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Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
07.11.2005 33.85 07.11.05
Urologe
Routineuntersuchung PSA 33,85
veranlasst:
Biopsie (8/8 Stanzen)
Gleasonscore 3 + 4=7

sowie
Ganzkörper-Skelett-Szintigraphie CT-Abdomen und CT-Becken
osteoplast. Metastase BWK 12

Diagnose: fortgeschrittenes, metastasierendes PCA, Staging: T4 G2 M1
       
15.12.2005 33.85 07.11.05
Beginn der Therapie

1. Hormonblockade mit Casodex (50 mg) und Eligard
ab 4/06 Calcium, Proscar und Zometa

Bestrahlungen:
28 Bestrahlungen (12. BW und Brustdrüsen)
       
01.01.2007 0.09 16.12.06
1. Aussetzen der Hormonblockade

Daraufhin schneller Anstieg des PSA.
       
19.04.2007 9.58 16.04.07
2. Hormonblockade mit Eligard, Casodex (erst 50 mg, ab 11/07 150 mg), Avodard, später Proscar

Folge: rasches Absinken des PSA- und des Testosteron-Wertes.
       
31.07.2007 0.11 16.07.07
39,06 vom 25.07.2017
Leider sind die Werte des PSA und der alkalischen Phosphatase wieder gestiegen (182 U/l). Zum Glück nur leicht aber immerhin.
Meine Oberschenkelmuskulatur schmerzt. Mein Urologe meint, dass das möglicherweise von Metastasen im unteren Becken herrühren könnte. Meine Zehen und die Fußsohlen fühlen sich matschig und wollig an, neuropatische Folgen der vergangenen Chemotgherapiue und ich frage mich, ob sich die Taubheitsgefühle wieder geben werden.
Die Blutwerte sind in Ordnung, auch andere Marker sind nicht beunruhigend, sodass ich mich seit letzter Woche zu einem Eigenversuch mit Methadon entschließe. Ich beginne mit einer niedrigen Menge/Woche: 2x2Tropfen/Tag auf einem Zuckerwürfel und erhöhe wöchentlich die Dosis um einen Tropfen. Vielleicht ist das zu niedrig, aber ich merke bereits , dass ich besser schlafe und dass meine Gliederschmerzen geringer werden. Das kann natürlich auch von anderen Umständen herrühren.
       
15.11.2008 0.03 01.07.08
2. Aussetzen der Hormonblockade
PSA: 0,02 Testosteron: 0,10 mg/cm2
Weiterhin Bisphosphonate (größere Abstände)
       
07.07.2009 1.96 07.07.09
Testosteron 5,93, Messung der Blutwerte in Ordnung,
erneutes MRT des 12. BW: keine erkennbaren Veränderungen an der Knochenmetastase.

Harmleiter brennt nächtens beim Wasserlassen, (Nieren?), tagsüber beruhigt sich das Brennen am Harnleiter, nächtliches Schwitzen im Brustbereich.
       
19.09.2009 5.50 01.09.09
freies PSA: 7,6, Testosteron 9.0 (hoch), LH 13 (hoch),
Brustwarzen schmerzen (Bestrahlung?)
       
26.10.2009 8.90 15.10.09
3. Hormonblockade
3-Monatsspritze mit Zoladex (weniger Schmerzen als bei Eligard)
Casodex 150, Finasterid, Calcium, Zometa
       
12.12.2009 0.31 04.12.09
Rasches Sinken des PSA-Wertes.
Testosteron: 0,06
       
25.10.2010 0.10 25.10.10
Blutbild: erhöhter Kreatinwert (1,58) auf Grund einer leichten Nierenentzündung rechts
Harnsäure 7,4
       
06.12.2010 0.09 06.12.10
Noch leichtes Ziehen in der rechten Nierengegend, besonders am Morgen vor dem Wasserlassen, im Laufe des Tages abnehmend.
       
24.01.2011 0.09 24.01.11
Unterbrechung der Hormonblockade nach 14 Monaten.
PSA gleichbleibend bei 0,08-0,10, Testosteronwert bei 2,57 ng/ml.

Medikamentöse Unterstützung durch ASS 100/Tag, und Finasterid 50/Tag, keine Bisphosphonate, verstärkt sportliche Übungen und Qigong.
       
12.10.2011 8.80 12.10.11
PSA-Anstieg auf 8,8, d.h. Verdopplungszeit innerhalb von 30 Tagen. Harnblase und Nieren in Ordnung, hohes SHBG(freies Testosteron,), LH niedrig, Finasterid wegen Miktionsbeschwerden verschrieben uhnd angewendet.
       
