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Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
30.09.2005 - -
Biopsie am 30.09.05 nach 1. Vorsorgeuntersung mit 57 Jahren am 15.09.05 bei einem PSA von 34 ng.

Pathologische Beurteilung:
GLEASEN-Score 3+3=6
GIIb

Skelettszintigraphie negativ.

Empfehlung von Urologe OP mit anschließender Bestrahlung.

Im persönlichen Umfeld kenne ich Personen mit Prostatakrebs, welche mir ebenbfalls die OP empfahlen. Sehr schnell habe ich mich dann für die OP entschieden, dabei war auch noch entscheident, daß mein Schwager 1987 mit 58 Jahren an Protatakrebs gestorben ist. Er lehnte damals eine OP ab.
Nach 3 Jahren HT ist er gestorben.

Vom BPS Selbsthilfeforum im Internet wusste ich noch nichts, eventuell war das gut so.

Ich hätte mich eventuell für andere Therapien entschieden. Ob ich damit besser gefahren wäre, kann nicht mehr beurteilt werden.

       
10.11.2005 35.00 10.11.05
Pelvine Lymphadenektomie und RPE

Histologie:
pT3b,N0,M0, Gleason-Score 7 (3+4)
Tumorbefall beider Prostatalappen sowie Infiltration beider Samenblasen und beider Samenleiter. Keine sichere R1 Situation. Pelvine Lymphknoten sind tumorfrei.

Nach 12 Tagen Katheterentfernung. Nur geringe Harninkontenetz. Urologe empfielt nach 6 Monaten Bestrahlung. PSA am Entlassungstag 1,76ng. OP ohne Nebenwirkungen.

Anschließend Anschlußheilbehandlung in Bad Rappenau. Danach vollkommen kontinent.

Nach Reha wieder Vorstellung beim Hausurologen am 12.01.06. PSA jetzt bei 0,3 ng. Nehme zusätzlich 1 Casodex 50mg.
Urologe empfielt mit Strahlenbehandlung sofort zu beginnen.

Am 20.01.06 Vorstellung im Klinikum bei Strahlenabteilung. Chefin wünscht vorherige PET/CT.
Termin für den 07.02.06 an der Uni-Ulm vereinbahrt. Ab sofort Casodex abgesetzt.

Am 07.02.06 PET/CT in Ulm.
Diagnose: Lokalrezitiv linksseitig in der Prostataloge. Sonst alles in Ordnung. Prof. Reske empfiehlt Strahlenbehandlung.
Jetzt wieder Vorstellung in Strahlenklinik.

       
24.02.2006 0.20 04.02.06
Adjuvante Bestrahlung

Ab 24.02.06-16.05.06 39 Bestrahlungen des des Beckens und der pelvinen Lymphabflussgebiete mit 50,4 Gy und Dosisaufsättigung im Bereich der primären Prostataregion bis 70,2 Gy.

Seit 08.02.06 wieder 1 Casodex 50mg.

Während der Bestrahlung lediglich Beschwerden beim Stuhlgang, die aber nach der Bestrahlung schnell abklingen.
Probleme hatte ich nur mit der Einnahme von Casodex (Schweißausbrüche) und auch psychische Beschwerden.

Am 15.06.06 nächster Termin bei Urologe.
Am 15.09.06 PSA <0,1ng - ab sofort Casodex abgesetzt.
Am 15.09.06 PSA <0,1ng
Am 15.01.07 PSA <0,1ng
Am 15.04.07 PSA <0,1ng
Am 13.07.07 PSA 0,17ng.
Jetzt habe ich grosse Probleme, da ich doch davon ausging die Sache hinter mir zu haben.

Sehr langes Gespräch mit Urologen mit Ergebnis, dass noch nicht mit HT begonnen wird.
Ich möchte die PSA Entwicklung abwarten und ab einem PSA Wert >1,2 eine erneute PET/CT machen.

PSA am 09.09.07 0,24ng
PSA am 10.10.07 0,19ng
PSA am 15.01.08 0,34ng
PSA am 15.04.08 0,47ng
PSA am 15.09.08 0,64ng
PSA am 15.11.08 0,96ng

       
16.03.2009 1.31 06.02.09
PSA 06.02.09 1,31ng

Jetzt erneute PET/CT und MRT am 23.02.09 an der Uni-Ulm. Verdacht auf Nadelrezidiv oberhalb der Aortenbifurkation. (2 Lymphknoten) Kein Hinweis auf ossäre oder viscerale Fernmetastasen.

