
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
Date PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

My Story

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Last PSA from

Personal stories

       
30.08.1988 - -
OP im Bauchraum mit Unterbauchmittelschnitt.
Grund / Ursache / Diagnose: unbekannt
Einweisung erfolgte wegen Verdacht auf Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn oder Magengeschwür.
Lt. OP-Bericht wurde dann jedoch rechtsseitig der Plexus Santorini durchtrennt :-O
Ursache: Venöses Leak :-|

Ich erwähne das auch nur, weil man mir nun heute als PCa-Patient sagt, dass eine "radikale Prostatektomie" aufgrund dieser vorausgegangenen OP kontraindiziert sei.

Bei dieser besagten OP von 1988 ist zudem folgender "ärztl. Kunstfehler" unterlaufen:
Ballonkatheter wurde in der Prostata-Loge geblockt. Via Falsa mit folgender Harnröhrenstriktur.
Intermittierende Makrohämaturie - Hämatom im kleinen Becken
Gem. Zystoskopie vom 15.09.1988: Am Colliculus seminalis geht in die rechte Prostataseite eine Via Falsa mit Nekrosen.

Seither massive Probleme beim Wasserlassen in Form teilweise minutenlang dauernder Miktion.
Urinstrahl im Uro-Flow kaum messbar

Besteht nur seit über 30 Jahren - habe mich daran gewöhnt
       
17.10.2014 - -
Besuch beim Hausarzt wegen Nykturie, Abgeschlagenheit, Schlafprobleme.
Diagnose: "Andro-Pause"
Medikation: keine
Therapie: keine
       
29.10.2015 14.01 29.10.15
Besuch beim Urologen wegen "Andro-Pause-Symptomen"
Urologe lässt (ohne mich zu fragen) PSA-Wert bestimmen (14,01)
Testosteron liegt bei 4,62.
       
03.12.2015 7.84 03.12.15
PSA-Wert ist auf 7,84 gesunken (ohne Antibiotika o.ä.)
       
17.05.2016 5.59 17.05.16
PSA-Wert-Kontrolle. Weiterer Rückgang zu verzeichnen auf 5,59.
Abgeschlagenheit und Schlafprobleme bestehen nach wie vor.
       
18.08.2016 5.59 17.05.16
Da immer noch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit
erneute Überprüfung des Testosteron-Wertes.
Ist nun von 4,62 auf 2,27 abgefallen.
       
08.09.2016 5.59 17.05.16
Testosteron: 1,19
LH : 2,60
TSH : 1,09
FSH : 4,20
Prolaktin : 7,10
SHBG : 28,30

Urologe rät dringend zu Testosteron-Kur, will aber noch warten, bis PSA im Normbereich ist.
       
14.09.2016 2.99 14.09.16
PSA-Wert liegt nun bei 2,99
Urologe verschreibt mir Testo-Gel 7,5g / Tag
(kein Hinweis darauf, dass Testosteron Krebszellwachstum forciert!)
       
19.09.2016 2.99 14.09.16
mpMRT der Prostata
Prostata-Volumen 29 ml
Ohne Befund (PI-RADS2)
       
14.10.2016 2.99 14.09.16
Testosteron ist weiter gestiegen auf jetzt 3,47
Urologe stellt um auf Testosteron DEPOT-Spritzen GALEN 250
1. Injektion am 14.10.2016
2. Injektion am 02.11.2016
3. Injektion am 24.11.2016

Während dieser Spritzen-Kur fällt der Testosteron-Spiegel dennoch wieder auf 1,64 ab!
       
13.12.2016 2.99 14.09.16
Umstellung auf NEBIDO 1000 Inj. (3-Monats-Spritzen)
Auch diesmal keinerlei Hinweis darauf, dass dieses Präparat Krebszellwachstum forciert.
Im Beipackzettel steht als Nebenwirkung: Prostata-Karzinom (wie ich heute weiß!)

Ich erhalte insgesamt 5 dieser Spritzen
1. am 13.12.2016
2. am 08.03.2017
3. am 10.05.2017
4. am 13.07.2017
5. am 13.09.2017

Während dieser Zeitspanne steigt der Testosteronspiegel zwischenzeitlich auf 7,0 an und fällt aber auch kurz darauf wieder auf 4,53. Es ist ein ständiges "auf und ab", wobei zeitgleich die FSH-, LH- und TSH-Werte knapp über 0 fallen.
Der SHBG-Wert steigt parallel.