27.10.2011 6.07 27.10.11
Absenkung des PSA bereits nach zwei Wochen durch die Einnahme von Finasterid
       
27.10.2011 6.07 27.10.11
Wiederbeginn der dreifachen Hormonblockade.
Einnahme von Bicalutamid 150 und Finasterid
       
09.11.2011 1.63 09.11.11
Rasche PSA-Absenkung bereits nach 14 Tagen Einnahme von Bic 150,
mögliche Ursache des schnellen PSA-Abfall ist hohe sportliche Belastung im aeroben Bereich (tägliche Ausdauerläufe über eine Stunde über eine Länge von 10 km)
Trenantone -3-Monatsspritze
       
20.12.2011 0.29 20.12.11
erneuter Rückgang des PSA-Werts, aber relativ hoher Terstosteronwert (37,9),
Einnahme von Zometa als Prophylaxe gegen Osteoporose, 2 age mit Gliederschmerzen und leicht erhöhter Temperatur, aber gute Verträglichkeit der HB und weiter tägliche Waldläufe ( 7-10 Km), die die körperliche Widerstandskraft hoch halten.
       
30.01.2012 0.31 30.01.12
Bicalutamid 150, Finasterid, Calcium, hoher Testosteronwert (95)
       
23.05.2012 0.28 23.05.12
PSA nach Radtour gleich geblieben, kleines Blutbild ohne Befund, Citratwert der Niere: 0,91,leicht erhöht,
Zometa-infusion
       
24.08.2012 0.38 24.08.12
leichter Anstieg des PSA, trotz dreifacher Hormonblockade, beuruhigt mich etwas, Gespräch mit SD: Abwarten, wie sich der PSA-Verlauf entwickelt, bei stärkerem Anstieg: Aussetzen der HB, und Wechsel zu Firmagon
       
21.09.2012 0.42 21.09.12
weiterer PSA-Anstieg, überlege, ob ich die Einnahmen von bic 150 aussetzen soll. SD rät zu abwarten
       
11.12.2012 0.64 11.12.12
Leichter kontinierlicher Anstieg des PSA, trotz dreifacher Hormonblockade. Tendenz zur Kastrationsresistenz,
SD rät zum Abwarten, bis zu einem PSA-Wert zwischen 4 und 10 (Ausgansgwert 34),
dann Wechsel zu GnRH, z.B.Firmagon (Degarelix)
Nach den neuesten Studien der AOA hat die intermitierende HB keinen nenneswerten Benefit gegenüber der dauerhaften HB gezeigt. Meine gegenwärtige persönliche psychische und physische Stabilität macht auch eine Unterbrechung der HB nicht notwendig. Also habe ich am 11.12.2012 wieder eine Trenantone-spritze bekommen, was auch meinem schwankenden Testosteronwert normalisieren könnte. ( (von -24,3 im Oktober12 auf +43.
       
21.01.2013 0.74 21.01.13
langsamer Anstieg des PSA-Werts, trotz Bic 150 und Trenantone-spritze, testosteron-wert unter 2,5, nicht messbar
Zometa-infusion
       
11.03.2013 0.96 11.03.13
LH: 0,96, Testo: 4,9, Zometa-infusion, Zoladex,
wieder ein leichter Anstieg des PSA-Wertes,
Wie lang werde ich noch Bic 150 einnehmen und die Hormonbehandlung intermediär aussetzen?

       
01.08.2013 1.32 24.07.13
Aussetzen von Bicalutamid, und weiteres beobachten des PSA-Verlaufs,
Erstellen eines MRTs auf grund von Schmerzen im Beckenbereich: ohne Befund
Umstellung von Trenantone auf Leuprone im juni 13, ohne Wirkung
       
02.10.2013 1.77 02.10.13
weiterer Anstieg von PSA, bei gleichbleibend niedrigem Testosteronwert.
       