Prof. Reske sieht die Möglichkeit einer erneuten Bestrahlung

Nach ausgiebiger Besprechung mit meinem Urologen, (ich möchte noch nicht mit der HT beginnen) vereinbahre ich einen Besprechungstermin am Klinikum für Strahlenmedizin.

Chefin empfielt im Rahmen eines individuellen Heilversuches die Bestrahlung der paraaortalen Lymphknoten oberhalb der schon bestrahlten Lymphknoten.

Nach Anfertigung einer CT-gestützten, dreidimensionalen, intesitätsmodulierten Strahlenteraphie, die in einer stereotaktischen Fixierung erfolgte, werden im Zeitraum vom 16.03.09 bis 29.04.09 die paraaorttalen Lymphknoten von LWK1-4 in einer Fraktionierung von 5mal 1,8Gy pro Woche bis 57,6Gy bestrahlt.

Im gesamten Bestrahlungszeitraum und auch nachher hatte ich keine Nebenwirkungen.

Der nächste Termin bei Urologen am 13.07.09 PSA 0,63 ng.

Am 09.09.09 PSA 0,10 ng.
Am 15.12.09 PSA 0,06 ng.

Ich werde jetzt die weitere PSA Entwicklung abwarten, auf jeden Fall aber die HT so lange wie möglich hinausschieben.

Nächster Termin bei Urologe 15.03.10

Am 15.03.2010 PSA 0,14 ng.

Nächter Termin bei Urologe am 21.06.10

       
27.09.2010 0.41 21.09.10
Am 21.09.2010 PSA 0,41 ng.
Entwicklung wird weiter beobachtet. Nächster Termin 10.01.2011.

       
10.01.2011 1.00 07.01.11
PSA auf 1,0 gestiegen. In ca. 6 Wochen lasse ich nochmals den PSA-Wert messen und dann eine PET-CT anfertigen.
       
21.02.2011 1.10 21.02.11
Wert langsamer gestiegen als vermutet. Nächste Messung am 10.04.2011.
Termin für PET-CT am 29.04.2011.
       
11.04.2011 1.30 08.04.11
Jetzt Anmeldung zur PET-CT am 29.04.2011 in Ulm
       
29.04.2011 1.30 08.04.11
PET-CT Colin in Ulm
Kein metastasentypiisches Speichermuster.
Prof. Reske empfielt Knochensyntigramm mit PET F-18 Fluorid.
       
12.05.2011 1.30 08.04.11
Kein metatasentypisches Speichermuster im F-18-Fluorid-PET-CT.

Nächster Termin mit PSA-Bestimmung am 18.07.2001
       
18.07.2011 1.60 18.07.11
PSA-Wert steigt langsamer. Nächste Messung am 17.10.2011
       
11.10.2011 2.76 11.10.11
PSA am 11.10.2011 Werde mit Hormonteraphie vermutlich im Januar 2012 beginnen. Eventuell vorher noch PET-CT.
       
11.01.2012 3.64 11.01.12
Am 11.01.2012 PSA bei 3,64. Nach Gespräch mit Urologen, wurde entschieden dass zunächst noch eine weitere PET/CT erfolgen sollte Termin am 25.01.2012
       
25.01.2012 3.17 23.01.12
PET-CT in Ulm.
Beurteilung:
Bei Zustand nach Prostatakarzinom sowie Zustand nach Radiatio der Lymphknoten-Filiae abdominal und im Bereich des Beckens jetzt Zeichen einer weitergehenden lymphnodalen Dissemination mit zunehmender Cholinspeicherung in einem links retrocrural gelegenen Lymphknoten und ebenfalls suspekte, cholinspeichernde mediastinale Lymphknoten. Weiterhin kein Nachweis eines Lokalrezidivs oder einer ossären bzw. visceralen Dissemination.
       
10.02.2012 3.17 23.01.12
Beginn Hormonteraphie
Als erstes Bicalutamid Teva 50 mg 1mal täglich. Anschließend 3 Monatsdepot Eligard 22,5 mgr.
Hatte außerdem noch Termin bei Strahlentherapie. Die Bestrahlung der befallenen Lymphknoten wird nicht empfohlen, da zu riskant.
Am 09.03.2012 Eligard Depot 22,5 mg
       
11.06.2012 0.33 08.06.12
PSA auf 0,33ng. gefallen.
Weiteres 3 Monatsdepot Eligard 22,5mg.
Nebenwirkungen von Eligard sind starke Hitzewallungen und Kurzatmigkeit.
       
14.09.2012 0.19 10.09.12
PSA auf 0,19 ng. gefallen.
Weiteres 3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg.
       
14.12.2012 0.03 14.12.12
Weiteres 3 Monatsdepont Eligard 22,5 ng.
       
