Google+
 
d Diskus
Kontakt Diskus Drucken

Mein Bericht

Übersetzen auf:
Englisch    
Französisch    
Spanisch    

Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
15.08.2008 2.90 15.08.08
Bei 58 Lebensjahren und in jeder Richtung aktivem Lebenswandel, habe ich und mein Hausarzt dem Untersuchungsergebnis keine weiter Bedeutung beigemessen. PSA wurde überhaupt nur bestimmt, weil mein Bruder 2007 mit 56 Jahren ein PCa eingefangen hat, Gleason 3+3=6 . Er hat sich sofort in München-Harlaching, bis heute erfolgreich, per HIFU therapieren lassen.
       
02.11.2009 2.80 02.11.09
Übliche Jahresuntersuchung, bei 59 Jahren war das für meinen Hausarzt und mich ein nicht weiter beachtenswertes Ergebnis. Nebenbei erfolgte auch normale Krebsvorsorge = o.B.
       
08.11.2012 5.41 08.11.12
Nun hatte ich wg. einiger Unfallschäden und sonstigen kleineren Malästen 2 Jahre lang mit der PSA Wert Bestimmung geschludert und schon saß ich auf der Nadel. Lapidare Feststellung des Hausarztes: Unbedingt abklären lassen. Nun bin ich Gott sei Dank Privatpatient und bin trotzdem zuerst zum nächsten Feld-Wald- und Wiesen-Urologen in der Regio. Da ich sehr ländlich lebe, kann man hier nicht von Ärzteschwemme reden.
Natürlich begann ich sofort kritische Internet-Recherche und da fielen für mich schon sehr schnell alle Nicht- Ca-Varianten, wie z.B. Entzündungen raus. Ich hatte keine Symptome. Wasser lassen ging gut. Also mentale Vorbereitung auf P-Ca-Diagnose.
       
03.12.2012 4.48 03.12.12
Der bzw. die Regional-Urologin, machte nochmal eine Tastuntersuchung der Prostata und ermittelte nochmal neu PSA und PSA-Quotienten. Dann riet Sie mir zu einer Standard Biopsie durchs Rektum und begann sofort über Total-OP zu schwadronieren.
Jetzt begann ich richtig nachzudenken, denn Chance auf eine günstige Diagnose sah ich nicht mehr. Ich wollte aber auch nicht zum inkontinenten und impotenten Krüppel werden, jedenfalls nicht früher als unbedingt nötig. Also begann ich intensiv im Freundeskreis und Internet zu recherchieren und kam relativ schnell zu entweder der urologischen Privatklinik (Spezialklinik für Prostatatherapie) in Heidelberg oder München Harlaching. Jedenfalls verließ ich die Urologin mit dem Versprechen, zwar eine Therapie zu machen, aber nicht bei Ihr.
       
31.01.2013 4.48 03.12.12
Zwischenzeitlich habe ich mich zur weiteren Behandlung für die Prostataklinik in Heidelberg, Bergstr., geleitet von den Dres. Dill und Löhr entschieden. Die Aufnahmeuntersuchung ergab schon Verdachtsmomente. In solchen Fällen geht man dort so vor, daß mit der Spezialdiagnostik Radiologie Adickesallee in Frankfurt a.M. zusammen gearbeitet wird. Dort wurde heute ein MRT gemacht. Ergebnis: Starker PCa Hinweis rechts lokal, Links auch verdächtige Areale. allerdings alles noch in der Kapsel, allerdings rechts evt. Kapselwandinfiltration aber keine Überschreitung. Auch keine verdächtigen Hinweise der umliegenden Beckenknochen, regelgerechte Darstellung von Harn- und Samenblasen, keine pathologischen Lymphome.
Empfehlung: Auf dieses MRT gestützte Biopsie in Heidelberg.
       
