Segler59



Personal data - diagnosis

Personal data

Visible name: Segler59
Ctry: Deutschland
State/Province: Ba-Wü
Year of birth: 1959
Age: 59
Occupation: Maschinenbauingenieur
Hobbies: Segeln, Radfahren, Lesen, Joggen
My Website:

Data at initial diagnosis

Date: 30.08.2016
Age at diagnosis: 56
PSA: 8.97
Biopsied? Yes
TUR-P? No
Gleason Score: 3 + 3 = 6
TNM-Stages: cT1c cN0 cM0
Remark:

Maximum measured prostate volume

Date: 22.08.2016
PSA: 8.97
Volume in ml or cm³: 43

Postoperative pathological data

Date: 30.08.2016
Gleason Score: 3 + 3 = 6
pTNM-classification: cT1c cN0 cM0
Margins:
p-L-V-P-G-Findings:
See stories of:

Prostate cancer treatments

** PSA level at the start of the treatment
from to PSA** Type Clinic City
18.04.17 20.04.17 7.25 LDR-Brachy Martiniklinik Hamburg



Drugs

NEM = Nutritional supplement
from to Medication Quantity / unit of time
01.01.92 L-Thyroxin 187,5 mg pro Tag
09.09.02 Vit.B12 1 ml alle 5 Wochen i.m.
18.04.17 Tamsulosin 0,4 0-0-1
20.05.17 Granatapfelsaft täglich
01.01.18 My Prostate 0-0-1
18.04.18 Pollstimol 2-0-2
20.04.18 L-Arginin Macca 2-0-2
Quantity per D / M / Y etc.


PSA-History    ng/ml    logarithmic

PSA-History    ng/ml    linear

Quotient freies gesamt PSA    %

Quotient freies gesamt PSA    %

Quotient freies gesamt PSA    %

PSA doubling times in years

Doubling time is greater than previous period.
Doubling time is smaller than previous period.
* Calculated backwards for 1, 2, 4 and 8 periods.

Limit = 3 years


Calculation of doubling times in days

Doubling time in years:
Doubling time in days:
Date PSA 1* 2* 4* 8*
20.11.09 2.48
04.11.11 3.09 6.17
25.07.14 3.66 11.15 8.33
16.07.16 8.87 1.55 3.09
14.10.16 4.91 -- 5.25 7.01
04.01.17 5.60 1.18 -- 6.03
04.04.17 5.05 -- 11.62 5.80
18.04.17 7.25 0.07 0.76 --
13.07.17 4.80 -- -- -- 8.03
16.10.17 2.80 -- -- -- --
17.01.18 2.80 -- -- --
02.03.18 3.10 0.82 2.56 -- --
13.04.18 3.70 0.45 0.59 -- --
22.05.18 4.70 0.31 0.37 0.80 --
18.06.18 6.68 0.15 0.21 0.33 2.99
25.06.18 4.70 -- 0.52 --
08.08.18 3.90 -- -- 4.22 --
26.09.18 4.10 1.86 -- -- 1.72
13.11.18 4.00 -- 7.28 -- 1.60
04.01.19 4.10 4.00 -- 2.09
14.02.19 4.10 7.15 7.22 5.68
28.03.19 2.30 -- -- -- --
           
           
           
Date PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

My Story

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Date Δ 

Last PSA from

Personal stories

       
18.06.2018 6.68 18.06.18
Testosteron 17.01.2018 4,40 µg/ml
TRUS: Prostata 40 ml

freies PSA (ECLIA / Roche) + Quotient freies gesamt PSA
14.10.2016 0,66, 0,13

04.04.2017 0,89, 0,18
18.04.2017 0,7, 0,1
13.07.2017 0,32, 0,08
16.10.2017 0,2, 0,08

08.01.2018 0,2, 0,06
22.05.2018 0,12, 0,02



PSA µg/ml - Verlauf:

20.11.2009 2,48

04.11.2011 3,09

25.07.2014 3,66

16.07.2016 8,87
14.10.2016 4,91

04.01.2017 5,6
04.04.2017 5,05
18.04.2017 7,25 LDR-Brachytherapie 18.04.2018 Martiniklinik Hamburg
13.07.2017 4,8
16.10.2017 2,8

17.01.2018 2,8
02.03.2018 3,1
13.04.2018 3,7
22.05.2018 4,7
18.06.2018 6,88
25.06.2018 4,7
08.08.2018 3,9
26.09.2018 4,1
13.11.2018 4,0
04.01.2019 4,1
14.02.2019 4,1


stetig steigende PSA- Werte seit 2009


Nebendiagnosen:
Z.n. Kreuzbandriss Skiunfall 1988
Z.n. Radiojodtherapie einer Hyperthyreose1992
Z.n. Perniziöse Anämie 2002


