DonArts



Personalien und Diagnosen

Personalien

Sichtbarer Name: DonArts
Land: Deutschland
Bundesland/Kanton:
Geburtsjahr: 1951
Alter: 66
Beruf:
Hobbys:
Meine Homepage:

Daten bei Erstdiagnose

Datum: 13.12.2013
Alter bei Diagnose: 62
PSA: 26.00
Biopsiert? Ja
TUR-P? Nein
Gleason Score: 3 + 4 = 7a
TNM-Diagnose:
Bemerkung:

Maximal gemessenes Prostatavolumen

Datum: 13.12.2013
PSA: 26.00
Volumen in ml oder cm³: 84

Postoperative pathologische Daten

Datum:
Gleason Score:
pTNM-Befund:
Schnittränder:
p-L-V-P-G-Befunde:
Siehe Bericht vom:

Prostatakrebs - Behandlungen

** PSA-Wert zu Beginn der Behandlung
von bis PSA** Art Klinik Ort
20.01.14 19.05.15 26.40 Watchful Waiting
20.05.15 11.00 TUR-P RK Frankfurt



Medikamente

NEM = Nahrungsergänzungsmittel
von bis Medikament + NEM Menge / Zeiteinheit
20.01.14 Radikale Ernährungsumstellung, siehe Bericht
Menge pro T/W/M/J etc.


PSA-Verlauf    ng/ml    logarithmisch

PSA-Verlauf    ng/ml    linear

Prostata Volumen    ml

PSA-Verdoppelungszeiten in Jahren

Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gestiegen.
Verdoppelungszeit ist zur Vorperiode gesunken.
* Berechnet auf 1, 2, 4 und 8 Perioden rückwärts.

Grenzwert = 3 Jahre


Berechnung der Verdoppelungszeit in Tagen

Verdoppelungszeit in Jahren:
Verdoppelungszeit in Tagen:
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
13.11.13 26.40
28.11.13 23.10 --
27.03.14 14.10 -- --
03.04.14 15.43 0.15 --
08.04.14 12.20 -- -- --
16.06.14 9.90 -- -- --
15.09.14 12.00 0.90 -- --
15.01.15 14.80 1.11 1.01 --
10.02.15 11.57 -- -- -- --
24.03.15 11.30 -- -- 4.04 --
16.07.15 7.84 -- -- -- --
09.11.15 9.87 0.96 -- -- --
01.02.16 10.90 1.61 1.15 -- --
18.03.16 11.34 2.21 1.78 193.47 8.96
12.09.16 9.18 -- -- 5.10 --
03.05.17 14.90 0.91 2.86 2.49 236.59
           
           
           
           
           
           
           
           
           
Datum PSA 1* 2* 4* 8*
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

Mein Bericht

Übersetzen auf:
Englisch    
Französisch    
Spanisch    

Datum Δ 

letzter PSA vom

Erfahrungsberichte

       
13.12.2013 23.10 28.11.13
Ergebnis der Biopsie: In allen 10 Stanzylindern Nachweis eines mäßig bis gering differenzierten Adenocarcinoms. WHO: G2-3, Gleason 7a, max. Infiltrationsgrad 12mm/70%, perineurale Infiltration im linken Seitenlappen.
Ergebnis CT: Skerosierungszone rechtsseitig in LWK3, Durchmesser ca. 6mm: Osteoplastische Metastase.

Empfehlung des behandelnden Urologen: Sofortige Total OP der Prostata.

Nach einer ausgiebigen Informationsbeschaffung über Risiken und Nebenwirkungen sowie einer emotional intensiven Aussprache mit meiner Lebenspartnerin, habe ich mich für Watchful Waiting entschieden.
       
20.01.2014 23.10 28.11.13
Entscheidung für eine totale Ernährungsumstellung:

Kein Tee, Kaffee, Alkohol, Fleisch, sowie Milchprodukte. Ausschluss von weissem Zucker und weissem Mehl.

Entgiftung durch: täglich (bis heute) frisch gepressten Gemüse- und Obstsaft, Hauptzutaten: Möhren, Rote Bete, Äpfel.