14.02.2013 4.48 03.12.12
Durchführung einer perinealer Stanzbiopsie mittels MR-Sonographie Fusions-Bildgebung (also den MRT Daten vom 31.1.13) unter Vollnarkose. Letzteres damit man absolut ruhig liegt. Die Narkose war mir egal, da ich schon deutlich über 10 solche Narkosen wg. Unfall-OP's etc. hinter mir hatte und das gut vertrage. Das Ganze wird in HD deshalb so gemacht, um mit Hilfe der MRT Daten genau die suspekten Areale zutreffen und nicht wie bei Standard-Biopsien, sozusagen nur auf Verdacht in der doch kleinen Prostata herum zu "stochern".
Der Pathologische Befundbericht besagt 4 Tage später: Die 3 Stanzen vom suspekten Areal rechts waren alle PCa befallen, Gleason 4+3=7. So was nennt man einen mittelaggressiven Krebs und der erfordert Handel. Die 4 Stanzen aus dem suspekten Areal links überhaupt nicht.
Ordnungsgemäß wurde ich auf die in D in solchen Fällen standardmäßig empfohlene Total OP verwiesen. Aber ich wollte HIFU und die planten wir dann kurzfristig.
       
14.03.2013 4.48 03.12.12
Heute nun steht die HIFU an. Dazu ein Tag vorher in HD Anreise. Es folgt die gesetzlich vorgeschriebene Vorbesprechung. Ansonsten Hotelübernachtung in Kliniknähe. Morgens um 7.00 nüchtern in der Klinik erscheinen, Zimmer beziehen und umziehen und schon geht's mit der Narkosevorbereitung los. Auch hier Vollnarkose, weil jetzt absolut ruhiges liegen angesagt ist. Für Techniker, diese Klinik arbeitet mit dem Sonablate, nicht mit Ablatherm. Die Unterschiede sind, man braucht nicht zwingend eine THURP, wenn alles noch OK ist und keine Bauchkatheter. Nur ca. 10 Tage einen normalen Katheter tragen. (Das Ding ist etwas lästig). Das Ganze ist mit Sonablate technisch für den Arzt etwas aufwändiger, aber ich glaube, für den Patienten angenehmer. Knapp 90 Minuten wurde ich behandelt und zwar erfolgte das wieder mit Unterstützung des MRT Bildes. Im Aufwachraum habe ich durch die dauerhafte Kühlung des Rektums während der Behandlung zunächst gefroren wie ein Schneider. Das gab sich aber schnell, dann etwas Voltaren einnehmen und im Zimmer erholen. Klinikentlassung am Tag später mit Katheter. Für 10 Tage später habe ich vor Ort gleich einen Termin zum Katheter ziehen gemacht, ich wollte einfach sicher sein, dass ich bei evt. Komplikationen z.B. beim Harnlassen dann gleich in den richtigen Händen bin. Aber alles ging gut, ich musste nur 14 Tage enthaltsam leben und habe freiwillig nochmal 14 Tage dran gehängt. Bei mir hat man fokal einseitig mit HIFU behandelt. Deshalb funktioniert bei mir alles noch, auch Ejakulation in die richtige Richtung. Allerdings ca. 5 Wochen lang mit geringen Blutbeimengungen, was als normal gilt. Das war beim Harn in den ersten 4 Wochen auch so, beides verschwand von selbst. Wegen des suspekten, aber bisher krebsfreien Areals auf der linken Seite habe ich begonnen eine gezielte Antibiotika Kur zu machen.
       
15.04.2013 4.48 03.12.12
Erste Nachuntersuchung, PSA 1,9 keinerlei suspekte Areale. Wg. der suspekten linken Seite und zur Verifizierung des Behandlungserfolges wurde 2.MRT vereinbart. Prostatavolumen 36 ml, vor HIFU 40 ml.
       
14.05.2013 1.90 23.04.13
Erneutes MRT. Befund: Die Nekrosenhöhle nach HIFU erfasst die ehemalige Tumorlokalisation vollständig. Links immer noch suspekte Areale, die aber kleiner geworden sind. Das führen wir auf die Antibiotika Kur zurück, denn es besteht der Verdacht, daß in der linken Seite chronische Entzündungen stecken. Deshalb erfolgte nochmal eine 4 wöchige Antibiotika Kur. Ansonsten alles regelgerecht und unauffällig und auch im Beckenskelett keine metastasensuspekten Läsionen.
Nächster PSA Nachcheck am 17.7.13. Hoffen wir mal, dass der nicht wieder ansteigt. Übrigens ich hatte mich während der ganzen Geschichte nie krank gefühlt.
       
