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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
11.02.2013 2.85 29.08.12
Akuter Herzinfarkt. Einen Stent gesetzt, dann ziemlich schnell wieder fit. Ich treibe danach mehr Sport, ernähre mich gesund, bin öfters am Meer als früher.

Medikamente: Sortis 20, Ass Protect 100, Lorzaar 50: alle einmal tgl.

Bin seit 35 Jahren selbständig, arbeite noch und hoffe in den nächsten 3 Jahren einen Nachfolger zu finden...
       
01.12.2014 5.35 01.12.14
Nach einiger Jahren erhöhter Werte habe ich mich zum ersten Mal beim Urologen vorgestellt, der im eigenen Labor ein paar Tage (nach den gemessenen 5,35 beim Hausarzt) einen Wert von 3.89 gemessen hatte und meinte das wäre alles ok, Kontrolle in 2 Monaten. Er überging die geschilderten Beschwerden von ständigen Harndrang (seit zig Jahren), von Druckgefühl im Damm und hin und wieder auftretenden Schmerzen im After, die mittels Zäpfchen gestillt worden sind. Alles nicht so schlimm, das alles sei "altersentsprechend"...
       
06.02.2015 5.35 01.12.14
Kontrolluntersuchung beim Urologen, PSA steigt auf 4.89
Urologe sagt, beobachten und Kontrolle in zwei Wochen

danach beginnt die Recherche im Internet.

Anmeldung im Prostata Krebsforum und Gespräche mit einigen befreundeten Ärzten. Überall Empfehlung zuerst chronische Prostatitis diagnostizieren bzw.ausschliessen, was nicht einfach sein wird. Also zuerst ATB schlucken, danach weiterforschen. Vor der ATB Einnahme Ejakulat ins Labor geschickt (auf eigenen Wunsch) und jetzt warte ich auf das Ergebnis. Urinprobe mit Prostata Massage macht mein Urologe nicht und auf Nachfrage im Labor konnte mir auch niemand empfohlen werden der diesen 3/4Gläser Urin Probe Test durchführt. Inzwischen Kontakt aufgenommen mit Offenbacher Prostata-center und MRT Ende Februar vereinbart.
       
25.02.2015 5.35 01.12.14
Ergebnis der Ejakulat Probe: negativ
       
27.02.2015 5.35 01.12.14
MRT in Offenbach

hier der Befund abgetippt:

Normalvolumige Prostata mit ca 3,2 x 2,0 x2,9 cm (links-rechts, antero-posterior, kranio-kaudal), entsprechend rund 10 ml (Norm zirka 4,5 x 2,8 x 3,5 cm).

Hierbei typische heterogene Zentral- und Übergangzone ohne suspekten Fokus.

die Aussenzone zeigt flaue streifige Signalminderungen im T2-Bild mit gering flauer Kontrastmittelmehraufnahme in der Spätphase.
Darüber hinaus erkennt man linksseitig dorso-lateral am Übergang vom apikalen zum mittleren Sektor eine bohnenförmige , max.ca 8mm messende, fast homogen signalgeminderte Zone, die eine intensive Kontrastmittelaufnahme sowie eine tumorsuspekte Diffusionsstörung erkennen lässt. Weitere Herde lassen sich nicht abgrenzen. Kein Nachweis pathologisch vergrößerter Lymphknoten der Leisten oder des kleinen Beckens. Keine Hinweise auf organüberschreitendes Wachstum, Beckenboden, Blasenboden, neurovaskuläres Bündel, Samenblasen und Rektumvorderwand ohne Hinweise auf Infiltration.

Beurteilung:

1. Normalvolumige Prostata mit gering chronisch-entzündlichen Veränderungen. Darüber hinaus:

2. suspekter Herd der Aussenzone dorsolateral links subkapsulär, BI-RADS-Kategorie 5

bioptische Abklärung empfohlen.
       