Kontrolle täglich 2x Urin pH Messung.

Für die Ausleitung: Trinkmenge: ca. 2l Volvic. Bei Bedarf 1/2 Teelöffelspitze Natron. 1x wöchtentlich Kaffeeeinlauf für die fettlöslichen Schadstoffe. Regelmässige Saunabesuche.
       
03.11.2014 12.00 15.09.14
Auf Grund eine Nachfrage zu Ernährungsumstellung und Grund für meine Entscheidung, hier meine Antwort für die Allgemeinheit:

Zum Verständnis, warum ich für mich eine so eine radikale, unübliche Entscheidung getroffen habe, entgegen des eindringlichen Rates eines anerkannten Professors der Urologie auf W-Waiting bzw. Active S. zu gehen: Ich habe während und nach meinem Physik-und Theoretische Medizin-Studium in der Krebsforschung gearbeitet, habe auch auch viele Doktorarbeiten von angehenden Ärzten betreut. Ich war und bin immer noch erstaunt, was mit den vielen Millionen und Milliarden geschieht, die in die Krebsforschung gesteckt werden. Trotzdem steigen die Neuerkrankungen seit Jahrzehnten stetig an. Seit dem habe ich ein ein tiefes Misstrauen den Ärzten und der Forschung gegenüber. Kurios war, dass einige, die besten der Medizin-Studenten, mit denen ich in Kontakt war, die sich ernsthaft um Heilung und nicht nur Symptombehandlung gekümmert haben, keine Doktorarbeit machen wollten.

Zu meinem „Glück", hatte ich bis vor der Diagnose Ende letzten Jahres eine relativ stabile und robuste Gesundheit, ausser vielleicht mal einem Schnupfen im Jahr, ist kaum etwas an mich „drangegangen“. Die schreibe ich zum Teil auch meiner leichten "Arzt-Phobie" zu, Dauermedikationen z.B. wg, hohem Blutdruck habe ich seit meinem 28. Lebensjahr vehement abgelehnt trotz der farbig-plastischen Ausschmückung der Konsequenzen. Mal eine oder 2 Aspirin nach einer langen Nacht waren das Einzige, was ich bisher in meinem Leben zu mir nahm. Und ich habe bis jetzt sehr gut damit gelebt.

Ca. einen Monat nach der Diagnose habe ich mein oberstes Ziel festgelegt für mich: maximal mögliche Lebensqualität. Dies habe ich durch die beschriebenen Nebenwirkungen der klassischen Therapien nicht als wahrscheinlich angesehen.

Hier ein paar Kernaspekte meiner Ernährungsumstellung:
Durch jahr (zehnte-) lange Übersäuerung des Körpers werden die Zellen massiv geschädigt, dies kann zu allen möglichen Krankheiten führen, Diabetes, Krebs etc. Es akkumuliert sich und scheinbar plötzlich bricht die Krankheit aus. Und es sind Krankheiten die als sog. „Zivilisationskrankheiten“ bezeichnet werden und als „unheilbar“ gelten nach ärztlicher Auffassung.
Die im Körper, speziell im Fettgewebe angesammelten Schad- und Giftstoffe tragen ein Weiteres dazu bei.
Von aussen zugeführte, so wie innere, wie z.B. eigene Stresshormone im Überfluss spielen hier verstärkend zusammen.
Selbst die klassische Krebsforschung räumt Einflüsse der Ernährung auf die Entstehung und Verlauf der Krankheit ein: rotes Fleisch, billiges Schweinefleisch (Stress- und Wachstumshormone der Tiere), Kaffee, Tee, Alkohol, Grillen, Pestizide. Dadurch massive Schwächung des Immunsystems.
Chemo und Bestrahlung können Krebs zerstören. Aber auch auslösen bzw. fördern.
Ich habe bisher ein wunderbares, abwechslungsreiches und erfülltes Leben gehabt. Jede Minute, jeden Tag will ich als ein zusätzliches Geschenk geniessen und meinen Kindern, meiner Liebe und mir so schön wie möglich machen

Die veränderte Ernährung versucht so weit wie möglich Schadstoffe zu vermeiden durch biologisch-dynamische Zutaten, leitet die Schadstoffe aus und gibt dem Körper wieder die Chance, sich langsam zu regenerieren.