29.11.2013 2.73 29.11.13
PSA: 2,73, erneuter Anstieg, deutet auf eine Resistenz hin
Urinprobe in Ordnung,
       
13.12.2013 2.73 29.11.13
3-Monatsspritze mit Leuprone-Hexal,
Ultrasachall ohne Befund, kein Problem mit der Harnblase kleine Prostata ( 20gr)
Laborbefunde im grünen Bereich
       
05.03.2014 4.21 05.03.14
PSA-Anstieg auf 4,21, weitere Verdopplung innerhalb von drei Monaten,
Kastrationsresistenz
Therapiewechsel zu Enzalutamid angedacht
       
21.03.2014 4.21 05.03.14
Degarelix (Firmagon) 120mg/80mg, Absetzen von Bicalutamid 150
       
24.04.2014 6.21 24.04.14
Anstieg des PSA auf 6,21, trotz Finasterid, Testosteron bei 2,5 gleichbleibend, PSA-Verdoppelung bei 4 Monaten, Einnahme von Firmagon (Degarelix) zeigt keine Wirkung.
Was tun? 2. Firmagonspritze verabreicht.
Abwarten? Zurück zu LHRH? oder Abirateron acetat wechseln?
noch warte ich die nächste PSA-Kontrolle ab.
Einnahme von calcium, Vit D, Zometainfusion
       
26.05.2014 6.30 26.05.14
PSA 6,30, leicht erhöht, aber scheinbar verlangsamt
freies PSA:
testosteron 2,5
       
04.07.2014 9.60 04.07.14
erneuter PSA-Anstieg, Therapieentscheidung mit Xtandi schon bald zu beginnen und nicht warten bis der PSA-Wert über 20 steigt.(totale Hormonblockade)
Nach zwei Wochen erfolgt eine Spritze mit Leuprone (zweifache Hormonblockade)
Absetzen von Finasterid
Auch Zometa wird abgesetzt, das für die Stabilisierung der Knochen für einen langen Zeitraum eingenommen wurde.
Xtandi wurde vor einer Chemo eingesetzt und auch von der Kasse und Beihilfe in vollem Umfang übernommen.
Erste Nebenwirkungen von Xtandi: Nachlassen von Druckschmerzen in Prostataloge und an den Samensträngen, Krämpfe in den Waden und Oberschenkeln in den Morgenstunden nehmen zu ( dagegen hilft Magnesium und chinin haltiges Tonic Water) gering erhöhte Müdigkeit, aber sonst keine beträchtlichen Nebenwirkungen.
       
15.07.2014 9.60 04.07.14
Leuprone-Spritze
       
20.08.2014 4.80 20.08.14
4,8 PSAsinkt um die Hälfte nach sechwöchiger Einnahme von Xtandi.
Damit bin ich noch nicht zufrieden und es könnte schon besser sein.
Nebenwirkungen von Xtandi bei mir: Kribbeln in den Beinen, Müdigkeit verstärkt, leichte Kopfschmerzen am Morgen, das aber oim aufe des Tages verschwindet.
In der Prostataloge hat das Ziehen aufgehört,das mich vorher beschäftigte.
Tägliches Dauerlaufen oder Radfahren sowie Gymnastik, kalte Duschen als komlementäre Therapie wirken gut.
Wiedereinnahme von Finasterid. Mal sehen, wie sich das auf den PSA-Verlauf auswirkt.
       
15.09.2014 4.05 15.09.14
leichtes Absinken von PSA-Wert auf 4,05
Einnahme von Xtandi+ Finasterid+Calcium
nächtliche Krämpfe in den Waden und Oberschenkelmuskulatur
unerwartete Müdigkeit, dann wieder unruhiger Schlaf
       
15.10.2014 4.29 15.10.14
kleiner Anstieg des PSA, Xtandi bringt nicht den erhofften starken Rückgang des PSA,
Spritze mit Leuprone, nächste Spritze in drei Monaten, am 13.01.2015
Rat von SD: Wechsel auf Zytiga möglich, ansonsten weitermachen mit Xtandi bis zum nächsten Monat und erneute PSA-Messung
Schmerzen im Rücken in der Nähe der Metastase. Eine PSMA Untersuchung in Erlangen wird angeraten
       
30.10.2014 4.29 15.10.14
Prof. Dr. Kuwert, Dr. Kammerer: PSMA PET/CT mit diagnostischem CT mit einer Applikation von Gallium 68
Gesamtbeurteilung:
1. Multifokale ossäre Metastaierung: Schultergelenk re, Kreuzbein li zentral, Darmbein, Beckenknochen li, Oberschenkelknochen li kleine Fl#chen am Halswirbel
2. Verdacht auf Lymphknotenmetastasen mediastenal, fraglich weitere, kleine Lymphknotenmet. vor der Vena Cava inferior.
3. Linksbetonte Traceranreicherung in der Prostatat vereinbar mit dem Primarius.
Eine weitere Untersuchung am Tumorboard in Erlangen wird über das Prozedere beraten
       
13.04.2015 1.87 13.04.15
Spritze ,mit Leuprone, Arztgespräch: Müdigkeit, Durchfall, spürbarer Muskelabbau, nächtliche Krämpfe in den Waden, nächtliches Wasserlassen 1-2 mal, (Wiesenbächlein,ohne besondere Probleme), Nieren sind in Ordnung, Blase ohne Restharn, Blutwerte sind in Ordnung, Triglizerid leicht erhöht, Kalium wert auch leicht erhöht.
       
