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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
01.05.2017 - -
Andere Vorerkrankungen
(Nur der Vollständigkeit halber)

Seit ca.01/1990 L40.0 G Psoriasis vulgaris - Angelegte Hautminderbelastbarkeit mit Beteiligung mehrerer Strukturen - langjährige Chronische Schuppenflechte die sich unter Stress verstärkt | mit starker Beeinträchtigung der Lebensqualität DLQI Score: 18 (= starke Beeinträchtigung der Lebensqualität)

Seit ca. 11/2001 H91.9 L G Dauerhaft an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bzw. Hörverlust am linken Ohr seit 2001 - Innenohrschwerhörigkeit bds.
TA links an Taubheit grenzend von 95 dB aufsteigend bis 85 dB
(Rechtes Ohr schwerhörig - TA rechts von 10 dB auf 60 dB)

Seit ca.11/2001 H93.1 Organisch bedingter, lebenslanger, ständiger chronischer Tinnitus bzw. Ohrgeräusche mit stressinduzierter Verstärkung am linken Ohr seit 2001 (nach Hörsturz und Ohr-OP) | Schweregrad 4 (=schwerstgradig) | Ohrgeräusch links bei 90 Dezibel

Seit ca. 11/2001 Dauerhafte Seelische Störung bzw. Psychische Störung (Laut unbefristeten Schwerbehindertenausweis)

Seit ca. 11/2003 Minderbelastbarkeit der Halswirbelsäule – anhaltend – mindestens mittelgradig mit massiven Schäden an der HWS - Chronifizierung nach Gerbershagen: Stadium 3 Dauerschmerz
M50.3 G Degeneratives HWS-Syndrom mit Spondylosen und Osteochondrosen C3 - 7,
kyphotische Fehlstellung der HWS
M53.1 chron. Rez. Cervicobrachialgie re bei,
M42.92 bzw. multisegmentaler Osteochondrose der HWS (HWK 3-7),
M99.61 Osteophytäre Neuroforamenstenose HWK 3-7, HWK4/5 linksbetont und HWK 6/7 rechtsbetont M47.82 Spondylose, Uncovertebralarthrose und Spondylarthrose HWS

M17.1 Primäre Gonarthrose beidseits bei Z. n. Umstellungsosteotomie beidseits - Minderbelastbarkeit des Geh- und Stehapparates beidseits
Seit ca. 08/2009 li. Linkes Knie: Persistierende Chondropathie Grad III bis IV im Innenknie mit nur noch residual abgrenzbaren Restknorpelstrukturen
Seit ca. 01/2015 re. Rechtes Knie: Knorpelläsion Grad 2-3

Seit ca. 11/2011 K86.1 Chronische Pankreatitis mit rezidivierenden Schüben und mit Auswirkung auf andere Organe bzw. Körperstrukturen - Gesicherte ED 2011 (mit Folgeerkrankung: Purtscher Retinopathie bei chron. Pankreatitis mit fast völligem Sehkraftverlust am rechten Auge)

Seit ca. 10/2015 H35.3 Dauerhafte starke Visusminderung am re Auge mit Restsehleistungskraft von 5% seit 2016 – nicht korrigierbar
(Linkes Auge künstliche Linse nach Grauer Star OP)

Seit ca. 06/2017 Multiple, vorwiegend echoreiche Schilddrüsenknoten (Heiße und kalte)
Schilddrüsenvolumen mit 94,8 ml deutlich vergrößert
       
28.07.2017 59.64 24.05.17
23.05.2017 Tastuntersuchung der Prostata mit anschließender(!) Blutentnahme
(Habe wegen vermehrten Harndrang in der Nacht, den Urologen aufgesucht
die Tastuntersuchung selbst war unangenehm aber nicht schmerzhaft)


24.05.2017 Laborbefund tPSA 59,64 ng/ml Referenzwert bis 4,0

07.06.2017 Ultraschall Untersuchung > Prostata Vergrößert auf 55 ml

04.07.2017 Ultraschallgesteuerte Punktion (Stanzbiopsie 12 Stanzen) (TRUS) / (Einname eines Antibiotikum)
Ergebnis:
Gradierung: Jeweils G2.
Kombinierter Gleason-Score: 7 (4 (70%) + 3 (30%)).
Graduierungsgruppe: 3
Pn1, LO, VO.
(Punktion war unangenehm und etwas schmerzhaft, aber gut auszuhalten
Nebenwirkungen der Punktion: Ejakulat war anschließend zwei Wochen blutig / Urin normal |
Anschließend sonst keine Komplikationen und keine Entzündung)


07.07.2017 Diagnose: Prostatakarzinom (C61 G)

12.07.2017 Ganzkörperskelettszintigraphie
Befund: Spätstatisch finden sind Tracermehranreichungen wie folgt:
1. im Schädel links parietookz pital
2. in der 5. und angedeutet auch der 7. Rippe links dorsal
3. etwas inhomogen in der gesamten Wirbelsäule ohne jedoch eindeutig abgrenzbare Foci
4. im linken Os ilium
5. in beiden Kniegelenken, rechts betont (Z. n. Umstellungsosteotomie bds.)
6. in einzelnen kleinen Gelenken der Ginger und der Zehen beidseits
Beurteilung: Szintigrafisch findet sich ein metastasensuspekt erhöhter Osteometabolismus im Schädel (DD Meningiom), in den Rippen links und dem linken Os ilium, radiologische Korrelation empfohlen. Am ehesten degenerativ bedingte Mehranreicherungen in den übrigen oben genannten Lokalisationen.

