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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
30.06.2017 0.66 23.06.17
10/2012 Allg. Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt mit PSA als IGEL => Wert 14,6 => anschl. Vorstellung beim Urologen mit Tastbefund suspekt
11/2012 => PSA 10,7
12/2012 => PSA 10,1
02/2013 => Biopsie => 2 von 12 auffällig => Gleason 7b (4+3)
02/2013 => Anmeldung hier im Forum
02/2013 => Kontaktaufnahme zweiter Urologe zur Absicherung
03/2013 => Vorstellung bei Prof. Lahme (Siloah Pforzheim)
03/2013 => CT des Bauchraums und Ganzkörperskelettszintigraphie im IRAD KA
25/03/13 => OP mit daVinci (nerverhaltend links) im Siloah Pforzheim
26/03/13 => Erste Schritte unternommen ... kaum Beschwerden
28/03/13 => Befund ... ausgetreten, aber klar abgegrenzt, kein Tumor in den Lymphknoten, 3+5 als Gleason, Grade 3 (50%), 4 (20%), 5 (30%)
30/03/13 => Katheter raus ... Einlagen für Getröpfels
31/03/13 => Entlassung aus der Klinik
allgemeine Beschwerden: Brennen in der Eichel, Blut im Getröpfel, pelziges Gefühl der Haut linkes Bein
02/04/13 => Beginn mit 2,5er Cialis (halbe 5er)
03/04/13 => Verzicht auf stationäre Reha
04/04/13 => Erste "Erektion" ... Nerven scheinen noch da zu sein :-D
04/04/13 => Erste KG (durch Physiotherapeut eher manuelle Therapie denn reines Beckenbodentraining => BBT zuhause)
09/04/13 => Erste Nachsorge beim Urologen ... alles OK, Befund erläutert
25/04/13 => Erste PSA-Wert-Bestimmung nach OP und Sono => <0,05
Keine Inkontinenz und Impotenz mehr ... im weiteren Verlauf auch Spontansex möglich
05/07/13 => PSA <0,01
30/09/13 => PSA 0,016
17/12/13 => PSA 0,011
26/03/14 => PSA 0,036
25/06/14 => PSA 0,287
02/07/14 => PSA 0,25
04/07/14 => Beratungsgespräch Urologe. Empfehlung für PSMA-PET-CT mit anschließender Bestrahlung bei unauffälligem CT-Befund
11/07/14 => Vorgespräch bei Strahlentherapeuten => PSMA-PET-CT ja; aber auch Empfehlung für Bestrahlung des Bereichs der Lymphabflussbahnen, nicht nur Loge
30/07/14 => PSMA-PET-CT => Verfahren zeigte keine Nebenwirkungen bei mir => beim Erstbefund war ein Lymphknoten im Beckenbereich deutlich markiert und somit wird nicht nur die Loge bestrahlt ...
01/08/2014 => Hinweis im Forum auf Salvage
03/08/2014 => Urlaub ;-)
05/08/2014 => Kontaktaufnahme mit Prof. Heidenreich (Uniklinik Aachen)
14/08/2014 => Termin Urologe vor Ort => Entscheid für Entnahme Lymphknoten
27/08/2014 => OP in Aachen
30/08/2014 => Entnommene Knoten und Gewebe komplett befundfrei
29/09/2014 => PSA 0,211
19/12/2014 => PSA 0,21
03/07/2015 => PSA 0,17
04/03/2016 => PSA 0,23
09/12/2016 => PSA 0,26
23/06/2017 => PSA 0,66
21/07/2017 => PSMA-PET-CT => 1 befallener Lymphknoten
       
16.08.2017 1.12 15.08.17
Die Reise in die Uniklinik Köln war geprägt von offenen Fragen, ob es "nur" der eine im PSMA-PET-CT markierte bleiben würde oder über die Markierung mit Technetium sich weitere Stellen "zeigen" oder ob das neue Verfahren letztendlich nix bringt.
OP-Verlauf wie schon in Aachen problemlos. Ich konnte noch am selben Tag aufstehen. Leichte Übelkeit nach Aufwachen durch via PDA eingeleitete Schmerztherapie. Nach Umstellung des Schmerzmittels komplett beschwerdefrei. 4ter Post-OP-Tag Entlassung.
Jetzt heißt es warten auf die erste Messung nach ~6 Wochen, also etwa Ende September.
       