09.07.2015 1.66 26.06.15
weiterer Rückgang des PSA-werts auf 1,66, Lh bei 0,18, Tesosteron 0,22
       
01.10.2015 1.57 01.10.15
erfreulicher Rückgang von PSA-Wert auf 1,57, trotz Verzicht auf die Einnahme von Finasterid.
Auch die Dosis von Xtandi mit täglich vier Tabletten habe ich gelegentlich unterschritten (drei), was die Nebenwirkungen, wie Durchfall und Krämpfe in den Waden stark reduziert hat. Auf die Einnahme von Magnesium am Abend habe ich verzichtet. Bei abendlichem Wein-oder Biergenuss (auch in geringen Maßen) muss ich allerdings meine Vorliebe mit nächtlichen Problemen büßen.
Die Messung des D3 Wertes liegt bei 25,26, was unter dem Normalwert liegt. Da sollte ich mir eine größere Dosis gönnen (z.B. 4000 statt bisher 1000 oder noch mehr in die Sonne gehen)
       
14.04.2016 2.09 14.04.16
Leuprone -Spritze,
weiterhin Einnahme von Xtandi, Calzium, Finasterid, D3, abends Magnesium-Zitrat.
nächtliche Krämpfe in den Waden und Oberschenkeln, auch die Finger sind steif, was sich im Laufe des Tages legt. Auch die Krämpfe sind tagsüber jnicht vorhanden.
Wiederaufnahme von Morgenläufe.
leichter Anstieg des PSA, trotz Spritze und Xtandi und Finasterid.
       
14.07.2016 3.62 14.07.16
Verdopplungszeit des PSA von 4,5 Monaten,
Bislang gutes Ansprechen von Xtandi: zweiJahre mit niedrigen Werten. Jetzt langsamer Anstieg des PSA
Frage, ob man Xtandi weiterhin einnehmen soll oder wann man mit Abiraterone beginnen soll. (Abwarten bis zu den nächstzen drei Monaten.
Diskussion über eine Testosterontherapie (SD sieht das kritisch)
Erst nach Abi sollte die Chemo eingesetzt werden.
TRUS der Niere links: verdächtiges Areal
Harnblase ohne Restharn, kleines Prostatavolumen
       
05.09.2016 3.62 14.07.16
Psa-Messung
Xtandi abgesetzt, Abwarten, wie sich der PSA-Wert entwickelt.
Ereute TRUS der Niere: MRT baldigst erwünscht
Laborwerte der Niere ermittelt, Urinwerte
Schüsslersalze gegen die nächtlichen Krämpfe ausprobiert
Schüssler no 5, no7, no 19
Magnesiumcitrat, geringe Erfolge
Vielleicht geben sich Veränderungen durch das Absetzen von Xtandi
       
10.10.2016 24.00 10.10.16
PSA 24
Absetzen von Xtandi führt zu einem raschen Anstieg des PSA-Werts auf 24
starke Schmerzen im Becken, Lendenwirbel. und Brustbereich
TRUS der Nieren: re Niere in Ordnung, trotz Schmerzen. li Niere Vorbuckelung bund Verdacht auf Harnstau
MRT der Nieren im Klinikum Roth: ohne Befund
erneute TRUS der Nieren: li Niere mit verdächtigen Arealen
Nierenszintigramm: regelrechte Tracerextraktion, Abflussverzögerung rechts: 50,4%, links:49,6%, Abgansanomalie zwiechen den Nieren ist zu vernachlässigen.
       
20.10.2016 34.12 20.10.16
24
Diskussion über weitere Therapieentscheidung
a) Abiraterone
b) Chemotherapie, dann Abiraterone
c)Alpharadin (Xofigo) und zusätzlich Chemo mit Docetaxel
6 Zyklen auf vier Wochen, dazwischen 8 Zyklen mit Docetaxere 14 tägig
Gründe für c):
mehrere Herde von Knochenmetastasen, Reduzierung der Schmerzen,
Vermeidung von weiteren KnochenmetastasenVorbeugung der Fraktionierung,
gute Immunreaktion des Körpers.
       