Auch der PSA-Wert steigt jedoch während der NEBIDO-Spritzen wieder auf 13

Warum NEBIDO hieraufhin nicht sofort abgesetzt wurde weiß ich nicht …
       
16.03.2017 13.02 16.03.17
PSA-Wert gestiegen auf 13,02
       
06.04.2017 9.00 06.04.17
PSA-Wert wieder gefallen auf 9,00
       
11.07.2017 5.13 11.07.17
PSA-Wert weiter gefallen auf 5,13
       
17.10.2017 10.68 17.10.17
PSA-Wert wieder gestiegen von 5,13 (vor ca. 3 Monaten) auf nun 10,68
       
16.11.2017 10.68 17.10.17
Kontroll mpMRT
Befund: verdächtig / PI-RADS 4 (!)
2 Läsionen sichtbar.

Hieraufhin sofortiges Absetzen der Testosteronsubstitutions-Therapie!
       
13.02.2018 10.68 17.10.17
Da Biopsie teilweise nur unter Legen eines Katheters durchgeführt wird und aufgrund Via Falsa von 1988 Bedenken bestehen, ob Katheter im Falle des Falles gelegt werden kann, werden durchgeführt:

- Retrogrades Urethrogramm
- Flexible Urethrozystoskopie


Befund:
Die urelogische Vorstellung erfolgte zum Ausschluss einer Harnröhrenstriktur bei anamnes­tisch abgeschwächtem Harnstrahl und anamnestisch, im Rahmen einer Blasenkatheteranlage vor ca . 31 Jahren, aufgetretenen Via falsa .

Der International Prostate Symptom Score beträgt 21 Punkte bei Lebensqualitätsindex 2.
Sonegraphisch war die Harnblase nach der Miktion mit 20 ml gefüllt.
Urinkultur vom 07 .02.2018 : Kein Keimwachstum .
Retrogrades Urethragramm vom 12.02.2018 : Auf der Leeraufnahme unauffälliges miterfasstes Skelettsystem. Im retrograden Urethragramm glatte Urethra bis zum distalen Sphinkter. Keine Stenosen.

Alsdann flexible Urethrozystoskopie.
Urethra passierbar. Im Pars membranacea ist die Harnröhrenschleimhaut weißlich verändert und die Urethra starr, jedoch fürs Instrument passierbar. Rhabdosphinkter regelrecht. Obstruktive Prostata und hohe Barre. ln der Harnblase Trabekulierung. Ostien orthotop gelegen. Keine exophytischen Tumore .
       
12.03.2018 8.20 12.03.18
PSA-Wert nach Absetzen der Testosteron-Substitutions-Therapie wieder rückläufig.
Jetzt auf 8,20
       
09.08.2018 8.20 12.03.18
Kontroll mpMRT
keinerlei Veränderungen zu mpMRT von vor einem Jahr
Befund: 2 Läsionen, PI-RADS 4 (!)
       
15.08.2018 8.40 15.08.18
Anstieg des PSA-Wertes auf 8,40 (zuvor 8,20)
       
24.11.2018 8.40 15.08.18
Im Rahmen bevorstehender Biopsie wird erneut ein mpMRT in Auftrag gegeben.
Die Qualität der vorausgegangenen sei angeblich nicht gut genug … :-| (kein Kommentar)

Befund wie folgt:

Untersuchungstechnik:
64 Kanal Magnetom Aera 1.5 Tesla mit 18 Kanal Bodyspule ventral und dorsal

Untersuchungssequenzen der Prostata:

▪ T2-gewichtete Turbo-Spin-Echo-Sequenz hoch aufgelöst, dünnschichtig in sagittaler, coronarer und axialer Ebene
▪ T1-gewichtete Turbo-Spin-Echo-Sequenz, hoch aufgelöst in axialer Ebene
▪ Diffusionssensitive EPI-Sequenz mit ADC-Karte und biexponentieller Kalkulation dünnschichtig in axialer Ebene
▪ Dynamische Serie in Dünnschichttechnik mit Auswertung der KM-Kinetik und Bildsubtraktion
- quantitative computergestützte Analyse in ausgewählten Prostataarealen


Untersuchungssequenzen des Beckens:

▪ T1-gewichtete GRE-VIBE, hoch aufgelöst und fettsupprimiert nach i.v. KM- Gabe in axialer Ebene
▪ Diffusionssensitive EPI-Sequenz mit ADC- Karte und biexponentieller Kalkulation über das gesamte Becken in
axialer Ebene
▪ Dixon 3D in Dünnschichtttechnik mit sekundärer Rekonstruktion in sagittaler, coronarer und axialer Ebene nach
i.v. KM-Gabe.