10.03.2015 5.35 01.12.14
Tel. Kontakt mit der Klinik aufgenommen CD und alle anderen Befunde die ich per Email und Post eingeschickt habe wurden sofort begutachtet und eine Biopsie empfohlen. Termin der Biopsie steht schon fest: 15.04.2015
       
07.04.2015 5.39 07.04.15
Erneute Psa Bestimmung
       
15.04.2015 5.39 07.04.15
Biopsie der Prostata. Da mein Herzchirurg das Absetzten von Ass ausdrücklich ablehnte und ich auch ohne Ass ziemlich stark blute bin ich zu der Biopsie mit gemischten Gefühlen hingefahren.
Es wurden 10 Stanzen entnommen, was nach der Betäubung (etwas unangenehm) nicht schlimm war. Die letzte Stanze hat etwas geblutet. Ich empfand es nicht als besonders schmerzhaft, allerdings habe ich eine Std.danach stark geblutet und musste für 1 Nacht stationär aufgenommen werden. Nach der Tamponade hörte die Blutung auf und ich fuhr am nächsten Tag nach Hause.
Ergebnis der Biopsie erwarte ich am Montag.
       
21.04.2015 5.39 07.04.15
Der Biopsiebefund von 15.04.2015:

Die Biopsien zeigen malignes Prostatakarzinomgewebe in 4 der 10 Entnahmeorte.
01 (Mitte li) 3+4
02 (Mitte li) 3+4
03 (Mitte li) 3+4
04 (Mitte li) 3+3

PSA Dichte 0,22ng/ml/ccm (normal unter 0,15)
Rektaler Palpationsbefund: o.B
Prostatagesamtvolumen: 25 Ccm
Randkontur: glatt
       
24.07.2015 0.01 24.07.15
10.06.2015 OP durch Prof.Huland in der Martiniklinik
Radikale retropubische Prostatektomie (NEUROSafe-basiert nervenerhalt.bds) und pelvine Lymphadenektomie (ICPM 5-604.12 bds) 
Komplikationen: Lymphozele (Clavien_Grad: II); Doxycyclin Instillation am 15.06.2015, einen Tag später Drainage entfernt. Am 16 und 17.06 nur noch 20 Ml im Bauch. Nach Katheterentfernung am 22.06 wegen Neubildung der Lymphozele (250ML) Drainage neu gelegt.

Diagnose:
Prostatakarzinom (C61), pT2c, Gl. 3+4, pN1, R0, L0, V0

Nebendiagnosen:
Hypertonus
Hyperlipoproteinanämie
KHK, Z.n. Myokardeninfarkt 2013 Z.n. Stenting

Aufnahme am 09.06.2015, Op am 10.06.2015, Entlassung für den 16.06. geplant. Nach Operation zunehmende Schmerzen und nach der Ultraschalluntersuchung am 15.06.eine grössere Lymphozele mit einer Doxyinstallation erhalten in der Hoffnung dass die Lymphozele dadurch verklebt. Am 16.06. Katheter gezogen, (US: Lymphozele von ca 30 ml), Drainage entfernt. Pläne geändert und bis zur entgültigen Katheterentfernung ein Hotel in Hamburg/Klinikgelände bezogen, da mir eine 450 Km Heimfahrt zu gefährlich schien. Am 22.06 nach Katheterentfernung und anschliessender Ultraschalluntersuchung eine 250Ml grosse Lymphozele gefunden, die erneut punktiert werden musste. Ich bekam eine neue, 2Mm dünne Drainage unter starken Schmerzen gelegt. Am 23.06 habe ich nach 2 Wochen Aufenthalt in Hamburg die Heimfahrt angetreten.

Am 27.06 in Hersfelder Notaufnahme behandelt durch chirurgischen Notfallarzt. Drainage versopft, gereinigt.
Am 29.06 beim Hausarzt Verband gewechselt, im Ultraschall 30 Ml Lymfozele, es laufen täglich weitere ca 150-200 ml in den Verband am Bauch hinein, weniger in den Beinbeutel. 
Am 29.06 in die Fuldauer Klinik gefahren da Drainage ständig verstopft, ich wurde von Prof.Kälble untersucht (+US gemacht) und wieder 30 Ml gesichtet. Drainage gereinigt.
Am 02.07 wieder Verbandwechsel+Ultraschall mit gleichem Befund, mir wurde eine Fensterung empfohlen (auf meinen ausdrücklichen Wunsch wurde Blut abgenommen und Lymphe auf Bakterien untersucht).