19.07.2017 CT Abdomen und Röntgen Thorax
Beurteilung: Bei bekannten Prostatakarzinom kein Nachweis von Infiltrationen benachbarter anatomischer Strukturen im kleinen Becken. Kein Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Organmetastasen. Soweit abgebildet kein Anhalt für ossäre Metasierung. Nebenbefundlich 2 kleine Leberherde idem, DD kleine Zysten oder Hämangiome. Geringe Splenomegalie.

25.07.2016 MRT des Schädels, nativ und nach KM
Beurteilung: Kein Hinweis einer maligen Läsion, insbesondere links parieto-occipital keine Diffusionsrestriktion. Hier zeigt sich lediglich ein etwas prominentes trans-calottales Gefäß, hier vermutlich sekundär im Rahmen der anamnestisch bekannten Op am linken Ohr. Jedenfalls auchspeziell hier keine maligne läsion. Falls klinisch relevant wird ggf. eine weitere Abklärung empfohlen hinsichtlich einer differentialdignostisch möglichen duralen AV-Malformation (dann aber niedrigen Grades)

26.07.2017 Ganzkörperdiffusionsgewichtetes MRT
Befund: Zunächst auffällig ist eine deutliche Aktivierung des gesamten roten Knochenmarks, mit sehr wenig Fettmark vermutlich im Rahmen der anamnestisch angegeben hämatologischen Erkrankung im Kindesalter.
In der Diffusionsgewichtung demarkieren sich aber eindeutige metastasentypische Herde im linken OS ileum vental etwas cranial der Spina iliaca antenor (ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm) mit minimaler Deformierung der lateralen Corticalis.
Weitere kleine Herde ( 3 bis ca. 10 mm) finden sich rechts am Pedikelabgang BWK 1, zentral im BWK 5, caudal im BWK 8, rechts ventral und dorsal im BWK 10 und fraglich links dorsal im BWK 11, links lateral im LWK 4. Entlang des Rippenthorax kein Nachweis größerer Herde.
Beurteilung: Somit mehrere kleine Herde entlang der Wirbelsäule und links am Becken wie beschrieben, mit eindeutiger Diffusionsrestriktion und somit metastasentypisch. Miterfasst die Prostata mit ausgedehnten Tumorherden links laterial und hier bereits extraprotatische Infiltration.

28.07.2017 Fortgeschrittenes Prostatakarzinom mit extraprostatische Infiltration und eindeutigen metastasentypischen Herden
T3a Ausbreitung außerhalb der Kapsel
M1 (OS) Fernmetastasen (Knochenmetastasen)
Herd in Becken ca. 1,9 x 0,9 x 1,8 cm; Kleinere Herde in der Wirbelsäule
Nicht heilbar!



       
29.07.2017 59.64 24.05.17
29.07.2017 Beginn 1. Hormontherapie
(Zu Beginn: Libido und Potenz normal, Harndrang (Tags) & Kontinent normal, muss aber Nachts sehr oft auf Toilette / Gewicht 106 Kg bei 186 cm Größe)

ab 29.07.2017 Bicalutamid-ratioparm 50mg Filmtabletten 1 St. Täglich (Anti-Androgene) Morgens ca. 10:00
Wirkstoff: Bicalutamid
(Nebenwirkungen: Depresiv (kann aber auch sehr gut an der gesundheitlichen Gesamtsituation liegen), Antriebsarmut, Hitzewallungen, vermehrtes starkes Schwitzen, Müdigkeit)

          zusätzlich ab 31.07.2017 Tamsulosin Basis 0,4 mg Hartkapsel 1 St. Täglich nach dem
          ersten Essen
          Wirkstoff: Tamsulasunhydrochlorid
          (Gegen den nächtlichen Harndrang - deutliche Besserung innerhalb von einigen
          Tagen)

ab 08.08.2017 Leuprone 5mg Inplantat (Hexal) 3-Monatsdepot N1 (GnRH-Analoga bzw. Gonadorelin-Analoga; veraltetes Synonym: LHRH-Agonist)
Wirkstoff: Leuprorelin (als Acetat)
(Nebenwirkungen: Nebenwirkungen: Teilweise starke Müdigkeit und Antriebsarmut, plötzliche Hitzewallungen (oft beim zu Bettgehen), plötzliche starkes Schwitzen, Depressive Phasen, sehr schlechte Wundheilung, teilweise Heißhunger, nach 2 Wochen fast kein sexuelles Interesse mehr, nach 3 Wochen kein Ejakulat mehr, nach ca. 4 Wochen Impotenz, Gewichtszunahme - Ist alles Auszuhalten)


Geplant Bishosphonatgabe nach Zahnstatus

Geplant neue Spritze Leuprone in 3 Monaten (ca. 08.11.2017)



       
21.09.2017 1.90 21.09.17
PSA Messung 1,90 - PSA gefallen - Nadir
(Eine gute Nachricht - die Hormonbehandlung schlägt an
Ich bin aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Therapieformen und Optionen und sinnvollen Möglichkeiten der Behandlung (Barmer Kassenpatent)
Besteht vielleicht noch der kleine theoretische Hauch einer Heilung?
Oder nur noch eine palliative Therapie?
Ist eine OP noch möglich bzw. noch sinnvoll ? Off-Label Anwendung ? Krankenkasse???
(Eine Teilnahme an der G-RAMPP-Studie ist leider nicht möglich, zu viele Metastasen)




       
16.10.2017 1.90 21.09.17
Geplant Radikale Prostatektomie (RP) (Off-Label-Behandlung außerhalb der Leitlinie)