Gesamtzahl der durchgeführten Sequenzen: 10

Befund:
Orthotope Lage der Prostata mit regelrechter zonaler Anatomie.
Die periphere Zone ist gegenüber der transitionalen und zentralen Zone durch eine Pseudokapsel gut abgrenzbar.

Die Prostata liegt mit einem Gesamtvolumen von 22 ml und mit einem
Durchmesser craniocaudal von 3,0 cm x mediolateral 4,5 cm x anteroposterior 3,3 cm.

Die transitionale Zone kommt beidseits symmetrisch und regelrecht zur Darstellung. Die Gesamtgröße der transitionalen Zone beträgt 10 ml mit einem
Durchmesser von craniocaudal 3,2 cm x mediolateral 2,0 cm x anterioposterior 3,3 cm.

Das Volumen der transitionalen Zone beträgt 45 % des gesamten Prostatavolumens.

Die periphere Zone ist symmetrisch dargestellt, regelrecht konfiguriert und auf beiden Seiten nicht komprimiert. Teilweise zeigt die periphere Zone in der T2- Gewichtung konfluierende hyperintense Areale, wie bei zystischer Degenration.

Im Bereich der linken peripheren Zone vom basalen bis zum apikalen Drittel erkennt man in den T2-gewichteten Sequenzen von dorsolateral bis dorsal zwischen 4 und 6 Uhr, ein überwiegend mäßig hypointenses Areal, dass sich aufgrund der relativen Unschärfe einer sicheren Volumentrie entzieht.

In der Diffusionswichtung zeigt der beschriebene Befund teilweise eine starke Diffusionsrestriktion mit Signalabfall auf.
In der korrespondierenden b-Wert-Kalkulation ist eine geringe Signalerhöhung nachweisbar.

Die dynamische KM-Sequenz (Perfusionsmessung) zeigt eine pathologische, inhomogene, punktuell starke KM-Anreicherung des Befundes in der Frühphase auf.

Die Signalintensitätszeitkurve zeigt keinen pathologischen Kurvenverlauf- Kontrastmittelkurve Typ 1.

Im Bereich der rechten peripheren Zone vom basalen bis zum mittleren Drittel, erkennt man in der T2-gewichteten Sequenzen dorsolateral zwischen 6 und 8 Uhr, ein mäßig bis stark hypointenses Areal, dass sich aufgrund der relativen Unschärfe einer sicheren Volumetrie entzieht.

In der Diffusionswichtung zeigt der beschriebene Befund in der ADC-Karte eine teilweise starke Diffusionsrestriktion mit Signalabfall auf.
In der korrespondierenden b-Wert-Kalkulation ist eine geringe Signalerhöhung nachweisbar.

Die dynamische KM-Sequenz (Perfusionsmessung) zeigt eine pathologische, homogene KM-Anreicherung des Befundes in der Frühphase auf.

Die Signalintensitätszeitkurve zeigt keinen pathologischen Kurvenverlauf- Kontrastmittelkurve Typ 1.

Im Zeitverlauf reichern die nodulären Veränderungen der transitionalen Zone Kontrastmittel an.

Die Prostatakapsel ist beiderseits in der gesamten Circumferenz glatt und scharf abgrenzbar. Eine Kapselpenetration der Befunde mit Infiltration in das periprostatische Fettgewebe beidseits liegt nicht vor.

Das neurovaskuläre Bündel kommt auf beiden Seiten symmetrisch zur Darstellung. Im Bereich der Perforationsstellen, sowohl proximal als auch distal, sind keine infiltrativen Veränderungen nachweisbar.

Das periprostatische Fettgewebe beidseits zeigt eine homogene Signalintensität. Die Samenblasen stellen sich normal groß dar. Die Harnblase ist bei Zustand nach Miktion wenig gefüllt und wirkt hypertroph und unregelmäßig konturiert.