22.07.2013 1.40 22.07.13
Alles im grünen Bereich. Es funktioniert: Harnablass, Erektion und Ejakulation nach vorne ohne Beanstandungen.
Eine erneute Nachuntersuchung brachte keinen weiteren unangenehmen Befund.
       
21.10.2013 0.90 16.10.13
Heute Ergebnis des PSA aus vierteljährlicher Routineuntersuchung erhalten. Alles im grünen Bereich UND GANZ WICHTIG, alles was mit der Prostata zu tun hat, funktioniert einwandfrei. Und wenn ich sage einwandfrei, meine ich einwandfrei.
       
15.01.2014 1.10 15.01.14
Weiter alles OK. Ultraschalluntersuchung unauffällig. Der PSA mit 1,1 in stabiler Seitenbewegung. Ich habe ja noch ein gutes 2/3 der Drüse. Das Nächste wird in 3 Mon. ein erneuter PSA Check sein und dann im Juli PSA, Untersuchung und zur Absicherung ein weiteres Spezial MRT.
       
16.04.2014 1.02 14.04.14
Habe heute meine neuen PSA Werte vom 14.4.14 bekommen. Mit 1,02 liegt er weiter in stabiler Seitwärtsentwicklung. Alles was mit der Prostata zu tun hat, funktioniert bestens. Ich fühle mich sehr gut. So langsam schwindet die Angst vor neuen Untersuchungsergebnissen. Ich hoffe natürlich, dass es so bleibt.
Aber allein schon die vollwertige Lebensqualität, die ich durch diese neue (Teil-) Behandlungsmethode erhalten habe ist es mir wert, die Frage nach der vollständigen Erstattung durch die (Privat-)Krankenkasse ganz hinten an zu stellen.
       
08.07.2014 0.96 26.06.14
Gestern war die zum PSA vom 26.6.14 zughörige Routineuntersuchung. Diesmal wieder mit MRT Check vorab. Ergebnis, alles derzeit im grünen Bereich. Die Untersuchungsergebnisse zeigen an der früheren Lokalisation des CA Narbengewebe und natürlich eine harmlose Zyste an der Stelle des weggebrannten Gewebes. Alles geht und funktioniert weiterhin gut.
       
22.09.2014 1.09 22.09.14
Nach wie vor alles im grünen Bereich. Der PSA Wert ist immer noch gut, zumal ich gerade eine unangenehme Hanta-Virus Infektion durchgemacht habe, bei der die Nieren ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden waren.
       
12.01.2015 0.89 12.01.15
Habe heute meinen aktuellen PSA Wert bekommen. Er liegt bei 0,89 und das ist absolut ok für Jemanden, der dank guter ärztlicher Behandlung (HIFU) noch gut die halbe Prostata hat, übrigens nach wie vor mit allen Vorteilen, die sich daraus ergeben. Werde nächsten Montag nochmal nach Heidelberg in die Prostataklinik fahren um die zur PSA Wert-Ermittlung zugehörige Check-up Untersuchung durchführen zu lassen. Da der PSA aber seit der HIFU linear liegt, fahre ich da äußerst entspannt hin.

Übrigens nehme ich bis heute keinerlei Medikamente, außer fast täglich eine ordentliche Portion bittere Aprikosenkerne (ca. 15-20 Stück). Die tun (jedenfalls mir) überhaupt nichts. Ob sie nützen weiß ich auch nicht, die Schulmedizin ist da ja skeptisch, aber ich glaube dran und das schadet zumindest mir nicht.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern dieses Berichtes ein gutes Jahr 2015 und wünsche Ihnen trotz dieser Schei...-Krankheit viel Gesundheit, Genesung und Kraft zur Überwindung des PCa.
       
31.03.2015 1.20 31.03.15
Das werden wir genauer prüfen müssen. Gibt es eine steigende Tendenz, was schlecht wäre oder liegt der Wert im normalen Schwankungsbereich. Also Zwischencheck des PSA in 6 Wochen, Ende Mai.
       
21.05.2015 1.12 21.05.15
Da der PSA Ende März bei 1,2 lag, wollten wir Gewissheit, ob eine steigende Tendenz vorliegt oder es sich um normale Schwankungen handelt. Nach dem jetzigen Wert von heute mit 1,12 scheint es eher Schwankung zu sein. Im Juli geht's zum nächsten Check-up.
       