Subjektiv geht es mir sehr gut, keine Probleme mit den Metastasen. Sogar die Potenz kommt wieder, nur die Haare bleiben grau :-). Lediglich die Inkontinenz ist lästig, ist aber mit Beinbeuteln gut in den Griff zu bekommen.
       
30.06.2015 11.30 24.03.15
Erst relativ spät (Frühjahr 2015) habe ich zwischen benigner und maligner Diagnose unterschieden. Die untersuchenden Ärzte haben sich ausschliesslich auf den malignen Anteil konzentriert, der durch meine Ernährungsumstellung immer kleiner geworden ist.

Allerdings hatte ich seit Anfang 2013 erhebliche Schmerzen in der Blase und Prostata, besonders beim Wasserlassen. Nach dem 3. Wechsel des Urologen stellte mein neuer Arzt fest, dass die schon chronische Entzündung von Blase und Prostata auf den hohen Restharn (130-150ml) Anteil zurückzuführen ist, da die Prostata sehr weit in die Blase hinein ragte. (benigner Anteil)

20.5.2015: Ich habe mich dann für eine "palliative" TUR-P entschieden, dabei wurden 25ml der vorher 50 ml Prostatavolumen entfernt, also wieder auf Normalgröße zurückoperiert.

Heute sind die Ergebnisse spektakulär (für mich): Keine Entzündung = Schmerzfreiheit beim Wasserlassen und auch in der Zwischenzeit, der Urin klar, hell (ich trinke ca. 2-3 l /Tag Wasser aus einer artesischen Quelle). Nach dem Wasserlassen scheint es so zu sein, dass ich mit Entspannungstechnik noch die manchmal vorhandenee Restharnmenge entleeren kann.

Der nächste PSA Wert wird bei der nächsten Kontroll-Untersuchung Mitte Juli gemessen.

Ein Teilnehmer an diesem Forum hat mich angeschrieben und mir 2 Fragen geschickt, die ich hier gerne beantworten möchte, da ich denke, dass sie von allgemeinem Interesse sind:


1. Erektile Disfunktion und Inkontinenz ohne OP?
2. Haben Sie auch einen aktuellen PSA Wert, der Ihre Entscheidung zur Umstellung der Nahrung als Erfolg auch weiterhin belegt?

zu1:
Erektile Disfunktion: Nach Ernährungsumstellung und Absenkung das PSA Wertes von 26 auf 9-12 traten wieder nächtliche Erektionen auf. Sex war allerdings auf Grund der chronischen Entzündung von Prostata und Blase nicht möglich, da alles total überreizt und schmerzhaft war. Jetzt, nach der TUR-P kann ich mir wieder Sex vorstellen, wenn die OP Wunde vollkommen abgeheilt ist.
Inkontinenz ohne OP: Allein durch die Entzündung war normales Wasserlassen nicht möglich. Plötzlich auftretender, heftiger Schmerz in der Blase, dann musste sofort (buchstäblich innerhalb von 5-10 Sekunden) eine Toilette her, ansonsten war das Wasser nicht mehr zu halten. Anfänglich mit Vorlagen gehandhabt, seit Herbst 2014 mit Kondomurinal und Beinbeutel gut handhabbar. (Einfach laufenlassen).

Im Moment übe ich wieder normales Wasserlassen, d.h. beim Urinieren immer wieder Abklemmen, um den Schliessmuskel zu trainieren. Wenn ich in der Nähe der Toilette bin, z.B. zu Hause, immer mehr den Normalzustand ohne Beinbeutel zu erreichen und rechtzeitig auf die Toilette zu gehen. Gelingt trotz der Trinkmenge von 2-3l immer besser, Abstand heute ca. 1- 1,5h.

2. Haben Sie auch einen aktuellen PSA Wert, der Ihre Entscheidung zur Umstellung der Nahrung als Erfolg auch weiterhin belegt?
Kommt Mitte/Ende Juli.