Am 03.07. Mittag mit hohem Fieber ins Klinikum Fulda gefahren.
Dort Sono mit der doppelten Menge an Flüssigkeit in der Lymphozele festgestellt: 66ml
Stationäre Aufnahme, Kontrastmittel erhalten, CT: Drainage verstopft, muss gewechselt werden. Am späten Nachmittag Drainage durch den OA der Radiologie unter extrem starken Schmerzen 1Std.lang dauerndem Eingriff die Drainage entfernt und eine 5mm dicke getauscht.
Abends Unacid Inf. erhalten. Ständig Fieber hoch bis Sonntag wo abends um 18.30 das Atb. getauscht wurde für Vancomycin. Die erhöhte Temperatur 37,3-37,8 bleibt noch 2 Wochen. Im Sekret ist Keim Staphylococcus haemolyticus (multiresistent) nachgewiesen worden.

10.07. Drainageentfernung
11.07. Entlassung
15.07. Sono-Lymphozele organisiert sich
22.07. Keine Lymphozele mehr feststellbar
24.07.2015 - PSA: 0,01

       
23.10.2015 0.01 23.10.15
2.psa Kontrolle: <0,01
       
22.01.2016 0.01 22.01.16
3.PSA Kontrolle <0,01
       
23.12.2016 0.07 07.12.16
Der PSA Wert steigt circa 1 Jahr nach der OP an. Mein Urologe ist der Ansicht dass wir weiter bei PSA beobachten bleiben, in 2 Monatsabständen messen und bis PSA 0,2 abwarten. MKL würde ab PSA 0,1 eine mögliche Nachbestrahlung erwägen, will sich aber nicht ganz festlegen (da die Lage in meinem Fall unklar ist). Die Entscheidung liegt bei meinem Urologen und mir.
       
03.08.2017 0.18 01.08.17
Der PSA bewegt sich 2 Jahre nach der RPE noch unter der Rezidiv Grenze von 0,2.
Seit 4 Monaten ernähre ich mich streng vegan, trinke täglich grünen Tee und verzichte vollkommen auf Alkohol. Mir geht es gesundheitlich so gut wie noch nie. Seit 1 Jahr bin ich nach 50 jährigem Berufsleben endlich in der Rente und geniesse die Zeit sehr. Ich schlafe 8, manchmal auch mehr Stunden, was mir früher nie gelang. Früher schlief ich max. 5-6 Std und bin immer gg 5.30 aufgestanden. Heute habe ich meinen Tag verplant durch viel Sport, Meditation, Atemübungen, lange Spaziergänge, Trampolinspringen usw...dadurch hoffe ich mein Immunsystem zu stärken um dem PCA zu trotzen.
Ich esse Aprikosenkerne, würze mit Kurkuma und frischen Pfeffer.
Durch die gesunde Lebensweise gelang es mir meinen Blutdruck so zu senken dass ich auf die tägliche Einnahme von Lorzaar ganz verzichten kann. Mein Blutdruck bewegt sich zwischen 120-130/70. Statineinnahme reduzierte ich von 20 über 10 auf 5Mg tgl (Sortis), LDL Cholesterinwert ist trotzdem sehr gut....
       
02.10.2017 0.25 02.10.17
Bei der heutigen Messung wurde ein neuer PSA Wert von 0,25 festgestellt. Die Metastasensuche wird jetzt losgehen. Eine mögliche Blidbestrahlung der Loge incl.der Lymphabflusswege möchte ich momentan vielleicht doch noch nicht angehen da die Verwachsungen nach meiner infizierten Lymphozele höchstwahrscheinlich das Risiko einer Verletzung im Bauchraum erhöhen. Oder sollte ich doch? Mal sehen was mein Urologe demnächst empfehlen wird.
       
14.11.2017 0.25 02.10.17

Heute Kontrolluntersuchung bei meinem Urologen. Er hat mich sehr gründlich (bestimmt 1 Std lang) untersucht, US gemacht vom Bauch und auch über den Darm. Er fand eine übriggebliebene Samenblasenspitze links und meinte, diese könnte vielleicht auch PSA produzieren. Mir kommt es seltsam vor wegen der konstanten VZ...

Aber de Loge wollen wir auf gar keinen Fall bestrahlen-wenn irgendwann bestrahlen dann wenn was sichtbar sein wird, oder vielleicht nur die Lymphabflusswege. Ich leide unter starkem Harndrang, der sich nach der Bestrahlung mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder verschlechtern würde. Nach RPE hat sich der Drang verbessert. Darum bei weiterem PSA Anstieg PSMA Pet machen.
Jetzt heisst es erstmal abwarten und Finasterid 5 Mg tgl.einnehmen und in 6 Wochen PSA messen. Das könnte angeblich auch Psa senken; mal schauen, ich hoffe die NW zu verkraften.