28.10.2016 34.12 20.10.16
Skelettszinitgraphie: progrediente multifokale kräftig nukleidspeichernde Läsionen in der geamten BWS und LWS, und in der Massa lateralis beidseits. Multifokale Mehrspeicherung im Beckengürtel beidseits, exemplarisch im linken Os ilium, sowie am rechten Tuber ischiadicum.Progrediente, fokale Mehrspeicherung am rechten Glenoid, neu: Skapularspitze links und zen´tral im Sternum, mehrere Läsionen in den Rippen beidseits dorsal und ventral, linker Schenkelhals.
Nierenfunktionsszintigraphie MAG3: regelrechter Befund rechtsseitig, Links: Abflussverzögerung im Rahmen einer Ureterabgangsanomalie (49,6%)
       
18.11.2016 52.00 18.11.16
1. Gabe von Alpharadin 223 (Xofigo) in der UK Erlangen
Blutbild: geringere Werte bei Hämatokrit 39,3 (42 - 52%), Thrombozyten 130 (140-400), MPV 7,3 (7,8-11), normwertig: Erytrozyten, Hämoglobin, MCH, MCHC, MCV, RDW.
Prozedere: nächste Injektion: 9.12.2016, wöchentliche Kontrolle des Differenzialblutbildes
       
24.11.2016 75.20 24.11.16
Dramatischer Anstieg des PSA innerhalb kürzester Zeit.hat mich früher der kleinste PSA-Anstieg in psychische Verunsicherung gebracht, so nehme ich die gewaltigen Sprünge eher mit fatalistischer Gelassenheit auf.
Die wöchentlichen Blutbilder sind in Ordnung. Der Hausarzt versichert mit gute Werte. Auch fühle ich mich fit, strample auf dem Heimtrainer eine Stunde ohne Probleme und unternehme stramme Märsche oder Läufe.
Keine Knochenschmerzen, bis zu zweimal nächtens auf der Toilette, Zehenkribbeln und Kältegefühle.
Leider nimmt das Körpergewicht trotz kalorienreicher Verpflegung ab (70 kg)
Würde gerne die vorgeschlagene Chemo nach der 2. Xofigospritze vorziehen, weil dadurch die PSA-Entwicklung gestoppt werden kann.
       
09.12.2016 75.20 24.11.16
2. Zyklus mit Alpharadin (Xofigo)
unruhiger Schlaf mit Herzattacken, Schwitzen, wenig belastbar, wöchentliches Blutbild: Absinken der Leukozyten, alkalische Phostphatase bei 669.
2. Rat in der Onkologischen Klinik in Roth
       
13.12.2016 75.20 24.11.16
3. Zyklus mit Alpharadin (Xofigo) UK Erlangen
Ohne Probleme
       
19.01.2017 83.00 21.12.16
kein PSA, 2. Chemo mit Docetaxel
Leukos konnten sich stark erholen (7 100) hämoglobin: 12.1 etwas niedrig Erythrozyten 4.01 niedrig, alk.Phosphatase:494 U/1, Kreatin 1.28 (+) Eisenmagel
       
21.01.2017 83.00 21.12.16
starker Anstieg des PSA-Werts, scheint aber den urologen nicht zu beunruhigen (Flair-Up)
1. Chemo am 22.12.2016 mit Docetaxel. Dexamethason
Fingerhandschuhe mit Eis, vorher Spülung mit NaCl-Lösung
Einnahme von Dexamethason, MCP, gegen Übelkeit und Pantoprazol, Ondasetron bei Bedarf.
Gewichtabnahme um 4 kg auf 66 kg, Übelkeit schon nach zwei Tagen, pelige Beine, Herzattacken, Müdigkeit
Absinken der Leukos bis 1 600, alk. Phosphatase bei 470, Thromos bei 130
       
31.01.2017 83.00 31.01.17
Laborwerte: Die Leukozyten fallen nach jeder Chemo ab (2.99)und erholen sich nach etwas 10 Tagen wieder (4.35)
Erytrozyten, Hämoglobin, und der Hämatokritwert sind immer untererhalb der Norm, aber nicht besorgniserregend.
Die alkalische Phosphatase ist mit 383 noch sehr hoch (40-129 norm), was daran liegt, dass Chemo und Xofigo noch die Knochen bearbeiten und der Wert erst nach den Therapien zurückgehen.
Ab dem dritten Tag der Chemo überfällt mich große Müdigkeit und ich muss viel schlafen. Trotzdem bin ich jeden Tag auf einer Wald-und Wiesenwanderung über etwa vier Kilometer. Die Müdigkeit legt sich ab dem neunten Tag wieder und die Lebensgeister kehren zurück.
Am Tag 5-9 spritze ich mir selber Neupogen in die Bauchfalte. Das soll die Blutwerte schneller in den Normbereich steigern. Ob wirklich was nützt, kann ich bei einer Labormessung in Österreich (Skifahren in Leogang, welch ein e Freude und Spass mal wieder!) feststellen: Die Leukozyten sind auf einen sagenhaften Wert von 13,3 hochgeschossen, allerdings dann wieder in den normbereich zurückgekehrt.
       