Ultraschall und Abtasten ohne Befund


22.08.2016 mpMRT

Befund:
1. mäßig suspekte Läsion in der AS-Zone links in der mittleren Prostata, formal
PIRADS 3 entsprechend)
2. mehrere a.e. mit BPH- Knoten zu vereinbarende Läsionen in der
Transitionalzone
3. unauffällige Samenbläschen
4. keine suspekt vergrößerten Lymphknoten
5. kein Hinweis auf ossäre Metastasen
6. DRU: nicht suspekt


29.08.2016 28-fache MRT-3D fusionierte transperineale stereotaktische Prostatastanzbiopsie

Die Biopsie verlief soweit gut, kaum Schmerzen. Antibiotika Amoxicillin bis drei Tage danach. Blut im Urin bis drei Tage danach. Stark eingeblutetes Ejakulat bis 10 Tage danach. Es dauerte 4 Wochen, bis es ganz ohne Blut war. Hatte nach der Biopsie Empfindungsstörungen im gesamten Intimbereich. Dauerte bis zu 8 Wochen an.

Befund:
PCA Gleason Score 6 (4/7 Positionen, max.Tumorvolumen 10%)


Suche nach geeigneter Therapie, Active Survaillance keine Option, da vier Stellen in der Prostata betroffen sind. Wenig Unterstützung dabei durch die Ãrzte. Viel geholfen bei der Informationssuche hat das Forum hier!!! Und eine sehr gute Selbsthilfegruppe in Mannheim- Prostataselbsthilfegruppe Rhein- Neckar.


19.04.2017 LDR- Brachytherapie Martiniklinik Hamburg, Dr.Schwarz
Mittels 24 Nadeln wurden 65 Seeds in die Prostata gebracht, in
Vollnarkose. Dosis: Jod-125 Seeds, D90 189 Gy

24.05.2017 Kontroll- CT in Hamburg Martiniklinik,nach der Brachytherapie

Nach der Brachytherapie:
Pollakisurie und Dysurie, keine Inkontinenz und keine Potenzprobleme, bis heute.

Es ging mir gut, leichte Schmerzen bis drei Tage nach Eingriff. Antibiose bis eine Woche nach dem Eingriff. Blasenkatheter 24 Stunden nach OP. Keine Stuhlgangprobleme. Keine Erektionsprobleme, aber
Empfindungsstörungen am Penis (ähnlich wie nach der Biopsie, nur stärker) und leichtes Kribbeln, wie Stromschläge ab und an im gesamten Intimbereich. Kribbeln ist mittlerweile weg, nur die Rückmeldung bei der Erektion nicht. Ich habe gute Erektionen, aber spüre die Festigkeit nicht richtig. Ejakulatmenge ging zurück, ist nach einem Jahr wieder mehr geworden. Der Arzt meinte, die Nerven seien durch die Bestrahlung von innen wohl gereizt. Sehr lästig.

Ich war drei Tage zu Hause und ging danach gleich wieder arbeiten.

Nächtliches Wasserlassen war nach der Brachytherapie bis zu 8 mal. Das war sehr nervig, da ich berufstätig bin und die nächtliche Schlafunterbrechung mir tagsüber zu schaffen machte. Auch machte mich das Bestrahlen etwas müde. Heute nach einem Jahr muss ich 1-2 mal Nachts zur Toilette.

Medikamente: Tamsulosin 0-0-1 und Pollstimol 2-0-2
L-Thyroxin 187,5 mg pro Tag
Vit.B-12 1 ml alle 5 Wochen i.m.

NEM: Granatapfelsaft Jacobsen und L-Arginin-Macca

PSA- Wert fällt nicht wie gewünscht (minimalster Wert 2,8), steigt seit Januar 2018 wieder an.

04.05.2018 PSMA- PET- CT und PET- MRT im DTZ, Dr. Mohnike, Berlin

Befund:
Lokalrezidiv in beiden Prostatalappen nach Brachytherapie.
Fokale anreicherung im Os ilium links.
Keine lymphogene Metastasierung


Wieder das gleiche alleingelassen werden von Seiten der Ãrzte, wie vor dem Befund. Zum Glück gibt es dieses Forum hier und die Selbsthilfegruppe. Wäre man zu Recherchen technisch wie intellektuell nicht in der Lage....mag gar nicht dran denken.



MRT Becken 28.05.2018

Befund: PIRADS IV Läsion



Re-Biopsie 8.6.2018

Digital-Rektale Untersuchung 8.6.2018: Prostata verhärtet nach Brachyth.
Urinstatus: 25 Erys /nl
TRUS: Prostata misst 28 ml
Befund:
24-fache stereotaktische Prostatabiopsie
Zu weiterer Einordnung der Drüsenkomplexe unklarer Signifikanz sind immunhistologische Zusatzuntersuchungen gemacht worden.
Zusammengefasst kann ein Karzinom immunhistologisch bei erhaltener Basalzelllage (HMWCK) und fehlender Expression von AMACR nicht diagnostiziert werden. Die zellulären Atypen sind am ehesten als reaktive Veränderungen ortstypischer Drüsen bei Z.n. Brachytherapie zu werten. Kein Nachweis von Malignität.

und eine Urethrozystoskopie (Blasenspiegelung)
Befund: Blase unauffällig

CT-Urogramm wird noch gemacht, weil Blut im Urin (Mikrohämaturie) ist (um Nieren-Ca auszuschließen)
Befund:
Unauffällige MR-Urografie bds. Kein Hinweis auf eine Raumforderung entlang der Harnwege. Kein Aufstau. Kein Hinweis suspekter Organläsionen.Keine vergrößerten Lymphknoten.Vergrößerte Prostata. V.a. Sekretstau des linken Samenbläschens.Kein sicherer Hinweis auf ein Kapselüberschreitendes Wachstum bei Z.n. PCA.