29.09.2017 1.55 29.09.17
Tja, war wohl nix. Der OP-Bericht schreibt "... Es kann der im MRT vorbeschriebene pathologische Lymphknoten sicher in der Tiefe der Fossa Marcille dorsal der A. und V. iliaca externa bis in die Tiefe des Acetabulums komplett reseziert werden. Die nachfolgende Inspektion des Situs mit der Gammasonde zeigt keine Aktivität mehr. ..." und doch steigt der PSA bei ner Messung sechs Wochen nach OP weiter :-( Das Ziel ist vier Wochen ruhig zu bleiben und auf die nächste PSA-Messung zu warten und zu hoffen, dass sich dann die eigentlich erwartete Reduzierung zeigt und der Anstieg jetzt nur ein "OP-Stimulus" war ...
       
20.10.2017 2.54 20.10.17
Da ist er wieder, der Drang nach Lösungen zu suchen und sich zu hinterfragen.
       
16.11.2017 4.08 10.11.17
Das Ergebnis vom PSMA-PET-CT niederschmetternd. Im Bereich des im August entnommenen LK massive Anreicherung. Dazu zwei Kochenmetastasen. Ne neue LK-Belastung nun auch links. Und Verdacht auf zwei Thorax-Metastasen ... Prost Mahlzeit. Somit Beginn der AHT mit Bica 150 und Bestrahlung der Brustdrüsen zur Vermeidung von Gynäkomastie ...
       
06.12.2017 1.44 06.12.17
Tja, die Vorstellung in der Klinik in KA wegen Chemotherapie brachte zwei Erkenntnisse: Bica sollte durch ne ADT abgelöst werden, wenn ich Chemo machen will (da Bica und Docetaxel beides auf die Leber geht). Und auch wenn es Studien gibt, die das Zusammenspiel von ADT PLUS Docetaxel als vorteilhaft aufzeigen, gibt es keine Garantie, dass selbst ne PKV das bezahlt. Die OÄ berichtete von nem Fall bei nem GKV Versicherten, bei dem die Kostenübernahme verweigert wurde. Also nix mit kurzfristigem Beginn der Chemo und stattdessen Vorabbeantragung für Kostenübernahme bei der Axa ...
Aber das Bica wirkt. Die Blutentnahme brachte ne Reduktion des PSA von zuletzt 4,08 auf 1,44 :)
       
11.01.2018 1.74 05.01.18
Ein guter Monat schon wieder vergangen seit dem letzten Eintrag. "Virtuelles Tagebuch" ist schon mühsam ;-)

Am 19ten Dezember gab es die erste Trenantone. Verabreichung ohne NW und im weiteren Verlauf eigentlich auch keine feststellbar. OK, inzwischen ist die Libido weg, aber überraschenderweise die Erektionsfähigkeit noch da. Bica wurde im Gegenzug am 27ten Dezember dann abgesetzt.

Vor Weihnachten dann auch noch die Genehmigung der PKV für die kombinierte Chemo. Beginn dann im neuen Jahr, genauer gesagt am 03ten Januar 2018 mit Docetaxel in der 75er-Variante (also 6 Zyklen alle drei Wochen).
Für mich überraschende Nebenwirkungen. Nacheinander kamen erst zwei Tage wiederkehrender nerviger Schluckauf, dann vier Tage nadelstichartige Schmerzwellen in die Gelenke (bevorzugt nachts) und aktuell weicher Stuhl. Aber dadurch, dass nicht alles gleichzeitig stattfindet, passt das noch. Die Schmerzen waren bytheway tagsüber ganz gut mit Sport in den Griff zu bekommen. "In den Schmerz reintrainieren" lautete das Motto. Und "Bees heilt bees" heißt es bei uns in der Pfalz. Und dafür blieb ich ja bisher von Übelkeit verschont ...
Die Chemogabe erfolgte mit Eis-Handschuhen und -Füßlingen. Vom Ablauf her kein Problem. Auch Fahrten mit dem PKW wären möglich gewesen. Tolles Personal in KA, aber die Gebäudesubstanz ist sowas von unglaublich schlecht und veraltet ... schade, dass für Kliniksanierungen kein Geld da ist (angeblich) ...