Entlang der A. und V. iliaca communis, A. und V. iliaca interna und -externa beidseits sind keine vergrößerten Lymphknoten mit pathologischer Diffusionsrestriktion und Signalabfall in der ADC-Karte und pathologischer Signalerhöhung in der EPI- Diffusionsmessung nachweisbar.

Keine pathologisch veränderten Lymphknoten im Bereich der Fossa obturatoria sowie pararektal beiderseits.
Normal große, inguinale Lymphknoten beidseits.

Die Dünn- und Dickdarmschlingen im Bereich des Beckens, soweit beurteilbar, ohne pathologischen Befund.

Symmetrische Konfiguration der Beckenknochen, der Beckenmuskulatur und der Levatorschleife, einschließlich der Iliopsoasmuskulatur.

Regelrechte Artikulation beider Hüftgelenke.

Beurteilung:

1. Verdacht auf Prostata-Ca der linken peripheren Zone vom basalen bis apikalen Drittel, dorsolateral zwischen 4
und 6 Uhr lokalisiert, mit punctum maximum bei 4 Uhr im basalen Drittel. PIRADS 4 V2 (Läsion 1)

2. Verdacht auf Prostata-Ca der rechten peripheren Zone vom basalen bis zum mittleren Drittel, dorsolateral
zwischen 6 und 8 Uhr lokalisiert. PIRADS 4 V2 (Läsion 2)

3. Regelrechte Signalgebung der transitionalen Zone beidseits bei einem Gesamtvolumen von 22 ml.

4. Kein Hinweis auf vergrößerte, lokoregionale Lymphknoten beidseits.

5. Regelrechte Darstellung der Organe im Bereich des kleinen Beckens

Empfehlung:
Eine MRT-gesteuerte Biopsie des Befundes der linken peripheren Zone vom basalen bis zum apikalen Drittel, dorsolateral zwischen 4 und 6 Uhr lokalisiert, mit punktum maximum im basalen Drittel bei 4 Uhr lokalisiert, ist ebenso erforderlich, wie eine MRT-gesteuerte Biopsie des Befundes der rechten peripheren Zone vom basalen bis zum mittleren Drittel dorsolateral zwischen 6 und 8 Uhr lokalisiert.

Bei der Biopsie entnehmen wir gezielt Gewebeproben aus diesen verdächtigen Arealen und darüber hinaus gemäß der S3-Leitlinien noch systematisch Gewebeproben.
       
26.11.2018 8.05 26.11.18
Leichter Abfall des PSA-Wertes auf nunmehr 8,05 (von zuvor 8,40 vor 3 Monaten)
       
29.11.2018 8.05 26.11.18
Transgluteale Biopsie in der Alta-Klinik, Bielefeld.

Biopsie-Bericht:
       
03.12.2018 8.05 26.11.18
Befundbericht vom Institut für Pathologie
Prof. Dr. med. G. Sauter (UKE Hamburg)

Zusammenfassung:
T2C
Gleason score: 3+4 (7a)
9 von 11 Stanzen positiv
Maximaler Anteil Gleason score 4: 5% bis max. 10%

Ausführlicher Befund folgt hier:

Makroskopie (FAI/STA)
1. Prostata, systematisch , peripher rechts basal: Zwei Stanzen (2,3cm, 2,2cm) .
2. Prostata , gezielt , peripher rechts Mitte: Zwei Stanzen (2,1cm , 0,9cm).
3. Prostata, systematisch, peripher rechts apikal: Zwei Stanzen (1, 7cm, 2,1cm) sowie ein 0, 1cm messender Partikel.
4. Prostata , gezielt, peripher links basal: Zwei Stanzen (1,8cm, 1,7cm).
5. Prostata , gezielt, peripher links Mitte: Zwei Stanzen (1, 7cm , 1,3cm) sowie drei Partikel je 0,3cm messend.
6. Prostata, systematisch, peripher links apikal: Eine 1,6cm lange Stanze sowie zwei Partikel je 0,3cm messend.