14.03.2013 0.10 14.03.13
PSA-Bestimmung anderes Labor.
Weiteres 3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg.
       
21.06.2013 0.06 21.06.13
Weiteres 3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg.
       
27.09.2013 0.03 24.09.13
Pause Hormonteraphie
       
16.12.2013 0.03 16.12.13
Pause Hormonteraphie
       
24.03.2014 0.38 18.03.14
Pause Hormonteraphie
       
04.07.2014 1.18 27.06.14
PSMA PET-CT am 22.07.2014, Anschliessend Entscheidung über weitere Vorgehendsweise.
       
22.07.2014 1.18 27.06.14
PSMA PET-CT
Kein Nachweis suspekter Lymphknoten. Keine Viszerale, pulmonale oder ossäre Metastassierung. Kein Anhalt für ein Lokalrezitiv.
       
29.09.2014 3.10 29.09.14
Termin beim Urologen.
Nach einem langen Gespräch wird vereinbahrt mit der Hormonteraphie bis Januar 2015 auszusetzen und dann wieder zu beginnen
       
13.01.2015 5.10 08.01.15
Termin beim Urologen
PSA auf 5,1 gestiegen.
Ich werde nochmals mit Beginn der Hormonteraphie abwarten. Am 20,04,2015 wird der PSA-Wert nochmals gemessen und anschliessend eine PSMA PET-CT angefertig, Danach Entscheidung über weitere Vorgehendsweise.
       
20.04.2015 6.89 13.04.15
Termin beim Urologen
Am 07,05,2015 wird PSMA PET-CT durchgeführt, dann Entscheidung über weitere Vorgehendsweise.
       
07.05.2015 6.89 13.04.15
PSMA PET-CT
Kein Nachweis suspekter Lymphknoten,keine viszerale oder ossäre Metastasierung.
Ich werde im Juli nochmals den PSA messen und dann Entscheiden über die weitere Vorgehendsweise.
       
06.07.2015 9.65 06.07.15
Termin beim Urologen. Vor Beginn mit Hormonteraphie werde ich noch PET-CT mit Cholin anfertigen lassen.
       
06.08.2015 9.65 06.07.15
PET-CT Cholin ohne Befund. Stehe jetzt vor der Entscheidung, Beginn Hormonteraphpie oder weiterhin abwarten?
       
28.08.2015 9.65 06.07.15
Szintigraphie Körperskelett ohne Befund
       
25.09.2015 12.40 25.09.15
Zweitmeinung von anderem Arzt. Im Dezember nächste PSA Bestimmung. Da alle Bidlgebenden Untersuchungen negativ sind und ich mich allgemein als gesund fühle, werde ich noch mit dem Beginn der Hormonterphie warten.
       
07.12.2015 13.80 02.12.15
Termin bei Urologen. Langes Gespräch mit Urologen. Da sämtliche Bildgebenden Verfahren negativ sind und ich zurzeit keinerlei Beschwerden habe, werde ich noch nicht mit der Hormonterphie beginnen. Im März 2016 wird erneut der PSA gemessen, Die PSA-VZ hat sich zwischen Sept. 2015 und Dez. 2015 von 7 auf 16 Monate verändert.
Ich gehe davon aus daß sich nächstes Jahr bei einem höheren PSA-Wert bei einem weiteren PET-Ct dann etwas festgestellen lässt, das sich dann in irgendeiner Weise behandeln lässt. Ich möchte den Beginn der Hormonteraphie so lange wie möglich hinausschieben.

       
23.03.2016 22.60 07.03.16
Nochmalige PSMA PET-CT am 18.03.2016 ohne Befund.
Nachdem der PSA Wert jetzt auf 22,60 ng gestiegen ist beginne ich jetzt wieder mit der Hormonteraphie.
Bis zum 22,04,2016 nehme ich tägich 1 mal Bicalutamid Teva 50 mg. Ab 22,04,2016 3 Monatsdepot Eligard 22,5 mg
       
22.04.2016 22.60 07.03.16
3 Monatsdepot Eligard 22,5 mg
       
21.07.2016 3.20 21.07.16
Eligard 3 Montsdepont 22,5 mg
Nächster Termin 27,10,2016
       
27.10.2016 1.72 20.10.16
3 Monatsdepont Eligard 22,5mg
Nächster Termin 23.01.2017
       
24.01.2017 1.50 17.01.17
3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg
nächster Termin 24.04.2017
       
13.04.2017 1.15 11.04.17
3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg
Nächster Termin 18.07.2017
       
18.07.2017 0.90 13.07.17
3 Monatsdepont Eligard 22,5 mg
Nächster Termin 12.10.2017