10.02.2017 68.00 10.02.17
4. Zyklus mit Xofigo an der Nuklearmedizin in Erlangen.
keine Schmerzen, Nebenwirkungen, die auch von der Chemo herrühren können: trockener Rachen, besonders nachts schmerzhaft, guter und erholsamer Schlaf.
PSA-Messung nach längerer Zeit. Ein kleiner Rückgang des Werts,macht mich noch nicht gerade glücklich, aber meine Frau und der Urologe beruhigen mich.
Fahrt nach Leogang zum Skilaufen: Die Langlaufloipen sind wenig anstrengend und ich bin glücklich, wieder durch eine Winterlandschaft gleiten zu können. Die alpine Herausforderung nach zehn Jahren Abstinenz nehme ich an und es macht schon nach dem zweiten Schwung so viel Spass, dass ich jede Vorsicht fallen lasse.Nur vor Sprüngen warnt mich meine Frau eindringlich. Dafür schleppt sie mich abend noch ins Schwimmbad um dort einige 20-50 Bahnen zu kraulen.
Aus irgendwelchem Grund sollte die Dritte Chemo mit Docetaxel ausfallen, was uns motiviert, noch einige Skitage dranzuhängen.
       
10.02.2017 68.00 10.02.17
Die Nukleamedizinische Abteilung vertagt die weitere Therapie mit Xofigo. Stattdessen soll die Therapie mit Docetaxel zu Ende gebracht werden. Es stehen noch vier Injektionen aus, die alle im Rythmus von zwei Wochen durchgeführt werden. Darüber bin ich sehr zufrieden, standen doch auch die meisten Fachärzte der doppelten Therapie mit Alpharadin und Docetaxel sehr skeptisch gegenüber.Außerdem kann ich so den kommenden Frühling um so besser genießen. Und auch langsam mit meinem Lauf-und Fitness-Programm beginnen.
       
01.03.2017 68.00 10.02.17
Halbzeit bei der Chemotherapie, Man ist sich über die Interpretation der Blutwerte nicht einig.
Mein Hausarzt attestiert mir konstante und stabile Werte, der Urologe ist skeptisch und sorgt sich über den den schleppenden Erholungszeitraum der Leukozyten und Thromozyten. Ab Tag 5 -9 nach der Chemo soll ich mir Neupogen (im) spritzen, was ich auch tapfer mache.
Das nächtliche Kratzen der Schleimhäute versuche ich mit Salbeibonbons zu mildern. Tagsüber habe ich keine Hals-Probleme.
Gewichtabnahme um 3-4 kg, das auch durch vermehrtes Essen nicht aufgehalten wird. (Kampfgewicht aktuell: 66,4kg), Während der Chemo bekomme ich Eishandschuhe verpasst (gegen Neuropathie) und ich stelle meine Füße in Tiefkühltaschen, was ich schon früher hätte machen sollen. Die Fußballen fühlen sich bucklig an, oft habe ich unruhige Beine, die durch Kaltdusche ruhig gestellt werden.
       
18.04.2017 52.45 18.04.17
Mein PSA-wert ist immer noch viel zu hoch in Anbetracht der nun seit Weihnachten durchgeführten Chemotherapie.
Nur noch eine Spritze in einer Woche und dann mache ich mal Pause und versuche wieder zu Kräften zu kommen.Die Werte der Alkalischen Phosphatase sind zum Glück ständig gesunken und liegen aktuell im Normbnereich. (40- 129 U/1). Der Hämoglobnin-wert (Blutfarbstoff) ist mit 10,9 g/d1 zu niedrig, was sich besonders beim Radfahren oder Treppensteigen gravierend bemerkbar macht. Atemnot und Hustenanfälle sind die Folge.Dank der intramuskulären Spritzen mit Neupogen schnellen die Werte der Leukozyten rasch wieder in die Höhe. Nebenwirkungen: Anschwellen der Augen, Gewichtsverlust (jetzt bei 65 kg),
Die aktuellen Nebenwirkungen der Chemo sind kribbeln der Beine (Neuropathie), das sich bis in den Kopf fortsetzt.
Der Hausarzt hat mir dagegen Palexia Retard verschrieben.Zu Methadon will er sich nicht äußern.
Die Übermüdung (Fatigue) setzt nach den letzten Erfahrungen ab dem dritten Tag nach der Chemo ein und endet dann nach dem siebten Tag. Gute Aussichten für morgen.
.
       