Mikroskopie (FRE/)
1. Prostata, systematisch, peripher rechts basal:
Das Präparat enthält zwei karzinominfiltrierte Stanzzylinder mit einem diskontinuierlichen, 6,9 mm messenden und einem endständigen, 8,8 mm messenden Karzinomfokus.
Die Tumordrüsen sind vorwiegend gut voneinander abgrenzbar , teils Rücken an Rücken liegend.
Die Tumorzellen weisen ein meist mittelweites, eosinophiles Zytoplasma auf.
Die Kerne gering bis mäßig stark vergrößert und eher wenig polymorph mit Ausbildung aber immer wieder deutlich erkennbarer Nukleolen.
Fokal Abschnitte mit konfluierenden Drüsen und hier stärker ausgeprägten zytologischen Atypien.
Vereinzelter Nachweis von perineuralen Infiltraten in der lmmunhistochemie.
Nachweis eines Basalzellverlustes (34bE12) sowie eine Positivität für P504s (AMACR).
Übriges Prostataparenchym mäßig drüsenreich mit geringer chronischer Entzündung.

2. Prostata, gezielt, peripher rechts Mitte:
Das Präparat stammt aus einem radiologisch auffälligen Bereich und enthält zwei karzinominfiltrierte Stanzzylinder mitjeweils einem zentralen 5,3 mm und 3,1mm messenden Karzinomfokus.
Die Tumordrüsen sind vorwiegend gut voneinander abgrenzbar , teils Rücken an Rücken liegend.
Die Tumorzellen weisen ein meist mittelweites eosinophiles Zytoplasma auf.
Die Kerne gering bis mäßig stark vergrößert und eher wenig polymorph mit Ausbildung aber immer wieder deutlich erkennbarer Nukleolen.
Fokal Abschnitte mit konfluierenden Drüsen und hier stärker ausgeprägten zytologischen Atypien.
ln der lmmunhistochemie Nachweis eines Basalzellverlustes (34bE12) sowie eine Positivität für P504s (AMACR).
Übriges Prostataparenchym mäßig drüsenreich mit diskreter chronischer Entzündung.

3. Prostata , systematisch , peripher rechts apikal:
Das Präparat enthält zwei karzinominfiltrierte Stanzzylinder mit einem diskontinuierlichen, 7,8 mm messenden und einem zentralen, 0, 9 mm messenden Karzinomfokus.
Die Tumordrüsen sind vorwiegend gut voneinander abgrenzbar, teils Rücken an Rücken liegend.
Die Tumorzellen weisen ein meist mittelweites, eosinophiles Zytoplasma auf.
Die Kerne gering bis mäßig stark vergrößert und eher wenig polymorph mit Ausbildung aber immer wieder deutlich erkennbarer Nukleolen. Fokal Abschnitte mit konfluierenden Drüsen und hier stärker ausgeprägten zytologischen Atypien. Übriges Prostataparenchym mäßig drüsenreich mit diskreter chronischer Entzündung.

4. Prostata, gezielt, peripher links basal:
Das Präparat enthält einen tumorfreien sowie einen karzinominfiltrierten Stanzzylinder mit einem endständigen, 4.8 mm messenden Karzinomfokus.
Die Tumordrüsen sind vorwiegend gut voneinander abgrenzbar, teils Rücken an Rücken liegend.
Die Tumorzellen weisen ein meist mittelweites, eosinophiles Zytoplasma auf.
Die Kerne gering bis mäßigstark vergrößert und eher wenig polymorph mit Ausbildung aber immer wieder deutlich erkennbarer Nukleolen.
Übriges Prostataparenchym mäßig drüsenreich mit geringer chronischer Entzündung.

5. Prostata , gezielt, peripher links Mitte:
Das Präparat enthält zwei karzinominfiltrierte Stanzzylinder mit einem diskontinuierlichen 6,1mm und einem zentralen 0,3mm messenden Karzinomfokus.
Die Tumordrüsen sind vorwiegend gut voneinander abgrenzbar, teils Rücken an Rücken liegend.
Die Tumorzellen weisen ein meist mittelweites, eosinophiles Zytoplasma auf.
Die Kerne gering bis mäßigstark vergrößert und eher wenig polymorph mit Ausbildung aber immer wieder deutlich erkennbarer Nukleolen.
Fokal Abschnitte mit konfluierenden Drüsen und hier stärker ausgeprägten zytologischen Atypien.
Vereinzelter Nachweis von parineuralen Infiltraten.
ln der lmmunhistochemie Nachweis eines Basalzellverlustes (34bE12) sowie eine Positivität für P504s (AMACR).
Übriges Prostataparenchym mäßig drüsenreich mit geringer chronischer Entzündung.

