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d Hans B.
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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
11.08.2017 0.25 07.08.17
Leider ein ziemlicher, unerwarteter Sprung von 0,18 auf 0,25. Ich hoffte, und tue das noch immer, dass der PSA-Verlauf so bleibt wie bisher: Anstiegsgeschwindigkeit ca. 0,03 ng/ml/Jahr, PSA-VZ mehrere Jahre. Heute bei meinem Urologen: Er meint nach wie vor, dass das PSA wahrscheinlich eher von Restgewebe ( das könne bis zu 1 Kubikzentimeter betragen) herrührt.
Sollte sich noch zweimal ein vergleichbarer Anstieg wie der letzte ereignen, solle ich das Finasterid absetzen, und zwei Monate nach dem Absetzen eine PSMA SPECT-Untersuchung machen. Er empfiehlt die Klinik, in der ich vor 14,5 Jahren operiert wurde!
       
15.11.2016 0.20 07.11.16
Ich hatte heute ein mehr als erfreuliches Gespräch mit meinem Urologen: Er meinte, nun noch dezidierter als bisher schon, dass es mehr als unwahrscheinlich sei, dass meine seit der RPE vor 14 Jahren recht allmählich ansteigenden PSA-Werte durch ein Krebsgeschehen bewirkt sein könnten. Er kenne einige Fälle, deren PSA-Anstiege ähnlich wie der meinige durch Wachstum von Restgewebe erklärbar sein können. Auch mein MRT-Ergebnis passe zu dieser Annahme.
Außerdem: Wäre die Entwicklung meiner PSA-Werte durch Krebs bedingt, so der Urologe, dann wäre mit viel kürzeren Verdoppelungszeiten und erheblich größeren PSA-Anstiegen zu rechnen.
Das höre und glaube ich gerne, es ist ein bisschen wie neugeboren sein.
So wird mir der nächste PSA-Test in 3 Monaten vermutlich weniger Aufregung verursachen als es bislang der Fall war.
       
18.06.2015 0.14 16.06.15
Seit ich ab 2008 täglich 5mg Finasterid einnehme, hatte ich keinerlei weitere Behandlung.
Ich habe mit dem Finasterid auf Anraten meines damaligen Urologen angefangen, in der Hoffnung, dass dadurch möglicherweise auch ein Einfluss auf das Wachstum des Krebses ausgeübt werden kann. Betonung liegt auf "möglicherweise", die Möglichkeit ist ja durch keine Studien gestützt. Das Finasterid blockiert teilweise die Umwandlung des Testosteron in das auf die Prostata bzw. den Prostatakrebs wirkende DHT, und daher hoffe ich auch auf einen positiven Einfluss auf ein mögliches Krebswachstum, zumal ich in keiner Weise Nebenwirkungen des Finasterid verspüre.
Seitdem ist mein PSA-Wert allmählich gestiegen, zwischendurch allerdings auch wieder mal gefallen. Letzteres ist ja nicht so recht typisch für einen Krebs, schließlich war meine OP schon vor 12 Jahren. Ich kenne niemand mit einer ähnlichen PSA-Entwicklung. Bei meiner Diagnose (Gleason 3+4, G 2,
T 3a) wäre eigentlich mit einem viel schnelleren Anstieg des PSA zu rechnen, wenn ich Krebs hätte.
Da der operierende Arzt zwar nicht nerverhaltend, aber doch sehr vorsichtig geschnitten hat (trotzdem waren die Ränder krebsfrei), könnte meine PSA-Entwicklung auch vielleicht durch Restgewebe bedingt sein. Ich weiß das nicht, kann aber inzwischen mit der Situation, nicht sicher zu wissen, ob ich Krebs habe oder nicht, ganz gut leben (von der üblichen Angst vor dem Ergebnis des PSA-Tests alle drei Monate natürlich abgesehen).
Ein kürzliches MRT brachte kein Ergebnis; es war kein Krebs sichtbar, jedoch auch nicht vollständig ausschließbar, was aber auch durch die durch die durch die Operation bedingten Verwachsungen und die Einnahme des Finasterid bedingt sein könnte. Bei einem so niedrigen PSA-Wert ist es ja generell unwahrscheinlich, dass ein MRT was findet. Ich könnte nochmal später ein MRT mit vielleicht mehr Aussagekraft machen lassen, wenn ich vorher das Finasterid absetze. Das werde ich allerdings frühestens tun, wenn mein PSA-Wert 0,3 erreicht haben sollte. Ich teile die Meinung meines Urologen, dass es sich angesichts der PSA-Entwicklung (Verdoppelungszeit) eher um ein lokales Rezidiv handeln könnte, das ich dann mit einer Bestrahlung behandeln lassen würde.
Bis dahin warte ich ab, gehe jedes Vierteljahr zum Test und genieße die Zeit zwischen den Tests.
       
15.09.2008 0.09 01.09.08
Nachdem mein PSA-Wert allmählich ansteigt, beginne ich auf Anraten meines Urologen mit der Einnahme von Finasterid 5 mg, 1 Tabl. pro Tag, getragen von der Hoffnung, ein (vorerst biochemisches) Rezidiv hinauszuzögern, und das Wachstum von Krebs zu verlangsamen.
       
30.01.2003 14.50 28.11.02
Um mir hinsichtlich der optimalen Behandlungsmöglichkeiten und der Frage "systemisch oder nicht?" sicherer zu werden, ließ ich eine beidseitige laparoskopische pelvine Lymphadenektomie sowie Ductus deferens Resektion beidseitig durchführen. Die Operation war erträglich, das Ergebnis beruhigte mich etwas: keiner der entnommenen Lymphknoten war von Krebs befallen.
Zusammen mit anderen Überlegungung und Untersuchungen (Szintigramm, MRT) trug dieses Ergebnis zu meiner Entscheidung für eine am 19.2.2003 durchgeführte radikale retropubische Prostatektomie bei, von der ich mir eine Heilung erwartete.
Außerdem hätte ich nach einer OP ja immer noch mehrere "Pfeile im Köcher": Bestrahlung, Hormonblockade, Chemotherapie.