02.07.2015 0.94 30.06.15
der PSA ist nun wieder da, wo er hingehört, wenn man ruhig bleiben soll. Wichtig ist m.E. weniger der absolute Wert sondern die Tatsache, daß er nicht etwa anfängt kontinuierlich zu steigen. Nächste Woche werde ich mich einer Kontroll MRT Untersuchung in Frankfurt in der Adickesallee unterziehen. Der dortige Auswertungsspezialist Dr. Wollenweber sieht Sachen, die Andere gar nicht erkennen. Er arbeitet eng mit meiner Behandlungsklinik, der Klinik für Prostatatherapie in Heidelberg zusammen. Da bin ich dann am selben Tag anschließend zur Routine-Nachuntersuchung. Man könnte auch sagen, das Ganze ist der Cross-Check zum PSA. Ich melde mich nach dieser Untersuchung wieder mit den Ergebnissen. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, ich bedaure die Opfer von Total-OP's , weil ich weiß, daß es in vielen Fällen auch anders und besser geht. Und zwar OHNE Nebenwirkungen. Man muss nur bereit sein, sich auch weiter weg vom eigenen Dunstkreis behandeln zu lassen und ggf. auch Extrakosten zu tragen.
       
08.07.2015 0.94 30.06.15
Eigentlich war nach dem gleichbleibenden PSA Wert zu erwarten, daß alles im grünen Bereich ist, aber zumindest ich habe bis zum Abschluss aller Untersuchungen immer eine Restunsicherheit.
Nun habe ich die restlichen Kontrolluntersuchungen in Frankfurt und Heidelberg hinter mir.
MRT-Ergebnis: Im Bereich der HIFU behandelten Stelle ist alles normal verheilt und es gibt dort keine auffälligen Stellen. Im Bereich des noch bestehenden kleinen suspekten Areals auf der linken Seite gibt es keinerlei Größenveränderung, also auch alles momentan gut. Diese Seite/Stelle wurde ja vor 2 Jahren MRT-gezielt biopsiert und da war kein CA.
Die direkt 3 Std. danach folgende Kontrolluntersuchung durch Dr. Dill an der Klinik für Prostatatherapie in Heidelberg bestätigte das positive Vorergebnis eindeutig. D.h. die fokale Behandlung meiner Prostata ist bis jetzt vollumfänglich gut gelungen. Es ist nichts Negatives festzustellen und ich habe keinerlei Beschwerden. Jetzt wird der PSA Wert weiter alle 3 Mon. kontrolliert und wenn der nicht steigt muss ich erst in einem Jahr wieder zur persönlichen Untersuchung nach HD.

INFO: am 22.7.2015 um 20:15 kommt auf SWR 3 in der Sendung "BETRIFFT" ein Bericht mit der Heidelberger Klinik für Prostatatherapie zum Thema fokale CA Behandlung (z.B. bei mir mit HIFU).
Sorry, ich hatte als Sendetermin bisher den 15.7. drin. Das haben die aber auf den 22.7. geschoben.
       
06.10.2015 1.60 06.10.15
Heute ein für mich unschöner PSA Wert von 1.6. Allerdings beunruhigt mich das nur etwas, weil ich glaube zu wissen, wo das her kommt. Es gibt ja auch natürliche Schwankungen des Wertes... Mal sehen, was die Kontrolle in 6 Wochen bringt
       
26.11.2015 1.09 25.11.15
Nachdem der letzte PSA Wert etwas höher ausgefallen war, erfolgte nun eine Kontrollmessung 6 Wochen später anstatt den eher üblichen 3 Monaten. Und nun ist der PSA Wert angenehmer Weise wieder bei 1.09, also für meine Situation normal. Ich glaube auch zu wissen, wo die 1.6 vor 6 Wochen her kamen. Bestimmte schöne Dinge des Lebens erhöhen den Wert nun mal, wenn sie ziemlich kurz vor der Messung geschehen.
       
13.01.2016 1.08 11.01.16
Der aktuelle PSA Wert ist weiter bei mir da wo er hin gehört. Am 25.1. ist jetzt noch die Routine-Nachuntersuchung in der Urologischen Privatpraxis Dres. Dill und Löhr in HD. In dieser Klinik wurde ja auch meine HIFU Behandlung durchgeführt. Ich werde das Ergebnis dann kurz berichten.
       
