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Mein Bericht

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letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
07.12.2008 5.45 07.12.08
Im 48 Lebensjahr entschließe ich mich zur 1. Vorsorgeuntersuchung beim Urologen. Tastuntersuchung sowie Ultraschall : o.B. jedoch ist der PSA mit 5,45 deutlich zu hoch.

3 Wochen Antibiotika senkt den PSA auf 3,6 bei einem Quotienten von 7% (freie PSA/ gesamt PSA).
Also Verdacht auf PC - Urologe empfiehlt Biopsie, die ich ablehne. Ich glaube an eine Entzündung.
       
01.02.2009 4.18 01.02.09
PCA 3 Urintest in der Uniklinik HD mit Ergebnis Score 18 , d.h. nicht auffällig.
       
16.03.2009 3.60 16.03.09
2-Gläser Probe Urin zur Überprüfung auf Entzündungszeichen-o.B. , Ejakulatuntersuchung auf Entzündungszeichen -o.B..
Noch einmal 2 Wochen Antibiotikum.
       
17.04.2009 3.40 17.04.09
Untersuchung in der Uniklinik Heidelberg: Prostata klein, weich, nicht suspekt TRUS: homogen aber Empfehlung zur Biopsie, weil PSA zu hoch und Quotient 5% viel zu niedrig.

Biopsie in der Uniklinik HD (12 fach Stanze) mit Minimalbefund in einer Stanze:
"Der Befund ist verdächtig auf, aber nicht beweisend für minimalst erfasste Anteile eines acinären Adenocarcinoms. Aufgrund des geringen Probeumfangs lässt sich eine abschliessende Diagnose nicht stellen."

Ich wollte endlich Klarheit und jetzt das!

Empfehlung zur Rebiopsie in 6 Monaten

Zweitbegutachtung durch Prof.Bonkhoff : 0,25mm messendes Infiltrat verdächtig auf ein glanduläres PC vom Typ:Gleason 3+3 , jedoch keine diagnostische Sicherheit.
Empfehlung: Rebiopsie in 6 Monaten.
       
17.09.2009 3.80 17.09.09
MRT des Beckens (KM - i.v.)
in der peripheren Zone der Prostata befindet sich links kranial eine ca. 0,6 cm große hypointense Läsion mit Zeichen erhöhter Zellaktivität. Sollte bioptisch geklärt werden.
Im Untersuchungsgebiet kein Anhalt für Knochen-oder Weichteilmetastasen.
       
18.02.2010 4.00 18.02.10
2. Biopsie ( 10-fach) in der Martiniklinik bei OA Dr.Salomon nach Elastographie und Histoscann.

Ergebnis:
In 5 von 10 Entnahmeorten Tumorbefall . Tumorausdehnung insgesamt 16,6 mm (Summe aller positiven Stanzen) Kein Anhalt für perineurales und/oder extraprostatisches Tumorwachstum. Gleason 3+4 ( 10%)
Das von mir präferierte kontrollierte Abwarten (AS) war mit diesem Ergebnis nun für mich passé.

Dr.Salomon empfiehlt OP oder Bestrahlung. Nach einigen Tagen Bedenkzeit entschließe ich mich zu einem Gespräch bei Prof. Dr. Gräefen.
Nach Abwägung aller Für und Wider beschließe ich mich in die Hände von Prof. Gräefen zu geben, der am 22.04.2010 eine offene retropubische Prostatektonomie bei mir ausführen wird.

Da ich mich lange mit dem Thema PC beschäftigen (12.2008-03.2010) konnte und in Büchern und Internet viel gelesen hatte, kam dies alles nicht überraschend, was ganz bestimmt kein Nachteil ist.
       
22.04.2010 4.10 22.04.10
Offene OP in der Martiniklinik HH durch Prof. Dr. Gräefen.
Problemloser intraoperativer Verlauf mit 450 ml Blutverlust und komplikationslosem postoperativem Verlauf. (Martiniklinik kann ich uneingeschränkt empfehlen).

Bereits am 4 Tag nach OP konnte ich entlassen werden.

Histol.Bericht des UKE:
Mäßig-wenig differenziertes Adenokarzinom der Prostata, Gleason 3+4 , Anteil 4: 5%
Maximale Tumorausdehnung:11mm, Tumorbefall von Perineuralscheiden
: pT2c,Gleason 3+4 , Tumorvolumen 0,71 ml davon Gleason 4 Anteil 0,04 ml, pN0(0/7),keine tumorale Lymph-oder Hämangioinvasion nachweisbar, R0

Zweitgutachten Prof.Bonkhoff:
Kleine multifokale Herde eines glandulären PC in insgesamt 4 Lokalisationen. Das Tumorvolumen liegt unter dem kritischen Wert von 0,5 ccm. Der Tumor ist organbegrenzt, die Lymphknoten sind tumorfrei, die Absetzungsränder sind negativ. Gleason 3+4.

Nach 14 Tagen wurde der Katheter gezogen, sofort vollständig kontinent (Prof. Gräefen sei Dank).

Nach 3 Wochen zeigten sich erste Erektionen, die die ersten Monate mit Cialis bei Bedarf unterstüzt wurden.
       
01.11.2010 0.01 02.08.10
Ultraschall :o.B. , PSA bei 0 , kontinent und Potenz erhalten (Cialis nicht mehr nötig), bisher läuft alles optimal .
Hoffe, dass es so bleibt !!

       
09.06.2011 0.01 09.06.11
Seit einem Jahr ist der PSA <0,01 und damit für mich post OP im Idealbereich , fühle mich so wie vor der OP, d.h. leistungsfähig inklusive Kontinenz und Potenz.
Denke die Entscheidung zur OP war richtig.
       
20.09.2012 0.01 20.09.12
Der PSA-Wert ist weiterhin <0,01 , somit für mich im Idealbereich. Alles funktioniert und ich fühle mich sehr wohl,so kann es weiter gehen.
       
08.07.2013 0.01 08.07.13
Weiterhin ist der PSA < 0,01 und somit im Idealbereich. Mit meiner Entscheidung bin ich weiterhin sehr zufrieden,
da ich keinerlei Einschränkung der Lebensqualität hinnehmen musste.

       
14.01.2014 0.01 14.01.14
PSA weiterhin < 0,01 , Freude
       
20.01.2016 0.01 20.01.16
weiterhin alles gut .

       
22.02.2018 0.01 19.02.18
Bei der jährlichen PSA- Kontrolle ist der PSA-Wert weiterhin nicht nachweisbar < 0.01 , auch nach 8 Jahren große Erleichterung hierüber.
Werde beim jährlichen Messintervall bleiben.