Die Biopsie habe ich besser vertragen als die vor zwei Jahren. Während der Untersuchung bekam ich Antibiotika als Infusion und weitere fünf Tage als Tabletten (Cefuroxim 500 mg). Keine Schmerzen danach und kein Taubheitsgefühl. Allerdings etwas dicke Beine. Ich führe es darauf zurück, dass ich gleich zwei Tage später Joggen war und es sehr warm war. Alles wieder ok. Kein sichtbares Blut im Urin. Ich muss auch nicht mehr so oft in der Nacht zur Toilette (2-3 mal). Ejakulat ist immer noch blutig und der Orgasmus sehr schmerzhaft. War nach der Brachyl auch so und recht lange.


Tumorboard NCT Heidelberg 26.06.2018
Beschluss:
Bei biochemischem Rezidiv nach Brachytherapie ohne Malignitätsnachweis in der 24- fachen Prostatastanzbiopsie und fraglicher ossärer Lässion im Os ilium li.empfehlen wir zur weiteren Abklärung des ossären Befunds eine Knochenszintigraphie mit SPECT. Bei Mehranreicherung im individuellen Konzept Lokaltherapie diskutieren alternativ Systemtherapie nach CHAARTED + AHT.

Knochenszintigraphie 27.06.2018
Befund:
Mehrspeicherungen zeigen sich wie folgt:
beide AC-Gelenke, re Kniegelenk, re Tibiofibulargelenk, li OSG, Großzehengrundgelenk, degenerativ
Skelettszintigraphisch kein Anhalt für eine Knochenmetastase an der linken Beckenschaufel am Ort der flauen PSMA- Mehrspeicherung, auch nicht in der SPECT.

PSA-Messung 25.06.2018 4,7.

Erneut Gespräch im NCT am 05.07.2018
Beschluss:
Nachdem Knochenszinti negativ ist und der PSA konstant geblieben, empfielt man zwei weitere PSA-Messungen abzuwarten und sich mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen (wörtlich).
Eventuell soll eine weitere Sättigungsbiopsie erwogen werden und / oder ein erneutes PSMA-PET-CT.

PSA- Messung 08.08.2018 3,9

Weitere Messungen folgten seitdem. Der PSA pendelt sich derzeit um die 4 ein. Unbefriedigender Stillstand. Diverse Arztbesuche beim behandelnden Urologen. Dieser ist auch etwas rat-und hilflos. Will immer abwarten, was Spezialisten sagen, die ich aufsuche. Leider sagt von denen jeder etwas anderes. Insgesamt unbefriedigend. Aber auch gut, dass der PSA stabil ist und im Moment keine Therapie erfolgen muss.

Nächtliches Wasserlassen 1-2 mal ist geblieben. Auch die Schmerzen beim Verkehr, besser gesagt der schmerzhafte Höhepunkt. Urologe meint, dass könnte vom Tumor kommen. Ein anderer meint, es komme von gereizten Nerven. Auch habe ich beginnende ED. Momentan gehts noch, bekam aber Sidenafil verschrieben, nur noch nicht genommen.

Psychisch ist es manchmal schwierig, da eben dieses Damoklesschwert über mir schwebt. Eine Zweitbehandlung wird kommen, ganz klar. Nur eben wann. Momentan eine Art Active Surveillance nach Therapie...wenn es so bleibt, wäre es gut. Besser natürlich, PSA würde fallen.

Eine von mir gestellte Reha wurde abgelehnt. Sehr ärgerlich, da ich noch keine in Anspruch genommen habe und auch keinen Tag krankgeschrieben war. Vermutlich ist man einfach zu dumm, wenn man nicht Krank macht! Dabei bin ich wirklich hoch belastet durch den Krebs, körperlich wie seelisch. Und ich arbeite hart und habe eine schwer behinderte Ehefrau zuhause zu versorgen und Kinder im Studium. Beklage mich nicht, aber ist halt alles sehr viel.

Im Januar 2019 war ich in Mannheim bei Prof. Michel zur Beratung wie es nun weiter gehen soll. Uniklinik Heidelberg ist für mich keine Option mehr (außer einer Diagnostik), da die Gespräche dort unzufriedend verlaufen. Kein Arzt nimmt sich Zeit, meist spricht man zunächst mit Studenten, die keine Ahnung haben. Und die Ärzte beten streng nach der Leitlinienbibel. Keine Option bei meinem Krankheitsbild.