Unklarheit herrscht derzeit noch im Kontext "Konsequenzen aus der Knochendichtemessung". Mein Hausarzt hatte mir Alendronsäure 70 mg 1x wöchentlich empfohlen. In der Klinik hieß es "Empfehlung Zometa/Denosumab, wenn Kiefer mitspielt" und von meinem Hausurologen kam dann die Rückmeldung, dass die Zometagabe umstritten wäre und er zum Abwarten tendiert.

Woche #1 von 18 ist schon mal durch ... kann gerne so bleiben
       
16.01.2018 1.74 05.01.18
Aufregung bei der Blutkontrolle Ende letzter Woche. Leukos waren unter 2 gefallen, so dass ich eine Neupogen gesetzt bekam. Nebenwirkungen überschaubar. Knapp 18 Stunden danach kamen starke Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, die durch Wärme und eine 400er Ibu gut in den Griff zu bekommen waren. Kontrollmessung 24 Stunden nach Gabe zeigte Leukos im Normbereich und ich lernte ein neues Wort. Ich sei "immunkonform", wenn ich das richtig verstanden habe und dürfe deshalb problemlos wieder unter Menschen. Auch die Kontrolle heute war mit meinen Leukos zufrieden ... Woche 2 ist also auch vorbei und nächste Woche steht schon die zweite Docetaxel-Runde an ...
       
30.01.2018 1.74 05.01.18
So, die zweite Chemogabe ist nun auch schon wieder ne knappe Woche her und somit sind 4 von 18 Wochen rum. Bisher kann ich gut damit leben, was an Nebenwirkungen kam. Schluckauf im Nachlauf entfiel dieses Mal. Die Schmerzen in den Gelenken (insbesondere hüftabwärts) kannte ich ja vom letzten Mal und somit war ich irgendwie darauf vorbereitet. Medis brauchte es noch keine dagegen. Wärme, Sport und Bewegung reichten aus.
Gestern dann die Leukos bei 4,5 (gegenüber 13 vor ner Woche) und somit wird bei der nächsten Messung wieder die 4 unterschritten sein. Das nervt irgendwie, aber lässt sich wohl nicht vermeiden. Die Neupogen-Spritzen sollen ja auch nicht im Kühlschrank verschimmeln ;-)
Offen ist immer noch das Thema Zometa. Ich hab in der Zahnklinik Zähne und Kiefer checken lassen. Wäre wohl alles in Ordnung und ich könnte starten ... wenn denn mein Hausurologe sich mal dazu äußern würde. Auch im Arztbrief letzte Woche empfahl die Klinik Zometa bzw. Denosumab ...
       
06.02.2018 1.74 05.01.18
Woche 5 von 18 durch. Wenn 2x die Woche Blut genommen wird, verspüre ich immer wieder die Versuchung, den PSA mitbestimmen zu lassen. Kostet echt Überwindung drei Zyklen abzuwarten ...
Am Freitag gab es wieder ne Neupogen. Wie beim ersten Zyklus waren die Leukos runtergerauscht ... und am Tag nach der Spritze wieder im Normbereich ... Weiterhin also von den Nebenwirkungen deutlich weniger als erwartet. Weiter so ...
       
15.02.2018 1.74 05.01.18
Halbzeit ... zumindest was die Anzahl Docetaxel-Gaben angeht. Gestern war die dritte. Direkt danach den Turmberg hochgestiegen, Kniefall gemacht und um die Hand meiner Liebsten angehalten, die mich die letzten Jahren begleitet, aufheitert und für jeden Spaß und jede Verrücktheit zu haben ist. Danke dafür. Und sie hat ja gesagt ;-)
Die Gabe selbst also wieder komplikationslos verlaufen. Und bzgl. Denosumab gestern die Entscheidung gefällt, dass nächste Woche erstmals gespritzt wird. Aus der Osteopenie in der Wirbelsäule soll ja keine Osteoporose werden. Und die "Löcher" durch das Wegfressen der Knochemetastasen durch die Chemo sollen ja auch irgendwie wieder zuwachsen. Ob das so kommt? Keine Ahnung.
PSA soll vor der vierten Gabe gemessen werden. Also Anfang März. Bin gespannt, ob dann ein signifikanter Abfall feststellbar ist. We will see ...