19.05.2017 52.45 18.04.17
Die acht Chemoinfusionen mit Docetaxel sind vorüber und ich beginne mich langsam wieder zu erholen.
Ein MRT, Abdomen und ein Skelettszintigramm haben ergeben, dass die vielen Knochenmetastasen an Rippen, Becken, Wirbelsäulenbereichen im Vergleich zur Untersuchung im Oktober 2016 rückläufig sind, d.h. nicht sichtbar sind. Im Lendenwirbelbereich gibt es verdächtige Areale, die auch von einer "Flair-response" durch die rezente Chemo zurückzuführen ist. Der Radiologe empfielt deshalb in drei bis vier Monaten zu einer erneuten Untersuchung.

Die alkalische Phosphatase ist wieder im Normbereich, die Blutwerte verbessern sich zunehmend und auch die physische Belastung nimmt zu: ganz langsame Waldläufe mit Pausen, Gartenarbeit sind möglich, das Körpergewicht ist wieder normal (71 kg), allerdings habe ich noch eine lästige Bindehautentzündung, bei der die Augen tränen und ich zögere, Antibiotikas anzuwenden.
Werde mich ab nächster Woche einem Selbstversuch mit Methadon unterziehen um auch noch die restlichen dubiosen Metastasen anzugreifen.
       
22.06.2017 34.00 22.06.17
Der PSA-Wert fährt gerade Achterbahn. Der Tetsteronwert ist wieder bei 0,0, nachdem er vor Kurzem mal eben bei 7,14 gelandet war und sich dann vor zwei Wochen auf 0,54 pg/ml absenkte, ist er heute auf 0,0 gefallen.
Die Chemo mit Docetaxel hat nicht das gewünschte Resultat erbracht. Am Ende der halbjährlichen Anwendung hat der PSA-Wert im Mai bei 56.6 gelegen was mich und meinen Urologen schon sehr enttäuschte.
Wir haben beschlossen, die nächsten zwei Monate erst mal gar nichts zu machen und die körpereigenen Abwehrkräfte wieder aufzubauen. Meine "Reha" habe ich demnach nicht in einer Klinik verbracht, sondern bin mit meiner Frau nach Kroatien gefahren. Schwimmen im warmen Meer und an den Krka-Wasserfällen, Wandern in den Nationalparks, mediterranes und neue Eindrückesammeln war gewiss die beste Abwechslung. Jetzt kann ich wieder problemlos 6 km Joggen, ausdauernd schwimmen oder radeln.
Die letzte PSA-Messung heute ist erfreulich: er senkte sich auf 34 auch o9hne Medizin.
Ganz ohne allerdings auch nicht: Für die Knochen nehme ich nun Xgeva, das ich mir selber subkutan in die Bauchdecke spritze.
Seit heute probiere ich das Avodart mit einer Tab./Tag.
Mit Methadon habe ich doch noch nicht experimentiert. Das hebe ich mir auf, wenn ich Schmerzen bekomme.
In zwei Monaten werde ich wieder eine MRT-Untersuchung starten, damit ich die Metastasen im Rücken kontrolliere.
       
03.09.2017 54.90 14.08.17

Ich nehme das Methadon nun schon seit dem 28. Juli (wie die Zeit vergeht), und habe mit 2 x2 Tropfen/Tag begonnen.
Löffelweise lasse ich die Tropfen eine zeitlang im Mund, sodass sich die Medizin über die Mundschleimhäute verteilen kann.
Aktuell nehme ich 2x6 Tropfen auf dem Löffel und könnte die Dosis allmählich bis zu 30 Tropfen steigern, was ich aber noch hinauszögere.