6. Prostata, systematisch , peripher links apikal:
Das Präparat enthält einen tumorfreien Stanzzylinder.
Es zeigt sich mäßig drüsenreiches Prostatagewebe mit stellenweise atrophen Drüsen.
Die Drüsenschläuche sind ansonsten regelhaft konfiguriert und zeigen mittelgroße Lumina.
Fokal zeigt sich eine diskrete chronische, pariglanduläre Entzündungsreaktion.
Stellenweise kommen Zellen mit leicht atypischen Kernen und eosinephilern Zytoplasma zur Darstellung.
ln der immunhistologischen Untersuchung (34bE12) zeigt sich ein vorhandener Basalzellbesatz.
Keine höhergradige Anfärbung für P504s (AMACR)

Diagnose
1. Prostata, systematisch, peripher rechts basal:
Adenokarzinom der Prostata (Gieason 3+4=7).
Anteil Gleason 4: 5 %
Tumorbefall in 2 von 2 Stanzbiopsien.
Tumorausdehnung (in Punktionsrichtung) maximal: 8,8 mm.
Parineurales Tumorwachstum. Kein extraprostatisches Tumorwachstum.
Kein Nachweis eines Gefäßbefalls.

2. Prostata, gezielt, peripher rechts Mitte:
Adenokarzinom der Prostata (Gieason 3+4=7).
Anteil Gleason 4: 10 %
Tumorbefall in 2 von 2 Stanzbiopsien.
Tumorausdehnung (in Punktionsrichtung) maximal: 5,3 mm.
Kein Anhalt für parineurales und/oder extraprostatisches Tumorwachstum.
Kein Nachweis eines Gefäßbefalls .

3. Prostata, systematisch, peripher rechts apikal:
Adenokarzinom der Prostata (Gieason 3+4=7).
Anteil Gleason 4: 10 %
Tumorbefall in 2 von 2 Stanzbiopsien.
Tumorausdehnung (in Punktionsrichtung) maximal: 7,8 mm.
Kein Anhalt für parineurales und/oder extraprostatisches Tumorwachstum.
Kein Nachweis eines Gefäßbefalls.

4. Prostata, gezielt, peripher links basal:
Adenokarzinom der Prostata (Gieason 3+3=6).
Tumorbefall in 1von 2 Stanzbiopsien.
Tumorausdehnung (in Punktionsrichtung) maximal: 4.8 mm.
Kein Anhalt für perineurales und/oder extraprostatisches Tumorwachstum.
Kein Nachweis eines Gefäßbefalls .

5. Prostata, gezielt, peripher links Mitte:
Adenokarzinom der Prostata (Gieason 3+4=7).
Anteil Gleason 4: 5 %
Tumorbefall in 2 von 2 Stanzbiopsien.
Tumorausdehnung (in Punktionsrichtung) maximal: 6,1mm.
Perineurales Tumorwachstum.
Kein extraprostatisches Tumorwachstum.
Kein Nachweis eines Gefäßbefalls.

6. Prostata, systematisch, peripher links apikal:
Tumorfreies Prostatagewebe.

       
09.01.2019 8.19 09.01.19
PSA-Wert gestiegen auf 8,19 (von zuvor 8,05)
       
16.01.2019 8.19 09.01.19
PSMA PET-CT Uniklinik Ulm

Zusammenfassung: keine Metastasen

Ausführlicher Befundbericht folgt hier:

Untersuchungstechnik:
I. v. Applikation von 163 MBq Ga-68 HBED-CC. Ca. 60 Minuten später statische PET-Aufnahmen / MultiSiice-Sp irai-CT mit KM portalvenös von Scheitel bis proximaler Oberschenkel mit dem Siemens mCT. Schwächungskorrektur der Emission mittels CT. Ultra- HO- Rekonstruktion. Zusätzlich CT-Thorax in Inspiration. Lasix-Gabe.

Befund:
Es liegen die Voruntersuchung externe MRT Becken vom 24.11.2018 sowie eine externe CT des Thorax vom 13.09.2018 zum Vergleich vor, sowie Kopien einer externen Skelettszintigraphie von 08/2018.

Kopf / Hals:
Unauffällige Darstellung des Neurokraniums soweit in der gewählten Modalität beurteilbar. Regelrecht belüftetes Mastoid und Nasennebenhöhlen. Unauffällige Darstellung der zervikalen Halsweichteile . Zervikal keine vergrößerten oder tracermehrbelegten Lymphknoten nachweisbar.