11.04.2016 1.11 11.04.16
Die Auswertung ist heute gekommen und der Wert mit 1.11 für meine Situation m.E. völlig i.O. Also kein Handlungsbedarf. Die letzte Halbjahresuntersuchung in HD war übrigens ganz einfach sehr befriedigend. Keinerlei Anzeichen eines Problems, also auch nichts zu unternehmen.
Die nächste größere Untersuchung wird jetzt am 13.7.2016 sein und zwar mit MRT zur Absicherung der Situation. Bis dahin kann ich jetzt erst mal wieder normal leben. Denn es ist ja schon so, daß man (zumindest ich) dann wenn man schon mal eine miese Diagnose bekommen hat, immer wieder leicht unruhig ist, wenn neue Werte gezogen werden oder eine genaue Untersuchung ansteht.
       
13.10.2016 1.10 12.10.16
Im Sommer fand ein Check-up MRT statt, der PSA war bei 1.17. Das MRT in Frankfurt, Adickesallee und auch die Routine-Untersuchung in der Urologischen Privatpraxis bei Dr. Dill ergab keine unschönen Erkenntnisse. Im Gegenteil. Ich gelte nach wie vor als PCA-frei.
Heute nun wieder eine routinemäßige PSA Wert Bestimmung und die ist mit 1.10 sehr OK. Ich bin ja nur fokal behandelt und darf deshalb noch PSA Werte haben.
Wenn's so weiter geht, bin ich sehr glücklich und zufrieden. Seit meiner HIFU sind nun immerhin 3,5 Jahre vergangen.
       
06.04.2017 1.20 04.04.17
Am 11.1.17 war der PSA bei 1.05 und ist jetzt am 4.4.17 bei 1.20. Das letzte Ergebnis vom 4.4. liegt damit etwas über dem Ergebnis vom Januar, aber diese Schwankungen habe ich in den letzten Jahren immer gehabt. Mein Höchststand im Okt. 2015 war sogar schon mal bei PSA 1.60. Da man bei mir ja nur den damals erkrankten Teil der Prostata behandelt hat, darf ich, lt. meinen Ärzten, einen merklichen und auch leicht schwankenden PSA Wert haben. Im Juli 2017 kommt wieder eine routinemäßige MRT Untersuchung dran und dann sehen wir weiter.
       
24.08.2017 1.06 24.08.17
Nachdem im Juli der PSA zum zweiten Mal in Folge von 1.05 über 1.20 auf immerhin 1,48 angestiegen war, hatte ich schon etwas Bedenken. Aber dann habe ich im Juli ein Kontroll-MRT durchlaufen und bekam da die beruhigende Antwort, daß sich nichts zum Nachteil verändert hat.
Nun habe ich heute einen neuen PSA Wert mit 1.06. Am 19. September mache ich in Heidelberg in der Klinik für Prostatatherapie eine Biopsie, um ganz sicher zu sein, daß nichts mehr ist. Bei meiner nicht schulgerechten, fokalen HIFU-Behandlung, sollte man das tun, um auf der sicheren Seite zu sein. Ich berichte dann vom Ergebnis.
       
27.09.2017 1.06 24.08.17
Nun hatte ich also am 19.9.2017 die MRT gesteuerte Kontrollbiopsie. Und danach kam bis gestern Abend 26.9.17 das unangenehme Warten auf das Ergebnis. Trotz guter Voruntersuchungswerte bin ich in solchen Situationen doch immer etwas belastet. Um etwa 16.00 kam endlich der Anruf der Klinik für Prostatatherapie aus Heidelberg. Ich hatte schon gedanklich alle Worst-Case Szenarien im Kopf durchgespielt.
Aber das Ergebnis war einfach und gut. In den über 10 Stanzen fand man keinerlei CA Nachweis. Ich gelte also 4,5 Jahre nach fokaler HIFU weiterhin als Voll Remittent, nun auch mit gesichertem Biopsie-Nachweis. Es lebt sich so noch angenehmer und das Schöne ist, es funktioniert auch alles noch einwandfrei. Ich kann mich also nur bei den beiden Leitern meiner Klinik in HD, Dres. Dill und Löhr und Ihrem Team, herzlich bedanken.