Die positive Wirkung ist vielleicht Placebo, allerdings kann ich lange ausdauernd laufen (6-10 km - ohne Probleme über eine Stunde joggen),
- habe keine Schmerzen (weniger in den Beinen als bei der Chemo),
- bin mental ziemlich gut drauf (die depressiven Stimmungen , wie bei der Hormonblockade sind weg),
- schlafe meistens wie ein Bär (sonst kann ich die Fliegen husten hören),
- bin physisch und psychisch sehr belastbar (es geht mir prächtig, pflege ich zu sagen), auch wenn meine Werte sich nicht sonderlich gebessert haben.
(Leichte Absenkung des PSA-Werts 54,9, Stabilisierung der Blutwerte Hämoglobin 12,7, Thrombozyten: 137, leukos 2,83, Cholesterin 183, Alk. Phosphatase 181, kreatin 1,04, ).
Es besteht kein Grund einer Aufgabe meines Experiments.
Ich belasse es jetzt erst mal bei 2x6 Tropfen am Morgen und am Abend und verfolge die weiteren Auswirkungen auf PSA, Blutwerte, Nebenwirkungen.
Die nächste Therapie mit Zytiga und Prednisolon liegt schon bereit, aber erst mal mache ich noch einekleine Reise nach Bordeaux,.

D, L-Methadonhydrochlorid 1,0
Sorbinsäure 0,06 gr
Zitronensäure 0,08 gr
Aqua purificata ad 100,0
Hausarzt, Apotheker, 52 € reicht für mehr als 1 Monat
Der Apotheker hat das Rezept auf Anweisung angerührt.
Mittlerweile gibt es schon eine Reihe von Ärzten (Onkologen vor allem), die problemlos das Methadon verschreiben.
       
25.09.2017 52.70 25.09.17
Ich habe mit Zytiga und Prednisolon begonnen. Seit zwei Wochen nehme ich am Morgen Prednisolon und am Nachmittag die zwei Tabletten Zytiga.
Meine PSA-Werte fallen langsam - nach meiner Vorstellung könnte es schneller gehen, aber mein Hausarzt ist zufrieden und mit meinem Urologen habe ich noch nicht gesprochen. Der Anstieg der alkalischen Phosphatase auf 308 macht mir Sorgen.
Die begonnene Selbsttherapie mit Methadon habe ich nicht weiter konsequent verfolgt. Ich nehme morgens und abends jeweils 6 Tropfen ein. Ob dies eine Wirkung hat, kann ich nicht feststellen, weil ich mit Zytiga eine starke Droge einnehme.
Meine nächtlichen Krämpfe in den Wadeln sind manchmal sehr schmerzhaft, das pelzige taube Gefühl in den Zehen und Zehenballen ist in den Ruhephasen sehr lästig. nach den morgendlichen WSaldläufen sind die Schmerzen vorbei.
Knochen und Muselmasse nimmt ab, das Körpergewicht liegt aktuell bei 68 - 69 kg, etwas wenig, wie ich finde. Mittags brauche ich meist einen Schlaf, bin dann aber bis um 23 Uhr wieder fit und aktiv.

       
27.11.2017 124.00 27.11.17
Hoppla, jetzt ist der PSA-Wert aber rasant gestiegen. Das Zytiga wirkt offensichtlich nicht so, wie gewünscht. Ich hatte so wie so keine großen Hoffnungen, da der Testosteronwert schon einige Zeit bei Null ist.Der Wert der Alkalischen Phosphatase ist von 308 auf 320 angestiegen. Es tut sich also etwas im Knochen. Bei der MRT-Untersuchung am 30.11. im KKH Roth wurde festgestellt, dass im Lendenwirbelbereich einige kleine Metastasen hinzu gekommen sind. Zum Glück habe sie sich nicht in den Spinalkanal fortgesetzt und für eine weitere behandlung mit Alpharadin oder Lu 177 sollte ich noch etwas warten. In der Prostatata und der Loge ist erstaunlicherweise Ruhe und im MRT-Bild sind keine verdächtigen Areale zu erkennen.
Rat des Urologen: Wieder Infusion mit Zoledronsäure statt XGEVA.
Wenn sich der aktuelle Stress auf Grund der vielen Veranstaltungsvorbereitungen wieder legt, senkt sich hoffentlich auch wieder der PSA-Wert.
Die verdächtigen Schmerzen in der Niere und in den Sitzbeinhöckern sind in der MRT nicht besorgniserregend. Es sind vermutliche Muskelverspannungen und Entzündungen die Ursachen der Schmerzen. Die zeitweise Gabe von Iburophen 400/Tag habe ich abgesetzt.
       
01.12.2017 124.00 27.11.17
Die tägliche Dosis von 2/10 Tropfen von Methadon hat bei mir zu einem deutlichen Rückgang der polyneuropathischen Probleme an den Zehen und Füßen geführt. Das typische pelzige Gefühl an den Zehen kann ich zwar noch spüren, aber die Beine zappeln nächtens nicht mehr, ich kann tief und erholsam schlafen, die Muskelkrämpfe sind gegenwärtig verschwunden.