Thorax:
Axillär und mediastinal keine vergrößerten oder tracermehrbelegten Lymphknoten nachweisbar. Pulmonal findet sich eine am ehesten narbig schwielige Verdichtung im Unterlappen links basal dorsal im Recessus mit 16 x 8 mm unverändert zur Voruntersuchung und ohne Tracermehrbelegung. Emphysemaspekt. Kein Nachweis malignomtypischer Lungenrundherde. Kein florides Infiltrat, kein Erguss nachweisbar.

Abdomen/Becken:
Diskrete Steatosis hepatis. Dabei findet sich am Übergang von S7 zu S8 eine dreiecksförmige Region mit etwas erhöhten Dichtewerten und im Vergleich zum umgebenden Leberparenchym deutlichere Traceranreicherung am ehesten einer fokal minderverfetteten Zone entsprechend. Kein Nachweis malignomtypischer umschriebener Leberläsionen. Unauffällige Darstellung der Gallenblase, keine Cholestase. Regelrechte Darstellung der Nebennieren und Nieren beidseits ohne Nachweis eines Harnstaus.
Unauffällige Darstellung der übrigen parenchymatösen Oberbauchorgane. Im Bereich des Beckens prominente Prostata mit einem Durchmesser axial von 44 x 41 mm. Es findet sich in der peripheren Zone der Prostata am Übergang von der Basis zur mittleren Höhe eine sehr intensive fokale Tracermehrbelegung sowie etwas weiter caudal ventral gelegen noch rechts paramedian apical eine Zone mit fokal intensiver Tracerbelegung.
Linksseitig nur am ehesten unspezifische flaue Tracermehrbelegungen. Der Traceruptake beträgt rechtsseitig gemessen als VOI-Isokontur 40%, SUV mean/max 5,9/10,0. Im Übrigen unauffällige Darstellung der Organe des kleinen Beckens. Abdominell, im Bereich des Beckens und inguinal keine vergrößerten oder tracermehrbelegten Lymphknoten abgrenzbar.

Muskuloskelettalsystem:
Es findet sich eine Kallusbildung bei der wohl subakuten älteren Fraktur in der 7 . Rippe rechts laterodorsal mit einer nur am ehesten reaktiven sehr flauen Tracerbelegung. Zusätzlich findet sich noch in der 10. Rippe links laterodorsal am oberen Rand der Rippe eine fokale Tracermehrbelegung, SUV mean/max 2,6/4,0 in Projektion auf eine angedeutete, am Oberrand der Rippe nahe der Corticalis gelegene diskrete Sklerosierung, die eher wie bei einer benignen fibroossären Läsion imponiert. Kein Nachweis eindeutig malignomtypischer oder metastasentypischer intensiv tracermehrbelegter osteolytischer oder osteoblastischer ossärer Läsionen.

Beurteilung:
1. Als Korrelat des stanzbioptisch gesicherten Prostatakarzinoms findet sich eine Zone mit intensiver PSMA-Expression in der Prostata peripher rechtsseitig am Übergang von mittlerer Höhe zur Basis. Eine weitere Zone direkt benachbart caudal ventral findet sich apical rechts paramedian gelegen.

2. Kein Anhalt für PSMA-positive Lymphknotenmetastasen.

3. Kein sicherer Anhalt für ossäre Metastasen. Die moderat intensive PSMA-Expression in der 10. Rippe links laterodorsal mit angedeutetem CT­ Korrelat entspricht im Gesamtkontext eher einer benignen fibroossären Läsion, hier weitere z.B. CT-Kontrolle im Verlauf empfohlen. Ältere Rippenfraktur der 7. Rippe rechts laterodorsal. Diese zwei Regionen wohl auch den in der externen Skelettszintigraphie 08/2018 erkennbaren Knochenstoffwechselsteigerungen entsprechend.

4. Kein Anhalt für pulmonale Filiae.

5. Kein sicherer Anhalt für parenchymatöse Organfiliae. Eine dreieckig keilförmig konfigurierte Zone der Leber am Übergang S7 zum S8 mit einer im Vergleich zum umgebenden Leberparenchym etwas deutlicheren Traceranreicherungen entspricht am ehesten einer Zone fokaler Minderverfettung und ist nicht metastasentypisch konfiguriert. Hier empfehlen wir zur Sicherheit eine ergänzende Sonographische Korrelation.